Pressemitteilungen

quer/feld – Literatur ab Hof

Im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wird Literatur in Szene gesetzt.

In der dritten Ausgabe von „Literatur ab Hof“ sind die Gebäude, die Wege und die Landschaft im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain die Bühne für Literatur. In einem geführten Rundgang in der Landschaft, in Häusern und Höfen werden literarische Spuren in Szene gesetzt, das Museum wird zum ganz besonderen Kunst-Raum.

Thema ist diesmal die Natur: die wilde und die bezähmte Natur als Spiegelbild, unberührte Landschaft als Wunschbild, ein Leben auf dem Land als Gegenbild. Die mit Lesung, Musik und Schauspiel inszenierten Spaziergänge dauern etwa zwei Stunden und finden zu folgenden Terminen statt:

Samstag, 19.09.2020, 11:30, 15:00, 17:00
Sonntag, 20.09.2020, 11:30, 15:00

Mit: Augustin Groz, Laura Roberta Kuhr, Christian Sattlecker (Schauspiel) und Slavoljub Jeremic / Pera (Musik)

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe und dietext, unterstützt vom Förderverein des Salzburger Freilichtmuseums.

Kosten inkl. Eintritt:
Erwachsene: EUR 15,00
Ermäßigt: EUR 12,00.
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com.


Rückfragen richten Sie bitte an:

Margit Rummerstorfer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-19
margit.rummerstorfer@freilichtmuseum.com

Über Sauschneider, Würgefallen und Hanichlzäune

Im Salzburger Freilichtmuseum wurden drei Dauerausstellungen überarbeitet und aktualisert.

Das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain besitzt hohe Beliebtheitswerte. Diese verdankt das Museum in erster Linie seinen ländlichen Originalbauten und deren Gestaltung sowie der weitläufigen Naturlandschaft. Darüber hinaus gibt es aber – verteilt auf das gesamte Areal – zwölf größere und kleinere Ausstellungen, die sich mit den unterschiedlichsten Themen des ländlichen Raums befassen. Drei davon sind jetzt komplett überarbeitet und aktualisiert in neuem Gewand zu besichtigen.

Lungau-Ausstellung neu gestaltet und ergänzt

Im Oktober 1994 wurde im Lungauer Teil des Museumsareals der „Abrahamhof“ aus Unterweißburg bei St. Michael im Lungau eröffnet. Damit verbunden war eine im Gebäude eingerichtete Dauerausstellung über diesen besonderen Salzburger Landesteil. Seither sind 26 Jahre ins Land gezogen. Um die Schau wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen, wurde ein inhaltlicher und didaktischer „Relaunch“ vorgenommen, Texte neu aufbereitet und mit einer generellen Überarbeitung ein neuer Zugang zum Thema geschaffen. Im Zentrum der Ausstellung steht das Alltagsleben und seine Veränderungen in den letzten 200 Jahren. Tondokumente von Zeitzeugen berichten über den Lungauer Alltag vor dem 2. Weltkrieg und ein origineller Kurzfilm der Illustrationskünstlerin Stefanie Hilgarth zeigt, auf welchen Verkehrswegen man im Lauf der Geschichte in den Lungau kam. Fixer Ausstellungsbestandteil ist die Geschichte des Wander- und Saisonberuf der „Sauschneider“. Neu dazugekommen ist das Thema „Der Lungau heute“, der eine Brücke in die Gegenwart schlägt.

Mausefallen und Zaunformen in neuem Gewand

Eine weitere komplett überarbeitete Themenausstellung beschäftigt sich mit historischen Mausefallen. Was sich im ersten Moment relativ unspektakulär anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Bereich, bei dem der Fantasie und Erfindungsgabe des Menschen kaum Grenzen gesetzt sind. Um den Hausnagern zu Leibe zu rücken, verwendete man u. a. Klotzfallen, Würgefallen, Schlagfallen und Wasserfallen. Auch Lebendfallen (Korb- und Kastenfallen) kamen zur Anwendung, sie dienten aber meist nur dazu, die gefangenen Mäuse anschließend zu ertränken. Holz- und Drahtfallen wurden früher in verschiedenen Regionen Mitteleuropas in Hausarbeit hergestellt und anschließend von Wanderhändlern zu den Kunden gebracht. Die Ausstellung „Die Maus im Haus“ ist im Anthofer-Getreidekasten gleich neben der Lungau-Ausstellung zu sehen.

Aktualisiert und farblich blau „eingekleidet“ wurde die kleine Dauerausstellung „Alte Zaunformen“. Zäune unterschiedlichster Machart prägten früher weite Teile der Kulturlandschaft und zeigen den Ideenreichtum des Menschen bei der Einfriedung von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Schau mit Modellen der traditionell gebräuchlichsten Zaunformen im Land Salzburg sind im Kellbauernkasten in unmittelbarer Nähe zum Museumsgasthaus „Salettl“ untergebracht. Die meisten Zaunmodelle stammen aus dem Jahr 1924 und sind somit fast hundert Jahre alt. Verantwortlich für die Neugestaltung der drei Ausstellungen ist die wissenschaftliche Museumsmitarbeiterin Monika Brunner-Gaurek.

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
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„Mit Abstand“ das beste Museum!

Das Freilichtmuseum öffnet am 1. Juni wieder seine Pforten

Eines gleich vorweg: Die geltenden Abstandsregeln sind auch im Salzburger Freilichtmuseum einzuhalten. Aber es tut sich damit wesentlich leichter als viele andere Museen. Mit seinen 50 Hektar bietet das waldreiche Gelände für die Besucherinnen und Besucher ausreichend Platz. Ein sieben Kilometer langes Wegenetz kann entlang spaziert und über hundert historische Bauten können besichtigt werden. Auch die bei Alt und Jung beliebte Krämerei ist geöffnet.

Abstands- und Hygieneregeln, wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, gelten auch in den Häusern, an markanten Punkten gibt es Hinweisschilder mit Verhaltensregeln. Im Freigelände kann aber auf das Maskentragen gerne verzichtet werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bemüht, den Aufenthalt im Freilichtmuseum so angenehm wie möglich zu gestalten. Freilich setzen sie dabei auch auf die Kooperationsbereitschaft und Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher.

Auch das Museumsgasthaus „Salettl“ ist für seine Gäste sehr gut vorbereitet: Wer den allgemein verordneten Gastronomieregelungen etwas ausweichen möchte, kann dort Picknickboxen erwerben, um sich im weitläufigen Areal zu einem Picknick niederlassen. Rastplätze sind im Gelände vorbereitet und Picknickdecken dürfen mitgebracht werden. Zur Eröffnung und an den Sonntagen serviert das Freilichtmuseum zum Picknick im Grünen auch noch musikalische Kostproben.

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen hat das Museum viele für heuer angekündigte Veranstaltungen leider absagen müssen. Diese haben ja bisher immer von der unmittelbaren Nähe, vom Mitmachen-Können und vom Angreifen gelebt: Handwerkertag und Handwerkervorführungen müssen daher vorerst entfallen. Und da nach den derzeitigen Verordnungen ein Betrieb der Museumsbahn leider nicht möglich ist, muss auch das für heuer geplante große Jubiläumsfest „10 Jahre Museumsbahn“ auf das kommende Jahr verschoben werden. Aus diesem Grund kann das Museum bis auf Weiteres bei reduzierten Eintrittspreisen besucht werden.

Dennoch: Wenn am Pfingstmontag, dem 1. Juni, die heurige Saison beginnt, erwarten die Besucherinnen und Besucher eine Menge neue Attraktionen. Draußen wie Drinnen. So wurden etwa die beliebten Dauerausstellungen „Lungau – Land hinter’m Tauern“ im Abrahamhof und „Historische Zaunformen“ im Kellbauernkasten komplett überarbeitet und aktualisiert. Und auch die Ausstellung „Die Maus im Haus“ wird noch im Juni fertiggestellt und sich dann den Besucherinnen und Besuchern in einer neuen Gestaltung präsentieren.

Aufgrund der sich häufig ändernden Lage informiert das Salzburger Freilichtmuseum zu allen Ausstellungen, Veranstaltungen sowie zu den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln laufend auf seiner Internetseite: www.freilichtmuseum.com

 

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Mag. Michael Weese
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Freilichtmuseum von 26.12.2018 bis 6.1.2019 geöffnet

Winteridylle im Salzburger Freilichtmuseum

Alle Jahre wieder… Wie jedes Jahr ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain auch heuer ab 26. Dezember wieder geöffnet. Bis Montag, 6. Jänner, erwartet die Besucher eine (hoffentlich) verträumte Winterlandschaft. An den Tagen rund um die Jahreswende kann man hier mit einem romantischen Spaziergang oder einer Fahrt mit der Pferdekutsche zur Ruhe und inneren Einkehr finden.

Mit der Kutsche durch das Museum, Aufwärmen im Gasthaus „Salettl“

Eingehüllt in warme Decken lässt man sich auf dem Pferdewagen durch die stille Landschaft kutschieren. Im Museumsgasthaus „Salettl“, wo der Holzofen bullert, werden den Besucherinnen und Besuchern warme Speisen und heiße Getränke kredenzt. Kutschenfahrten gibt es (außer bei Regen) täglich von 10 bis 15 Uhr (Erwachsene € 5,-, Kinder € 3,-).

Geänderte Öffnungszeiten, reduzierter Eintrittspreis

Donnerstag, 26.12.2019 bis Montag, 06.01.2020, täglich 10–16 Uhr (Häuser bleiben geschlossen, Einlass und Kutschenfahrten bis 15 Uhr). Reduzierter Eintrittspreis: € 5,-, Kinder bis 18 Jahre frei.


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Ins Freilichtmuseum zur „Adventroas“

Ein Familienadvent von Haus zu Haus.

An den ersten beiden Adventwochenenden (So, 1.12 und Sa/So, 7./8.12.) findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain die Veranstaltung „Adventroas – Ein Familienadvent von Haus zu Haus“ statt. Keine Verkaufsstände, kein unnötiger Lärm, kein Massenandrang – dafür besinnliche Stimmung, gute Gerüche aus den Bauernküchen, Musik in den Stuben und die Möglichkeit – vor allem für Kinder – sich aktiv am Basteln von Strohsternen, Zapfenwichteln und Papierengerln, am Wachskerzen drehen und Kekse backen zu beteiligen. Hunderte Laternen und Kerzenlichter weisen den Weg von Haus zu Haus, wo gebastelt und gekocht, musiziert und gesungen, geschnitzt, modelliert, geschmiedet und erzählt wird. Im Engerlpostamt kann an das Christkind geschrieben werden, im adventlichen Labyrinth kann man sich verlaufen …

Neben den Kletzentascherln, Sennenhupfern, Bratäpfeln und anderen Speisen, die in den Bauernküchen zubereitet werden, gibt es natürlich auch heiße Maroni, Sporerpunsch, Dörrobst, Glühmost und andere typische Adventgenüsse. Wer Genaueres über die Jahreszeit mit ihren kurzen Tagen und langen Nächten erfahren möchte, kann sich in der „Räucherstube“ kundig machen oder sich dem geführten Spaziergang „Dunkelheit und Stille“ anschließen.

Allgemeine Informationen

Termine:
Sonntag, 01.12., 10–17 Uhr
Samstag, 07.12., 10–17 Uhr
Sonntag, 08.12., 10–17 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene EUR 14,00, Kinder (6–18 Jahre) EUR 7,00;  Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf auf oeticket.com. Freikarten haben für diese Sonderveranstaltung keine Gültigkeit.

Handwerks- und Bastelstuben zum Mitmachen

  • Bemalen von Christbaumschmuck, Bascettasternen und Papierengerln, Gestaltung persönlicher Schutzengerl und andere weihnachtliche Basteleien
  • Basteln von Zapfenwichteln
  • Strohsterne basteln
  • Gravieren von Foliensternen mit Kindern
  • Basteln mit Naturmaterialien
  • Wachskerzendrehen
  • Spinnen mit Spinnrädern und der Handspindel
  • Lebkuchenbackstube – Kinder backen Kekse und Lebkuchen
  • Weihnachtliche Gestecke basteln

Weitere Handwerksarbeiten

  • Weihnachtliche Häkeleien
  • Heiliggeisttaubenschnitzer
  • Schmiedearbeiten
  • Messingverarbeitung
  • Schnitzfiguren und andere Schnitzereien
  • Modellieren von Krippenfiguren aus Ton

Gute Düfte aus den Bauernküchen

  • Kochen am offenen Feuer
  • Köstliches aus dem Suppentopf
  • Wetzstoanudln, Almnussen, Sennenhupfer
  • Bratäpfel, Kinderpunsch
  • Auch das Museumsgasthaus „Salettl“ ist ganz auf Advent eingestellt.

Feines zum Advent

  • Imkereiprodukte, Ausschank von Metwein
  • Feinkost in der Krämerei
  • Kletzenbrot, Dörrobst, Eierlikör, kleine Leckereien aus dem Holzofen
  • Maroni, gebrannte Mandeln, Wedges, Bioorangenpunsch
  • Sporer-Punschstand zum Aufwärmen
  • Glühmost aus dem Kessel, Brände, Liköre, Kinderpunsch
  • Kartoffelchips und Speck

Musik, Geschichten und Erzählungen

  • Märchenerzählungen in der Stube
  • Heitere und besinnliche Weihnachtsgeschichten
  • Advent- und Weihnachtslieder, vorweihnachtliches Musizieren
  • Puppentheater Sindri
  • Schattentheater Sombra

Weitere Aktivitäten und Stationen

  • Ausstellung: Wintersportgeräte von anno dazumal
  • Räucherstube, Räucherbräuche, Räucherprodukte, Räuchern mit Kindern
  • Krippenausstellung
  • Ausstellung von Glöcklerkappen
  • Führung (13:30 Uhr): Dunkelheit und Stille – Vorweihnachtlicher Spaziergang durch den Pinzgau
  • Engerlpostamt – Weihnachtsengerl helfen beim Briefeschreiben ans Christkind
  • Tannenlabyrinth


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Dr. Harald Waitzbauer
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"Stubenhocken" zum Saisonausklang

In den Stuben des Freilichtmuseums wird erzählt, gesungen, referiert, musiziert – und auch gekocht!

Die Saison im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain neigt sich ihrem Ende zu. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 3. November. Zum Saisonausklang wird mit der Veranstaltung „Stubenhocken“ ein vielfältiger kultureller Schlussakkord gesetzt. Von 11 bis 15 Uhr wird in den Häusern erzählt, gesungen, referiert, musiziert – und auch gekocht!

 

KochSTUBE (11–15 Uhr): Roland Essl macht „Holzknechtmuas“

STUBENMusik (11–15 Uhr): die Eichetwalder Stubenmusi zupft die Saiten

STUBENSingen (11–12 Uhr, 12:30–13:30 Uhr): offenes Singen mit Roswitha Meikl und dem Salzburger Volksliedwerk

LiteraturSTUBE (11–14:30 Uhr zu jeder vollen Stunde): am Manuskript Bodo Hell, am Alphorn Fritz Moßhammer

ArchitekturSTUBE: Architekt Philip Lutz, Büro Ludescher + Lutz (11–12 Uhr, 13:30–14:30 Uhr): Kulturlandschaften

LeseSTUBE(11:30–14 Uhr): „Kratzbürste“ Hannelore Wernitznig mit heiteren Erinnerungen aus alten Zeiten

MundartSTUBE (ab 11:00 zu jeder halben Stunde): Gedichte und Geschichten in Mundart mit dem Salzburger Bildungswerk

Wandern Sie also von Haus zu Haus, treten Sie ein und nehmen Sie Platz! Ein Übersichtsplan mit den Programmpunkten und den Uhrzeiten liegt kostenlos in der Eingangshalle des Museums auf.

Ab 14 Uhr Geburtstagsfest „40 Jahre Zischkhäusl“

Das Zischkhäusl aus der Gemeinde Perwang war das erste wieder errichtete Gebäude im Museum, die Firstfeier fand am 18.11.1979 statt. Das Freilichtmuseum würdigt das 40. Wiederaufbaujubiläum des Hauses und gleichzeitig den 100. Geburtstag des Museumsgründers Kurt Conrad mit einem Geburtstagsfest.

Direktor Michael Weese referiert über die Aufgabe eines Freilichtmuseums in der heutigen Zeit. Anschließend schildert Monika Brunner-Gaurek Pläne und Ideen für die Errichtung eines Freilichtmuseums in Salzburg. Im Gespräch mit der ehemaligen Eigentümerin des Zischkhäusls sowie ehemaligen Museumsmitarbeitern wird an die erste Hausübertragung erinnert. Gleichzeitig wird Kurt Conrad gewürdigt, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Musikalische Umrahmung: Trachtenmusikkapelle Perwang am Grabensee.

Sonntag, 3. November 2019, 11–15 Uhr
Stubenhocken – Kulturstücke in der Bauernstube
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Klare Orientierung und einfache Kommunikation

Das Siegerprojekt für ein neues Besucherzentrum steht fest

Das Salzburger Freilichtmuseum erhält ein „Besucherzentrum für historische Baukultur“. Dieser erfreulichen Mitteilung zum heurigen Saisonbeginn folgte als erster Umsetzungsschritt ein vom Museum ausgeschriebener Architekturwettbewerb. Von 55 Architekturbüros, die sich für die Realisierung des Projekts bewarben, wurden schließlich zwölf Büros eingeladen, sich am anonymen Wettbewerbsverfahren zu beteiligen. Aus den eingereichten Projekten wurde in der am 4. September 2019 abgehaltenen Jurysitzung das Siegerprojekt ermittelt. Die Jury bestand aus jeweils drei Fach- und Sachjuroren und einem fünfköpfigen nicht stimmberechtigten Beraterteam.

Die Gründe für den Bau eines neuen Besucherzentrums sind bekannt: Das derzeitige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ platzt buchstäblich aus allen Nähten. 34 Jahre lang wurde auf engstem Raum kreativ improvisiert – nun ist man hier am Ende der Gestaltungsmöglichkeiten angelangt. Die Errichtung eines sowohl funktionalen als auch architektonisch dem Gesamtensemble entsprechenden Neubaus war daher ein lang gehegter Wunsch des Museums.

Finanzierung durch Land Salzburg

Der Wunsch wurde vom Land gehört, ebenso wurde auch der dringende Bedarf erkannt. „Mir ist vollkommen bewusst, dass hier ein Handlungsbedarf besteht“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Mit dem neuen Gebäude erhält das Salzburger Freilichtmuseum nicht nur zeitgemäße Bedingungen für MitarbeiterInnen und BesucherInnen, sondern hier wird in Zukunft auch verstärkt eine intensivere Vermittlung und Erforschung unserer ländlichen Vergangenheit möglich sein. Für die Realisierung des Projekts Besucherzentrum sind – vorbehaltlich des Budgetbeschlusses – vom Land vier Millionen Euro vorgesehen.“ Auch der Förderverein des Freilichtmuseums wird sich an der Finanzierung des Großprojekts beteiligen.

Zum einen soll das neue Besucherzentrum den Eingangs- und Kassenbereich neu ordnen und damit eine optimale Aufnahme, Abwicklung und Weiterleitung von jährlich über 100.000 Besucherinnen und Besuchern gewährleisten. Ebenso soll das neue Gebäude zeitgemäße Arbeits-, Besprechungs-, Sozial-, Technik- und Lagerräumlichkeiten aufweisen. Auf der anderen Seite besteht aber auch der Anspruch, dass das Besucherzentrum mehr sein soll als „nur“ ein neues Eingangs- und Verwaltungsgebäude. Das Salzburger Freilichtmuseum entwickelt sich zu einem offenen Forschungsmuseum. Direktor Weese: „Wir wollen unser Wissen mehr mit der Gesellschaft teilen. Dieses Selbstverständnis soll sich auch im neuen Besucherzentrum wiederfinden, etwa durch eine attraktive Zugänglichkeit für die Nutzung von Fachbibliothek, Foto-, Inventar- und Planarchiv. Für individuelle Recherchen sollen den Besucherinnen und Besuchern digitale Arbeitsstationen – Bildarchiv, Inventararchiv, Fachbibliothek, Hausmonographien – zur Verfügung stehen. Wir wollen mit der Gesellschaft über vergangene und zukünftige Entwicklungen des ländlichen Raumes reden. Wir wollen von der Gesellschaft hören, wie wir uns zu entwickeln haben. Für diese Form des Dialogs mit Kooperationspartnern aus Architektur, Denkmalpflege, Tourismus und Wirtschaft wie auch mit Schulen und Universitäten ist ein einladender Tagungsraum vorgesehen.“ Das Museum möchte sich entsprechend seiner Bedeutung als wichtige kulturelle und wissenschaftliche Einrichtung des Bundeslandes Salzburg präsentieren. „Das Freilichtmuseum ist so etwas wie das ländlich-bäuerliche Gedächtnis unseres Landes“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Im 19. Jahrhundert haben noch zwei Drittel der Salzburger Bevölkerung im bäuerlichen Bereich gelebt und gearbeitet. Es gilt, hier die Geschichte und Entwicklung der einstmals größten Bevölkerungsgruppe auf breiter Basis zu vermitteln.“

Es verstand sich von selbst, dass an einem Ort wie dem Freilichtmuseum bei einem geplanten Neubau eine sensible Herangehensweise und Auseinandersetzung gefordert war. In der Ausschreibung wurde daher eine Architektur erwartet, die sich mit den historischen Haus- und Hofformen des Landes Salzburg auseinandersetzt, und diese für das Besucherzentrum neu interpretiert. Der Bau- und Werkstoff Holz sollte in seinen verschiedensten Formen im Vordergrund stehen.

Siegerprojekt kommt aus Bregenz

Am 4. September wurde von der Jury aus zwölf eingereichten Arbeiten das Siegerprojekt ermittelt. Es handelt sich um eine Arbeit der Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm des Architekturbüros Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz. Die Jury lobte die logische, höchstökonomische Holzkonstruktion“ mit leicht lesbarer Struktur, die „dem ganzen Innenbereich Rhythmus und Ordnung“ gibt. Das projektierte Gebäude tritt weniger als Baukörper in Erscheinung, denn als Fassung des Landschaftsraums und Rückgrat des Museumsgeländes“. Die Eingangshalle als Empfangs- und Verteilerraum stifte „enorm selbstverständlich Überblick und Orientierung“. Aufgrund der übersichtlichen Längsachsen, die Vortragssaal, Wissensspeicher und Verwaltung verbinden, ergibt sich  eine „klare Orientierung und einfache Kommunikation zwischen Gästen und MitarbeiterInnen des Museums“. Cukrowicz und Nachbaur zählen zu den erfolgreichsten Vorarlberger Architekten. Spätestens mit dem Bau des Vorarlberger Landesmuseums in Bregenz (2012/13) erhielt ihre mit zahlreichen Preisen gewürdigte Arbeit auch international hohe Aufmerksamkeit.

Wie geht es weiter?

Der Standort des neuen Besucherzentrums befindet sich westlich des Thanngütls, wird direkt vom Parkplatz aus erschlossen (siehe Beilage) und wird eine Nettogeschoßfläche von ca. 1.245 m² aufweisen. Nach der Erstellung eines Vorentwurfs mit eventuellen Adaptierungen, Behördeneinreichung sowie Ausschreibung und Vergabe der Bauarbeiten wird ein Baubeginn im Sommer 2020 angepeilt. Da sich der Baustellenbereich abseits des historischen Areals befindet und direkt vom Parkplatz erreicht werden kann, wird sich die Beeinträchtigung für den laufenden Museumsbetrieb in Grenzen halten. Fertigstellung und Eröffnung sind im Sommer 2021 geplant.

Das bisherige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ erhält eine neue Bestimmung. Da in der Wegführung hier der Ausgang geplant ist, wird in der Halle des Thanngütl ein großzügig dimensionierter Museumsladen entstehen. Außerdem findet hier das Büro des Fördervereins, welches derzeit sehr provisorisch im Depotgebäude des Museums untergebracht ist, eine neue Heimat. Geplant sind weiters Sozialräume für das Aufsichtspersonal.

Für das Salzburger Freilichtmuseum bedeutet die Errichtung des neuen Besucherzentrums einen Quantensprung direkt ins 21. Jahrhundert. Museale Vermittlungs- und Forschungsarbeit erhält dadurch völlig neue Rahmenbedingungen und Möglichkeiten.

 

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Dr. Harald Waitzbauer
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Herbstgenüsse

Kulinarischer Herbstmarkt in Salzburgs größtem Museum

Unter dem Motto „Herbstgenüsse – Erdäpfel, Kraut, Maroni und Co.“ findet am Sonntag, 20. Oktober, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ein kulinarischer Herbstmarkt statt. Im Mittelpunkt stehen genussreiche landwirtschaftliche Produkte aus Salzburg. Angeboten werden Kürbisse aus dem Freilichtmuseum sowie Bauernbrot, Fleischprodukte, Wild, Obst, Dörrobst, Gemüse, Käse, Säfte, Essig, Edelbrände und Lungauer Eachtling von regionalen Erzeugern. Für den kleinen Hunger gibt es Erdäpfel aus dem Kartoffeldämpfer und frisch gemachte Kartoffelchips. Außerdem: Krapfen, Mäusʼ und Apfelradel, Reiberdatschi, Obst aus dem Dörrofen und noch vieles mehr. Die Drischel Drescher zeigen, wie früher das Getreide gedroschen wurde, und beim Milchlehrpfad kann man sich im Wettmelken versuchen. Zahlreiche Handwerksvorführungen runden das Angebot ab.

Pomologie im Freilichtmuseum

Wer mehr über die eigenen Obstsorten erfahren möchte, ist bei dieser Veranstaltung ebenfalls richtig. Der Salzburger Landesverband für Obst- und Gartenbau bestimmt Apfel- und Birnensorten: einfach fünf ungewaschene bzw. unpolierte Früchte mit Stiel mitbringen.

Sonntag, 20. Oktober 2019, 10-16 Uhr
Herbstgenüsse – Kulinarischer Herbstmarkt
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Kirtag im Freilichtmuseum

Zwei Tage Kirtagsvergnügen

Unbeschwerte Kirtagsfreude, ausgelassene Stimmung und fröhliche Atmosphäre: Am Samstag, 5. Oktober, und Sonntag, 6. Oktober, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain der bereits traditionelle Museums-Kirtag statt. Abseits von Alltagshektik, Autoverkehr und Hightech-Angeboten bietet das wunderschöne Ambiente des Freilichtmuseums mit Schiffschaukeln, Ufo Jet, Kinderkarussell sowie Wurf- und Schießbuden einen wunderbaren Rahmen für gute Laune.

Puppentheater, Drehorgel, Lebkuchenherzen

Das Puppentheater „Sindri“, die Drehorgel mit dem frechen Raben Valentin und Kinderschminken dürfen ebenso wenig fehlen wie gebrannte Mandeln, frische Bauernkrapfen, Lebkuchenherzen, Schaumrollen, türkischer Honig und andere Kirtags-Schmankerl. An beiden Tagen finden zahlreiche Handwerksvorführungen statt, und die Museumsbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

PROGRAMM:

Samstag, 5.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Kasperl und der Zwergendoktor

Sonntag, 6.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
11 Uhr, 14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Kasperl und der Zwergendoktor

Museums-Kirtag
Samstag/Sonntag, 05./06.10., jeweils 10–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Essigpatscherl, Pechsalben und Zwiebelschmalz

Eine Veranstaltung zum Thema Volksheilkunde mit dem Verein TEH.

Wozu dienen Essigpatscherl? Wie macht man Zwiebelschmalz? Wie riecht Pechsalbe? Wofür helfen Ansatzschnäpse? Das alles und noch mehr erfahren interessierte Besucherinnen und Besucher am Sonntag, dem 22. September, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. An diesem Tag sind die Mitglieder des Vereins TEH („Traditionelle Europäische Heilkunde“) aus dem Pinzgauer Saalachtal zu Gast im Museum.

Seit Jahrhunderten werden heimische Pflanzen zu Salben, Ölen, Tinkturen, Aufgüssen und Auszügen verarbeitet. Im Verein TEH wird dieses Wissen gebündelt und weitervermittelt. Auf diese Weise sichern die Vereinsmitglieder den Erhalt alten bäuerlichen Heilwissens, das in Form von Kursen, Wanderungen, Seminaren und innovativen Produkten erfahrbar gemacht wird.

Im Freilichtmuseum gibt es an diesem Tag die Möglichkeit, den TEH-Mitgliedern über die Schulter zu blicken und sich beraten zu lassen. An verschiedenen Stationen wird unter anderem gezeigt, wie man Kräuter- und Pechsalben herstellt oder Tinkturen ansetzt, was Schwitzbäder bewirken und welche heimischen Kräuter und Harze man zum Räuchern verwenden kann. Natürlich können die bäuerlichen und regionalen Naturprodukte im Freilichtmuseum erworben werden.

Programm:

  • Pechsalbe kochen: die Pechsalbe als Allheilmittel mit ihrer entzündungshemmenden, abschwellenden und antibakteriellen Wirkung ist „das traditionelle Heilmittel“.
  • Öle und Salben: einfache Herstellung von Wundsalben, aber auch Einreibungen mit ihren Wirkungen.
  • Alkoholische Auszüge und Tinkturen: Herstellung von Ansatzschnäpsen für Einreibungen, Auszug von Kräutern und deren innere Anwendung.
  • Hydrolate: Destillieren von Kräutern zur Gewinnung von ätherischen Ölen und Hydrolaten (traditionelle Methode).
  • Wickel: verschiedene Wickel für Kinder und Erwachsene, deren Zubereitung und Anwendung.
  • Seifensieden: wie werden Seifen gemacht und worin liegt der gesundheitliche Vorteil gegenüber Gels etc.
  • Badl: traditionelles Bäderwissen; vom Schwitzbad zum Wannenbad und deren Gebräuche.
  • Räuchern und Kräuterbuschen: Räuchermischungen und deren Bestandteile zum Schutz, zur Reinigung und Aromatherapie.
  • Kräuterkissen und Tees: Kräuterkissen als Auflagen und zur Aromatherapie; verschiedene Teemischungen abgestimmt auf unterschiedliche Bedürfnisse.
  • Honig: vom Sauerhonig bis zu Bienenwachstücher

11 Uhr und 14 Uhr: Kostenlose Sonderführung:

Volksfrömmigkeit und Aberglaube – von Abwehrzeichen am Haus, Drudensternen, Schluckbildchen und allerhand Volksheilmitteln…


Sonntag, 22. September 2019, 10–17 Uhr

Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain


Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Monika Brunner-Gaurek
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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monika.brunner@freilichtmuseum.com

Literatur ab Hof

Literarischer Spaziergang zum Thema "Bleibe/n"

Seit vergangenem Jahr wird im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain Literarisches in Szene gesetzt. Unter dem Motto „Literatur ab Hof“ geht es diesmal um das Thema Bleibe und Bleiben, kurz „Bleibe/n“, das durch Literatur, Schauspiel und Musik erlebbar gemacht wird. In einem geführten Rundgang durch das Museumsgelände werden Häuser, Wege und Landschaft zur Bühne, das Museum wird damit zum ganz besonderen „Kunst-Raum“.

Die Inszenierung erfolgt von dietext, Christian Sattlecker und dem Salzburger Literaturforum Leselampe. Mitwirkende: Augustin Groz, Laura Roberta Kuhr und Christian Sattlecker (Schauspiel) sowie Slavoljub Jeremic/Pera (Musik). Veranstaltungsdauer: ca. zwei Stunden.

Termine:
Samstag, 14. September, 11:30 und 15:00 Uhr
Sonntag, 15. September, 11:30 und 15:00 Uhr

Kosten für Eintritt und geführten Rundgang: 15 Euro (Fördervereinsmitglieder 12 Euro)
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com

 

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Mag. Michael Weese
Tel. +43-662-850011-12
michael.weese@freilichtmuseum.com

Großes Kinderfest

Spiel, Spaß und Erlebnis in Salzburgs größtem Museum.

Am Sonntag, 8. September, findet auf dem weitläufigen Gelände des Salzburger Freilichtmuseums in Großgmain wieder Salzburgs schönstes Kinderfest statt. Von 9 bis 17 Uhr ist bei über 40 Spiel-, Bastel- und Erlebnisstationen Spaß und Freude angesagt. Salzburgs traditionsreiches Kinderfest gibt es bereits seit 1998.

Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich: Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch der Salzburger Feuerwehrjugend, Austoben im Heuhupfberg, Bogen schießen, Wanderstöcke schnitzen, Stelzen gehen, Steckerlbrot backen mit den Pfadfindern, und vieles mehr. Auf die Kinder warten ein Zauberclown, und die Erlebnisstation „Kinderpolizei“ ist ebenfalls wieder mit dabei. Außerdem: die GrünholzMOBILwerkstatt bietet ein Aktivangebot zum Mitmachen: Hier kann man nach Herzenslust schnitzen, hobeln, drechseln, bohren und sägen.

Viele Handwerker des Freilichtmuseums sind an diesem Tag ganz auf Kinder eingestellt: Die jungen Besucherinnen und Besucher können ein eigenes Radiogerät basteln, Eierbecher drechseln, Ringe schmieden oder beim Steinmetz ihre überschüssigen Kräfte loswerden. Und wer immer noch nicht genug hat, fährt eine Runde mit der Museumseisenbahn oder kühlt sich in der Natur-Kneippanlage ab.

Ein kostenloser Orientierungsplan liegt an der Kassa auf, die Museumseisenbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

Sonntag, 8. September 2019, 9–17 Uhr
Großes Kinderfest
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain


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Margit Rummerstorfer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-19
margit.rummerstorfer@freilichtmuseum.com

„melodisch kulinarisch“: Grenzwertiger Sound

Musikgruppe "GrenzWertig" im Freilichtmuseum

Man mische etwas Tradition und Bodenständigkeit mit Leichtsinn sowie dem Mut, etwas Neues auszuprobieren, und heraus kommt eine einzigartig grenzwertige Musikrichtung aus Salzburg! Die Gruppe „GrenzWertig“ gastiert am Samstag, 24. August, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Ort des musikalischen Geschehens: der Gastgarten des Museumsgasthauses „Salettl“. Bläsersound, E-Gitarre, Gesang sowie der unverwechselbare Klang der „Zugin“ machen jeden Auftritt zu einem musikalischen Genuss. Tauchen Sie also ein in eine unendlich bunte Musikwelt und genießen Sie den GrenzWertigen Sound!

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

Salzburger Freilichtmuseum
"GrenzWertig"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 24. August 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

"melodisch kulinarisch": innig, lebendig und spritzig frisch

Kultband "Salzburger Nockerl" im Freilichtmuseum

Mit dem Auftritt der Formation „Salzburger Nockerl“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain gibt es einen vielversprechenden Musiknachmittag. Ort des musikalischen Geschehens: der Gastgarten des Museumsgasthauses „Salettl“. Die Vollblutmusiker rund um Hubert Brunauer verbinden alpenländische Volksmusik mit Klängen und musikalischen Strömungen von überall her. Eigenheiten des Jazz und barocke Klangfarben finden ebenso Eingang in die traditionelle Volksmusik wie der Sound des Didgeridoos, Elemente der irischen Musik oder der „Beat“ und das „Feeling“ der Musik aus Mazedonien. Keinesfalls versäumen!

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

Salzburger Freilichtmuseum
"Salzburger Nockerl Novum"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 10. August 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Tuten und blasen im Freilichtmuseum

Musik spontan und "unplugged"

Offener Musiktag im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain: Am Sonntag, 4. August, steht das Museumsgelände für Musik aus allen Richtungen zur Verfügung – das Freilichtmuseum als Bühne für alle, die drauflos musizieren wollen, einfach weil es Spaß macht!

Musikinstrument mitnehmen und los geht’s! Allein oder gemeinsam mit anderen Musikenthusiasten – Volksmusik oder klassisch, Jazz, Folk, Rock, Pop, Weltmusik, alles ist möglich, Hauptsache „unplugged“. Die Ensembles oder Einzelinterpreten können vor einem Bauernhaus, an den Wegen, in einer Wiese, neben einem Troadkasten, am Bahnhof und an den Haltestellen der Museumsbahn oder auch im Zug aufspielen. Dabei soll nicht darauf vergessen werden, den obligaten Hut oder andere Spendenbehälter aufzustellen. Anmeldung ist keine erforderlich, freier Eintritt für Personen mit Musikinstrument!

 

Sonntag, 4. August 2019
Tuten und blasen, 9–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

"melodisch kulinarisch". Jazzgitarre und Hackbrett

Duo "Lila House" im Freilichtmuseum

Im Rahmen der Reihe „melodisch kulinarisch“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ist am Samstag, 27. Juli, das Duo „Lila House“ zu Gast. Lila House – das sind Heidelore Wallisch-Schauer und Thomas Wallisch. Wenn Hackbrett und Jazzgitarre einander begegnen, dann ergibt sich ein musikalisches Universum grenzenloser Spielfreude.

Heidelore Wallisch-Schauer gilt als eine der virtuosesten Salteriospielerinnen, der studierte Jazz-Gitarrist Thomas Wallisch ist aufgrund seiner stilistischen Vielseitigkeit ein äußerst gefragter Studiomusiker. Stiegls musikalischer Wochenausklang klingt also vielversprechend.

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

 

Salzburger Freilichtmuseum
"Lila House"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 27. Juli 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

"melodisch kulinarisch" mit Adi Jüstel

Salzburgs ewig junger Jazz-Altmeister im Freilichtmuseum

Im Rahmen der Reihe „melodisch kulinarisch“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ist am Samstag, 13. Juli, Salzburgs Jazzlegende Adi Jüstel zu Gast. Mit dem „Latin Swing Express“ spielt der Altjazzer von 15 bis 18 Uhr im Gastgarten des „Salettls“ Swing-Klassiker, Blues, Boogie und lateinamerikanische Musik. Salettl-Wirt Josef Gassner jun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

 

Salzburger Freilichtmuseum
Adi Jüstel Latin Swing Express

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 13. Juli 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

Großer Handwerkertag

Gezeigt werden über 50 alte Handwerksarten.

Am Sonntag, 30. Juni, finden im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder zahlreiche Handwerksvorführungen statt. Über fünfzig alte und nur mehr selten ausgeübte Handwerksarten sind an diesem Tag vertreten. Vor und in den alten Bauernhäusern trifft man auf Weber, Holzschuhmacher, Brotbäcker, Seifensieder, Seiler, Strohpatschenmacher und viele andere Spezialisten. Gezeigt werden auch alte Bauernhofarbeiten wie Klöppeln, Spinnen und Filzen. Auch die Handwerker des Museums demonstrieren alte Fertigkeiten wie Kalk löschen, die Herstellung von Holznägeln und die Bearbeitung einer Holzbrunnensäule. Der einmal jährlich abgehaltene und äußerst beliebte Handwerkertag ist eine hervorragende Gelegenheit zum Zuschauen und Einkaufen.

Ein kostenloser Orientierungsplan liegt an der Kassa auf, die Museumseisenbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

Sonntag, 30. Juni 2019
Großer Handwerkertag, 10–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg
5084 Großgmain
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Probieren – entdecken – mitmachen

Abschlussveranstaltung der „Woche der Landwirtschaft“ im Freilichtmuseum

Die Abschlussveranstaltung der „Woche der Landwirtschaft“ (27.04.–05.05.) findet heuer wieder im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain statt. Das „Ländliche Fortbildungsinstitut“ der Landwirtschaftskammer (LFI) richtet für die Besucherinnen und Besucher im Museumsgelände zahlreiche Mitmachstationen ein: Brot backen mit den Seminarbäuerinnen, Butter schütteln beim Milchlehrpfad, richtig räuchern, Kräuterführungen und Flechten von Weidenkugeln. Edelbrandsommeliers stellen ihre „Selbstgebrannten“ vor, das Genussmobil bietet Pongauer Wildprodukte an und der Landesverband für Obst- und Gartenbau berät rund um Obstbaumschnitt und –pflege. Außerdem zeigt die Europameisterin im Sensenmähen, wie’s richtig (und schnell) geht.

Weitere Handwerker, die an diesem Tag im Museum sind: Imker, Klöpplerin, Seifensieder, Bäcker und Rechenmacher.

Salzburger Freilichtmuseum
Probieren – entdecken – mitmachen
Sonntag, 5. Mai 2019, 10-17 Uhr

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Margit Rummerstorfer
+43-662-850011-19
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Zum Maibaumaufstellen ins Freilichtmuseum

Zahlreiche Handwerksvorführungen in und vor den Museumshäusern

Am Mittwoch, 1. Mai, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wie jedes Jahr das traditionelle Maibaumaufstellen statt. Der beliebte Festtag ist in Salzburgs größtem Museum ein Fixpunkt des Jahresbrauchtums. Organisiert wird die Veranstaltung von den „Großgmainer Weihnachtsschützen“. Ihnen zur Seite stehen die Bäuerinnen von Großgmain, die zum leiblichen Wohl beitragen und die Festgäste mit Spezialitäten aus der Bauernküche verwöhnen. Die musikalische Umrahmung des Festes kommt heuer von der Trachtenmusikkapelle Wals. Meisterschützen sind beim Bölzelschießen bestens aufgehoben.

Man kann zwischenzeitlich auch einen Abstecher zu den Handwerksvorführungen machen: Neben vielen anderen Handwerkern sind am 1. Mai ein Holzschuhmacher, eine Schnapsbrennerin und der Brotbäcker anwesend.

Festliches Maibaumaufstellen
Mittwoch, 1. Mai 2019, ab 13 Uhr


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Literatur ab Hof

Literarischer Spaziergang zum Thema "Weg/e gehen"

Wiederaufnahme: Neue alte Pfade mit Literatur beschreiten! Unter dem Motto „Weg/e gehen“ werden im Museumsgelände Geschichten, Texte und Gedichte aus verschiedenen Epochen rund ums Weggehen und Ankommen inszeniert, Räume durch Literatur und Schauspiel neu erschlossen. Die mit Lesung, Musik und Schauspiel inszenierten Spaziergänge wurden von dietext, Christian Sattlecker und dem Salzburger Literaturforum Leselampe erarbeitet und dauern etwa zwei Stunden. Den Abschluss bildet eine Einkehr im Museumsgasthaus „Salettl“ (Konsumation nicht im Preis inbegriffen).

Termine:
Samstag, 27. April, 11:30 und 15:00 Uhr
Sonntag, 28. April, 11:30 und 15:00 Uhr

Kosten für Eintritt und geführten Rundgang: 15 Euro (Fördervereinsmitglieder 12 Euro)
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com

 

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Dr. Harald Waitzbauer
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Ei Ei Ei - der Osterhase im Freilichtmuseum

Am Ostersonntag, 21. April, ist im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder der Osterhase unterwegs. Bepackt mit Ostereiern beschenkt er große und kleine Museumsbesucher, die des Weges kommen. Museumsgäste mit sportlichen Ambitionen können sich auch auf die Suche nach Ostereiern machen, die in einem ausgeschilderten Teilbereich des Freilichtmuseums versteckt sind. Mit Tipps und Hinweisen sind die netten Personen von der Museumsaufsicht und sicherlich auch der Osterhase gern behilflich.

Ei, Ei, Ei – Ostereier suchen für Kinder
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Ostersonntag, 21. April 2019, 10–14 Uhr

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
www.freilichtmuseum.com

Traditioneller Ostermarkt

Palmbuschenbinden steht auch heuer wieder im Mittelpunkt.

Der traditionelle Ostermarkt am Samstag, 13. April, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain zählt in Salzburg zu den feinsten Märkten seiner Art. Salzburger Bäuerinnen bringen ein breites und hochwertiges Angebot aus eigener Herstellung, darunter Osterschinken, Ostereier, Speck, Osterbutter, diverse Brotsorten, Fastenbrezen, frische Pofesen, Säfte, Kräuter und vieles mehr. Bäcker, Schnapsbrenner und Imker sind ebenfalls vor Ort. Hungrige können sich auf Pofesen, Lungauer Würste, Speckbrote und andere Imbisse für zwischendurch freuen.

Besonderer Anziehungspunkt des Ostermarktes ist das Palmbuschenbinden, organisiert vom Heimatverein „D’Lattenberger“. Handwerker zeigen die Herstellung von kunsthandwerklichen Dingen rund ums Osterfest, wie das Bemalen und Verzieren von Ostereiern und Wachskerzen, das Schnitzen von Heiliggeisttauben oder Stoffhanddruck. Kinder können gleich vor Ort Ostereier verzieren.

Traditioneller Ostermarkt
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Samstag, 13. April 2019, 10–17 Uhr

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
5084 Großgmain
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

Saisonstart 2019: Neues Besucherzentrum geplant

In zweieinhalb Jahren soll das „Besucherzentrum Historische Baukultur“ als neues Entrée des Salzburger Freilichtmuseums eröffnet werden.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2018 startet das Salzburger Freilichtmuseum am Sonntag, 31. März, mit einem musikalischen Auftakt in die neue Saison. Bis 3. November kann man an 198 Tagen zu Eintrittspreisen, die seit 2016 unverändert geblieben sind, das Museum besuchen.

Neues Besucherzentrum kommt

Wer ein bisschen hinter die arbeitstechnischen Kulissen des Freilichtmuseums blickt, erkennt das Problem: Der derzeitige Eingangs- und Verwaltungsbereich im „Thanngütl“ platzt buchstäblich aus allen Nähten. 34 Jahre lang wurde auf engstem Raum kreativ improvisiert – nun ist man hier am Ende der Gestaltungsmöglichkeiten angelangt. Die Errichtung eines sowohl funktionalen als auch architektonisch zum Gesamtensemble passenden Neubaus ist daher ein lang gehegter Wunsch des Museums. „Jetzt ist es soweit“, freut sich Museumsdirektor Michael Weese. „Das ‚Besucherzentrum Historische Baukultur‘ ist nun keine Zukunftsmusik mehr, sondern stellt ein konkretes Vorhaben dar, welches in den kommenden drei Jahren geplant, gebaut und bezogen werden soll.“

Der Standort des neuen Besucherzentrums ist westlich des Thanngütls geplant und wird direkt vom Parkplatz aus erschlossen (siehe Beilage). Das Besucherzentrum wird eine Fläche von ca. 1.250 m² aufweisen. Als erster Schritt findet die europaweite Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs statt. „Für Vorbereitung, Planung und Durchführung der Ausschreibungsverfahrens haben wir 200.000 Euro reserviert“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Ergebnisse werden im Herbst präsentiert. Laut Bauzeitplan ist die Fertigstellung und Eröffnung des Besucherzentrums Mitte 2021 vorgesehen.

Das neue „Besucherzentrum Historische Baukultur“ soll drei wichtige Funktionen erfüllen. Zum einen ist ein Informationsbereich für den Besucherempfang und die Besucherinformation vorgesehen. Weiters entsteht ein Bürobereich, der die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, verwaltungs- und bautechnischen sowie besucherorientierten Arbeitsgebiete aufnehmen wird. Schließlich wird das Besucherzentrum einen Tagungsbereich mit Tagungsraum sowie einen Wissensspeicher mit Fachbibliothek, Fotoarchiv und Planarchiv aufnehmen. „Das Freilichtmuseum stellt für sich den Anspruch eines offenen Forschungsmuseums“, sagt Michael Weese. Daher werden den Besucherinnen und Besuchern u. a. digitale Arbeitsstationen für individuelle Recherchen zur Verfügung stehen. „Das Freilichtmuseum ist so etwas wie das ländlich-bäuerliche Gedächtnis unseres Landes“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Im 19. Jahrhundert haben noch zwei Drittel der Salzburger Bevölkerung im bäuerlichen Bereich gelebt und gearbeitet. Es gilt, hier die Geschichte und Entwicklung der einstmals größten Bevölkerungsgruppe auf breiter Basis zu vermitteln.“

Das jetzige Eingangsgebäude wird eine sinnvolle Nachnutzung erhalten: Hier werden der Museumsladen und das Büro für den Förderverein einziehen, außerdem werden im Thanngütl die Räumlichkeiten für das Aufsichtspersonal untergebracht.

Lebendiges Museum: Breite Angebotspalette für Besucherinnen und Besucher

Im vergangenen Jahr wurde das Freilichtmuseum von über 111.000 Menschen besucht, übrigens das zweitbeste Besucherergebnis seit seinem Bestehen. „Viele Museumsbesucher sind ‚Wiederholungstäter‘ und kommen nicht zuletzt aufgrund des attraktiven Jahresprogramms“, sagt Michael Weese. Als lebendige Einrichtung bietet das Salzburger Freilichtmuseum ein vielschichtiges Programm und die Besucherinnen und Besuchern können aus einer breiten Angebotspalette wählen. Darunter findet man die beliebten klassischen Veranstaltungen wie das Maibaumaufstellen, den Handwerkertag, das Kinderfest und den Kirtag. Außer während der Sommerferien wird praktisch monatlich eine Großveranstaltung ausgerichtet.

Neben den „Klassikern“ gibt es heuer eine ganze Reihe weiterer Besucherangebote, die das Freilichtmuseum gemeinsam mit Kultur- und Wirtschaftspartnern realisiert. Gemeinsam mit dem Forum Salzburger Volkskultur wird im Juni an eineinhalb Tagen das Fest der Volkskulturen veranstaltet, zu dem allein tausend Mitwirkende erwartet werden. Teilnehmer der Veranstaltung sind die volkskulturellen Gruppen und Vereine des gesamten Bundeslandes, zu denen auch zahlreiche neu beheimatete Organisationen gehören. Das gesamte Museumsareal wird dabei zur Bühne für Musik, Tanz und Gesang inklusive einer Kulinarikmeile mit Spezialitäten von ganz nah bis weiter weg. Als abendliches Highlight gibt es einen atemberaubenden „Karneval“ der nigerianischen Community in Österreich.

Gänzlich andere Inhalte bringt das Format Literatur ab Hof, das gemeinsam mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe und dem Kulturverein dietext gestaltet wird. Im Rahmen von inszenierten literarischen Spaziergängen werden die Gebäude, Wege und Landschaft zur Bühne für Literatur aus verschiedenen Genres und Epochen und somit ein ganz besonderer „Kunst-Raum“. Jeweils im April und September werden diese literarischen Leckerbissen in Szene gesetzt. Das Zustandekommen dieser literarischen Erkundungstour im Museumsareal wird vom Förderverein maßgeblich unterstützt.

Eine neue musikalische Reihe ist für die Sommer- und Ferienmonate vorgesehen. Gemeinsam mit der Stieglbrauerei und dem neuen Gastwirt Josef Gassner jun. wurde das Format melodisch kulinarisch kreiert. An vier Samstagen im Juli und August gibt es im Gastgarten des Museumswirtshauses Salettl einen musikalischen Wochenausklang mit unterschiedlichen Musikgruppen. Unter einem weiten musikalischen Bogen finden sich klassischer Jazz mit Salzburgs Jazzlegende Adi Jüstel ebenso wie innovative Volks- und Weltmusik mit den Salzburger Nockerl sowie bodenständig bis experimentell mit den Gruppen Lila House und GrenzWertig. Mit einer zünftigen „Salettl-Grillerei“ wird der melodische Teil kulinarisch untermalt. Die Musikveranstaltungen sind mit der Eintrittskarte ins Museum frei zugänglich.

Einen gänzlich anderen Inhalt findet man bei der erstmals durchgeführten Veranstaltung Essigpatscherl, Pechsalben und Zwiebelschmalz. In Kooperation mit dem im Pinzgau ansässigen Verein „Traditionelle Europäische Heilkunde“, kurz TEH, wird bei dieser Veranstaltung altes bäuerliches Heilwissen vermittelt, wie bereits im Titel ersichtlich ist: Wozu dienen Essigpatscherl? Wie macht man Zwiebelschmalz? Wie riecht Pechsalbe? Wofür helfen Ansatzschnäpse? Das überlieferte Heilwissen ist inzwischen bereits als „Immaterielles Kulturerbe der UNESCO“ anerkannt.

Der Versuch, eine Adventveranstaltung zu schaffen, die keinen Marktcharakter besitzt, wurde von den Besuchern im letzten Jahr sehr gut aufgenommen. Daher wird auch heuer wieder an den ersten beiden Adventwochenenden die Adventroas abgehalten. Der Familienadvent „von Haus zu Haus“ bietet besinnliche Stimmung, gute Gerüche aus den Bauernküchen, Musik in den Stuben sowie die Möglichkeit – vor allem für Kinder – sich aktiv am Basteln von Strohsternen, am Wachskerzen drehen und Kekse backen zu beteiligen.

Umweltfreundlich und nachhaltig mit „Green Event“ Alle Veranstaltungen des Freilichtmuseums werden nach sogenannten „Green Event“-Kriterien durchgeführt. „Green Event“ ist eine Initiative des Landes, Publikumsveranstaltungen nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Gesichtspunkten zu organisieren (klimaschonende Mobilität, Verwendung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln sowie Mehrweggeschirr, Abfalltrennung und –sammlung u. a.).

Neugestaltung von Dauerausstellungen

Zur Angebotspalette gehören nicht nur Veranstaltungen. Die Inhaltsvermittlung erfolgt auch durch zahlreiche größere und kleinere Themenausstellungen, die in verschiedenen Häusern zu sehen sind. Mehrere davon sind in der Zwischenzeit in die Jahre gekommen und bedürfen einer umfassenden Erneuerung. So werden heuer die Ausstellungen über historische Zaunformen und über den Lungau neu gestaltet und inhaltlich aktualisiert. Zur Realisierung dieses Vorhabens wurden vom Land 60.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Förderverein als wichtige Stütze des Museums

Erfreuliches gibt es vom Förderverein des Freilichtmuseums zu berichten. Noch nie hatte der Verein so viele Mitglieder! Wie der Vorstandsvorsitzende Heinrich Christian Marckhgott berichtet, betrug der Mitgliederstand Anfang März 2.643 Personen, die das Museum mit ihren Jahresbeiträgen bei bestimmten Projekten finanziell unterstützen, wie etwa das Veranstaltungsformat „Literatur ab Hof“. Und die Werkstatt des Museums freut sich seit heuer über einen neuen multifunktionalen Traktor (Lindner Geotrac 84ep). Besondere finanzielle Unterstützung durch den Förderverein erfährt das Museum bei der Planung des neuen Besucherzentrums.

Neuer Wirt schwingt den Kochlöffel

Eine wesentliche Neuerung beim Besucherangebot betrifft die Museumsgastronomie. Der langjährige Salettl-Wirt Rudi Wohland (2002–2018) ist in Pension gegangen und macht nun Platz für Josef Gassner jun. jun. Er wird sich in Zukunft um das Wohl der Gäste kümmern. Hinter ihm stehen die „Gassner Gastronomie Betriebe“ seines Vaters Josef Gassner jun., die mit großem Erfolg mehrere gastronomische Betriebe in Salzburg führen. Mit der Gassner-Gastronomie hat die Stieglbrauerei (als gastronomische Hauptpächterin) und das Freilichtmuseum einen kompetenten und erfahrenen Gastronomen ins Boot geholt. Für das „Salettl“ hat Josef Gassner auch schon das kulinarische Konzept präsentiert: nämlich eine traditionelle, authentische, regionale und frische Küche. Um dem eigenen hohen Qualitätsanspruch auch bei großen Besucherzahlen halten zu können, hat er sich bewusst für eine kleine Speisekarte entschieden. Diese wird rund fünf österreichische Wirtshausklassiker sowie zwei bis drei saisonale Tagesgerichte enthalten. Je nach Jahreszeit werden abwechselnde Spezialitäten angeboten, wie zum Beispiel eine gemütliche „Salettl-Grillerei“ im Sommer. Die Wildgerichte stammen aus der eigenen Jagd, ansonsten setzt man in den Gassner Gastronomiebetrieben auf die bewährte langjährige Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten.

Schon wieder zwei Jubiläen Ohne in Jubiläumseuphorie zu verfallen freut sich das Museum, dass im heurigen Jahr sogar zwei runde Geburtstage anfallen. Zum einen wurde der Initiator, Gründer und erste Direktor des Freilichtmuseums, der Hausforscher Kurt Conrad, vor hundert Jahren geboren (1919–1994). Es ist unbestreitbar, dass es ohne Conrads Leidenschaft und Hartnäckigkeit das Freilichtmuseum in seiner heutigen Dimension nicht geben würde. Bereits ab Ende der 1960er-Jahre wurden kulturgeschichtlich bedeutende Objekte ländlicher Baukultur abgetragen und für eine spätere museale Verwendung gelagert. Das zweite Datum steht mit dem ersten in direktem Zusammenhang: Das sogenannte „Zischkhäusl“ feiert seinen 40. Geburtstag. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Austraghaus war das erste Gebäude, das für das Museum – noch fünf Jahre vor dessen Eröffnung – fertiggestellt wurde. Beide Jubiläen werden im Rahmen der Veranstaltung „Stubenhocken“ am 3. November begangen.

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SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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28.03.2019

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