Offene Feuerstelle einer Rauchküche

Kennen Sie das? Einen Zahn zulegen? Das kommt von den offenen Feuerstellen. Wenn man den Kessel über dem Feuer um einen Zahn tiefer hängte, dann kochte die Suppe schneller.

Sie sehen hier die Kochstelle des Türsteingutes in Abtenau im Jahr 1978. Der Fotograf war der Gründer des Salzburger Freilichtmuseum, Dr. Kurt Conrad.

Man sieht hier auf dem sogenannten Feuertisch, einem gemauerten Sockel mit Steinplatte, auch eine Pfanne auf einem Dreifuß. Der Rand war sehr hoch bei diesen Pfannen, denn Fettspritzer in das offene Feuer konnten Brandkatastrophen auslösen. Links sieht man auch einen weiteren Dreifuß aufgestellt. Wahrscheinlich war er in Verwendung, wenn eine zweite Pfanne im Einsatz war. Direkt angeschlossen war einen Holzbackofen, man sieht rechts die Einheiz. Mit der Nachwärme dieser Backöfen konnte auch feineres Germteiggebäck gebacken werden. Über der Feuerstelle gab es beim Türsteingut keinen schützenden Funkenhut. Das Gewölbe der Rauchküche vom Türsteingut ist vom Ruß der Jahrhunderte geschwärzt.

1978 war das Kochen am offenen Feuer in Salzburg schon eine Seltenheit, doch vereinzelt traf man im Land Salzburg noch ältere Leute auf ihren Höfen an, die ihr Essen ohne Elektrizität zubereiteten, wie uns zahlreiche Fotos unseres Museumsgründers belegen.

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