Pressemitteilungen

Nachhaltig.Bewusst.Machen. | Welternährungstag 2021

Gemeinsam mit dem Museum der Moderne Salzburg.

 

17 MUSEEN × 17 SDGs
Das Museum der Moderne Salzburg und das Salzburger Freilichtmuseum sind jene beiden Museen, die im Bundesland Salzburg für das Projekt 17 MUSEEN × 17 SDGs ausgewählt wurden. In diesem beschäftigen sich 17 österreichische Museen mit 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO, auf Englisch „Sustainable Development Goals“ genannt, kurz „SDGs“.

Das Museum der Moderne Salzburg widmet sich seit einigen Monaten dem SDG „Kein Hunger. Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.“ Das Salzburger Freilichtmuseum thematisiert das SDG „Hochwertige Bildung. Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern.“

 

Nachhaltig. Bewusst. Machen.
Innerhalb des Projekts liegt ein besonderer Fokus der beiden Museen auf dem Welternährungstag am Samstag, dem 16. Oktober 2021. An diesem Tag werden die von den beiden Museen bearbeiteten SDGs inhaltlich zusammengeführt, und unter dem Titel Nachhaltig. Bewusst. Machen. bieten beide Museen einen Aktionstag mit abwechslungsreichem, interaktivem Programm.

Die Eintrittskarten des Salzburger Freilichtmuseums und des Museum der Moderne Salzburg (inklusive Jahreskarten) gelten am 16. Oktober 2021 jeweils auch für das andere Museum.

Besucher_innen der Veranstaltungen im Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg können den MönchsbergAufzug zum ermäßigten Tarif von € 2 benutzen.

Das Programm am Samstag, dem 16. Oktober 2021

Standort Mönchsberg, Mönchsberg 32, 5020 Salzburg
www.museumdermoderne.at

12 bis 18 Uhr
Informationsstände zum Thema „Ernährung“
Von der Lebensmittelproduktion über Fragen einer gerechteren Verteilung von Nahrungsmitteln bis zur Problematik von Überfluss und Verschwendung – so vielschichtig sind die Lösungsansätze, mit denen sich verschiedene Initiativen und Organisationen auseinandersetzen. Einige davon präsentieren sich im Foyer des Museums:

  • foodsharing Österreich
  • ABZ Itzling
  • Caritas Salzburg
  • Biohof Achleitner

Präsentation der Rezeptesammlung Kunstvoll verkochen
Ein Projekt des Museum der Moderne Salzburg gegen Lebensmittel-verschwendung. Einreichungen erwünscht! Senden Sie uns Ihren Rezeptvorschlag für die schmackhafte Verwertung von Lebensmittelresten (nähere Informationen auf der Museumswebsite).

13.45 Uhr
Vorstellung der gemeinsamen Spendenaktion Kein Hunger!
des Museum der Moderne Salzburg und der Caritas Salzburg

14 Uhr
Podiumsdiskussion
Wie lässt sich eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung sicherstellen und die Nahrungsmittelproduktion nachhaltig gestalten?

  • Elke Kellner (Moderation), Geschäftsführerin ICOM Österreich
  • Mag. Johannes Dines, Direktor Caritas Salzburg
  • Univ. Prof. Andreas Koch, Stellv. Vorsitzender ZEA – Zentrum für Ethik und Armutsforschung, Universität Salzburg
  • Univ. Prof. Dr. Stefanie Lemke, Leiterin des Instituts für Entwicklungsforschung, BOKU Wien
  • Tina Wirnsberger, Projektkoordinatorin FIAN Österreich

Liveübertragung der Podiumsdiskussion in YouTube
www.youtube.com/c/MuseumderModerneSalzburg

 

 

Hasenweg 1, 5084 Großgmain
www.freilichtmuseum.com

 

9–17 Uhr
Vom Korn zum Brot
Animationsfilm im Krallerhof

10–16 Uhr
Restlos genießen
Aufgekochte Tipps zur Restlosverwertung mit den Pinzgauer Seminarbäuerinnen

10–16 Uhr
Unser täglich Brot
Brot backen im Holzofen

10.30 Uhr
Lebensmittel statt Wegwerfprodukt
Vorratshaltung und Nachhaltigkeit vor 100 Jahren – Themenführung

11.00 Uhr
Nachhaltige Ernährung | Klimafreundlich Essen und Trinken –
gut für mich und für die Umwelt
Vortrag des Vereins TEH – Traditionelle Europäische Heilkunde

13.30 Uhr
Lebensmittel statt Wegwerfprodukt
Vorratshaltung und Nachhaltigkeit vor 100 Jahren
Themenführung

14.00 Uhr
Nachhaltige Ernährung | Klimafreundlich Essen und Trinken –
gut für mich und für die Umwelt
Vortrag des Vereins TEH – Traditionelle Europäische Heilkunde

17.00 Uhr
Einverleib
Eine mehrgängige Musik-Text-Performance und ein nährstoffreiches
Freiluftprogramm mit Bodo Hell, Fritz Moßhammer und Peter Angerer

 

Gerne stehen wir für Rückfragen zur Verfügung

Museum der Moderne Salzburg
Martin Riegler
Leitung PR & Marketing
Mönchsberg 32
5020 Salzburg
Österreich
T  +43 662 842220-601
M +43 664 854 99 83
martin.riegler@mdmsalzburg.at
www.museumdermoderne.at

 

Salzburger Freilichtmuseum
Esther Bucher
Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Österreich
T +43 662 850 011 16
esther.bucher@freilichtmuseum.com
www.freilichtmuseum.com

 

1. Salzburger Fotomarathon im Salzburger Freilichtmuseum

Neue Ansichten von Salzburgs größtem Museum
Das Wochenende vom 18./19. September 2021 steht im Salzburger Freilichtmuseum Großgmain im Zeichen der Fotografie: Das Museum organisiert in Zusammenarbeit mit der Salzburger Innung der Berufsfotografen den 1. Salzburger Fotomarathon und wartet mit einem attraktiven Rahmenprogramm auf.

Das Museum anders entdecken
Das Salzburger Freilichtmuseum mit neuen Blickwinkeln zu erkunden, diese kreativ festzuhalten und damit die Jury begeistern. Das ist die Herausforderung für die Teilnehmer*innen des 1. Salzburger Fotomarathons.

Am Samstag, 18. September 2021 lädt das Salzburger Freilichtmuseum Fotoamateure, Berufsfotografen und fotobegeisterte Jugendliche bis 16 Jahre ein, sich verschiedenen fotografischen Aufgaben im Salzburger Freilichtmuseum zu stellen. Es gilt, zu sechs vorgegebenen Themen jeweils sechs Fotos zu schießen. Jede der Aufgabe muss in einem bestimmten Zeitraum abgeschlossen sein und die Fotos übermittelt werden. Eine fünfköpfige Jury – bestehend aus Berufsfotograf*innen und Vertreter*innen des Salzburger Freilichtmuseum - bewertet die Bilder und kürt die Gesamtsieger*innen jeder Kategorie.

Eine Anmeldung zum 1. Salzburger Fotomarathon ist unbedingt erforderlich. Den drei Erstgereihten in jeder Kategorie winken attraktive Sachpreise.

Die detaillierten Teilnahmebedingungen sowie ein Anmeldeformular sind für Fotobegeisterte auf der Homepage des Salzburger Freilichtmuseums abrufbar.

Rahmenprogramm für die ganze Familie
Am 18. und 19. September 2021 bietet das Salzburger Freilichtmuseum ein fotografisches Rahmenprogramm mit laufenden Workshops an, das allen Museumsgästen offen steht.

Interessierte erfahren mehr über historische Portraitfotografie mit Nassplatten und können selber miterleben, welche Arbeitsschritte für ein historisches Portrait notwendig sind. Es besteht die Möglichkeit, sich mit einer historischen Kamera fotografieren zu lassen und gegen einen geringen Kostenbeitrag ein Nassplattenportrait von sich zu erwerben. Mit Markus Hofstätter konnte für dieses Spezialfeld der Fotografie ein mehrfach international ausgezeichneter Profi gewonnen werden.  

Im zweiten laufenden Workshop erhalten Besucher*innen fundierte Einblicke in die Portraitfotografie nach heutigem technischen Standard und viele wertvolle Tipps dazu. Hier stehen ausgewiesene Meister ihres Fachs der Salzburger Innung der Berufsfotografen zur Verfügung.

Speziell für Kinder ist der Workshop „Fotogramme“ gedacht. Eine ideale Gelegenheit, auch schon die Klein(st)en an die faszinierende Welt der Fotografie heranzuführen.

Alle Informationen zum Rahmenprogramm am „Wochenende der Fotografie“ sind im Veranstaltungskalender auf der Homepage des Salzburger Freilichtmuseums zu finden.

Regeln für den Museumsbesuch
Für den 1. Salzburger Fotomarathon gelten die aktuell gültigen Regelungen für den Museumsbesuch. D. h. FFP2-Maskenpflicht in den Innenräumen sowie der Museumsbahn. Für die Fahrt mit der Museumsbahn ist zudem der Nachweis der 3G erforderlich.

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

Auftakt zum Veranstaltungsherbst im Salzburger Freilichtmuseum

Veranstaltungsherbst im Salzburger Freilichtmuseum

Das Salzburger Freilichtmuseum startet mit einem bunten Themenpotpourri in die verbleibende Saison 2021. Nachdem seit Juli bereits wieder die beliebten Handwerksvorführungen stattfinden, geht’s nun auch rund mit den Veranstaltungen.

 

Für alle etwas dabei
Den Auftakt zum Veranstaltungsherbst macht am 12. September 2021 der Großgmainer Schmankerltag. Die Heimatgemeinde des Museums präsentiert sich in ihrer kulturellen und kulinarischen Vielfalt. Mit dabei sind unter anderem die Großgmainer Bäuerinnen, die Landjugend und der Schützenverein. Passend zur Saison bieten Pomologen und Baumwärter eine fachliche Obstbauberatung und Obstsortenbestimmung an. Einfach eigenes Obst, dessen Sorte bestimmt werden soll, mitbringen.

Am 26. September 2021 steht alles im Zeichen des bäuerlichen Handwerks. Am Großen Handwerkertag präsentieren über 35 Handwerker*innen ihre Fertigkeiten in traditionell alten und wieder entdeckten Handwerken. Beim Klöppeln, Seifen sieden, weben, Klosterarbeiten und vielem mehr kann den Handwerker*innen über die Schulter geschaut und gefachsimpelt werden. Selbstverständlich mit der Gelegenheit, Kleines und Feines käuflich zu erwerben und mit nach Hause zu nehmen.

Am Wochenende vom 16./17. Oktober 2021 finden gleich zwei Veranstaltungen statt: Nachhaltig.Bewusst.Machen. heißt es zum Internationalen Welternährungstag am Samstag, 16. Oktober 2021. Zusammen mit dem Museum der Moderne hat das Salzburger Freilichtmuseum ein abwechslungsreiches, anregendes Programm ausgearbeitet. Beide Häuser engagieren sich im Rahmen des Projektes „17 Museen x 17 SDG’s – Ziele für nachhaltige Entwicklung“ und haben sich zu diesem gemeinsamen Aktionstag zusammengetan. Ein Besuch beider Häuser an diesem Tag lohnt sich, um möglichst viel vom interessanten Programm profitieren zu können.

Mit voller (Pferde)Kraft voraus geht das Salzburger Freilichtmuseum am Sonntag, 17. Oktober 2021 mit dem Rosserertag. Heute dreht sich alles um das landwirtschaftliche Arbeiten mit dem Pferd. Alte Handwerksgeräte stehen an diesem Tag wieder im Einsatz. Es wird gepflügt, Mist ausgebracht, Holz gezogen. Und bei der Arbeit mit den Pferden darf auch der Hufschmied nicht fehlen. Ein abwechslungsreicher Tag für alle Pferdefreunde.

Zum Saisonausklang 2021 lädt das Museum am 7. November 2021 schließlich zum „Stubenhocken“ ein. Im speziellen Ambiente der Stuben wird musiziert, gesungen und auch Theater gespielt. Ein gemütlicher Abschluss für eine abwechslungsreiche, herausfordernde Saison.

Veranstaltungen im Museum – aber sicher!
Sämtliche Veranstaltungen finden nur dann statt, wenn es die aktuell geltenden gesetzlichen Bestimmungen erlauben. Für jeden Anlass hat das Salzburger Freilichtmuseum ein Präventionskonzept ausgearbeitet, dass allen Besucher*innen die größtmögliche Sicherheit bietet. Dazu gehört auch die Registrierungspflicht, bzw. der verpflichtende Nachweis der 3G am Veranstaltungstag. Schon jetzt dankt das Salzburger Freilichtmuseum allen Gästen für die Unterstützung und das Verständnis für die Maßnahmen – zu Gunsten einer gelungenen Veranstaltung.

Das genaue Programm der einzelnen Veranstaltungen ist auf der Homepage des Salzburger Freilichtmuseums zu sehen (www.freilichtmuseum.com). Über die Maßnahmen zum sicheren Besuch der Veranstaltungen informiert das Museum laufend auf der Homepage, Facebook und Instagram.

Salzburger Freilichtmuseum – zum Genießen und Entdecken
Auch wenn die Herbstmonate mit vielen Veranstaltungen gespickt sind, läuft das Museumsleben normal weiter. Alle Dauerausstellungen sind uneingeschränkt zugänglich, die Museumsbahn in Betrieb und auch die weiteren Attraktionen für Familien bleiben bis zum Saisonschluss offen.

Ausblick
Auch die Wintersaison ist bereits in Planung im Salzburger Freilichtmuseum. Mit Start am 27. November 2021 stimmt die „Adventroas“ mit 24 Stationen an allen vier Adventwochenenden auf die kommenden Feiertage ein. Anekdoten, Bräuche, Interessantes rund um die Weihnachtszeit in den vergangenen Jahrhunderten im Salzburger Land kennenlernen. Oder einfach einen gemütlichen Spaziergang im Museum genießen. Auch in diesem Jahr haben Besucher*innen die Möglichkeit, sich über den kostenlosen Audioguide zur „Adventroas“ noch mehr Informationen zu den einzelnen Stationen zu holen.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

 

Bildnachweis: Salzburger Freilichtmuseum

 

Nachhaltig.Bewusst.Machen. Welternährungstag 2021

Nachhaltige Entwicklung: Ein zentrales Anliegen des Freilichtmuseums

Das Streben nach einer nachhaltigen Entwicklung verlangt von uns, dass wir gemeinsam Probleme und Spannungen lösen und neue Horizonte erkennen. Gemeinsames, bewusst machendes Projekt: Das Salzburger Freilichtmuseum richtet zusammen mit dem Museum der Moderne Salzburg einen Aktionstag zum World Food Day 2021 aus. Wie man mit richtiger Ernährung Mensch und Umwelt Gutes tun kann, wird am 16. Oktober 2021 auch im Freilichtmuseum unter dem Motto „Nachhaltig. Bewusst. Machen. – Welternährungstag 2021“ unter Beweis gestellt. „Wenn wir über nachhaltige Ernährung reden, müssen wir bereits bei uns selbst anfangen nachzudenken. Ein guter Teil der Lösung sind wir selbst. Der eigene, sorgsame Umgang mit Lebensmitteln ist aus ethischen und gesellschaftlichen Gründen absolut notwendig“, so Museumsdirektor Michael Weese.

Bildung zur Nachhaltigkeit

Die Frage ist immer: Was kann jede/r Einzelne dazu beitragen? Und welche Rolle können Museen dabei übernehmen, wie können wir gesellschaftliche Verantwortung sichtbarmachen und kommunizieren? Der Vorstand von ICOM (International Council of Museums) hat das Salzburger Freilichtmuseum als eines von 17 österreichischen Museen nominiert, um diese Frage zu beantworten. Und um sich mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) auseinanderzusetzen und als Good-Practice-Beispiel zu fungieren. Im Bundesland Salzburg wurde neben dem Freilichtmuseum auch das Museum der Moderne Salzburg ausgewählt. Setzt sich das Museum der Moderne vorrangig mit dem SDG 2 „Kein Hunger“ auseinander, hat sich das Salzburger Freilichtmuseum SDG 4 „Hochwertige Bildung – inklusive gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern“ zur Aufgabe gemacht. Die von beiden Museen geplante Veranstaltung zum Welternährungstag 2021 ist Ausdruck einer gemeinsamen Haltung, um Nachhaltigkeit bewusst zu machen und umzusetzen.

Welternährungstag 2021: Ernährung ist eine umfassende Qualitätsfrage

Lebensmittel sind kostbar. Sie sind kein Wegwerfprodukt. Das ist die Botschaft, die das Freilichtmuseum am Welternährungstag, am 16. Oktober 2021, deutlich machen will. Anregungen für eine Auseinandersetzung mit den Qualitäten der Ernährung gibt es viele: Pinzgauer Seminarbäuerinnen kochen auf und zaubern aus übriggebliebenen Resten köstliche Schmankerl. „Rest(los) genießen“ heißt das dazugehörige Kochbuch, wo sich viele ihrer nachahmenswerten Rezepte wiederfinden. Den arbeitsintensiven Weg „Vom Korn zum Brot“ zeigt ein Animationsfilm des Freilichtmuseums, der im Krallerhof gezeigt wird, und frisches, im Holzofen gebackenes Brot gibt es natürlich auch. Die Themenführung „Lebensmittel statt Wegwerfprodukt: Vorratshaltung vor 100 Jahren“ erläutert, wie für ältere Generationen eine gute Vorratshaltung und die Verwertung von Resten noch eine Selbstverständlichkeit waren. Und dass wir uns auf diese Einstellung wieder rückbesinnen sollten, greift ein beachtenswerter Vortrag des Vereins „Traditionelle Europäische Heilkunde“ auf: „Nachhaltige Ernährung, klimafreundlich Essen und Trinken – gut für mich und die Umwelt“. Am späten Nachmittag wird es poetisch: Bodo Hell lädt gemeinsam mit Fritz Mosshammer und Peter Angerer zu einem mehrgängigen Musik-Text-Menü ein. „Einverleib“ heißt ihr hörbeispiel-reiches und nährstoffreiches Freiluftprogramm, dass die drei Künstler entlang von Rezepturen, Gewürzauszügen und Heilkrautanwendungen zu einer feinsinnigen Performance verdichten.

Das Salzburger Freilichtmuseum bekennt sich zu den SDGs und wird zum Nachhaltigkeitsziel „Hochwertige Bildung“ in den nächsten Monaten weitere konkrete Bildungsangebote erarbeiten, dazu Museumsdirektor Michael Weese: „Für eine zukünftige Entwicklung müssen wir lernen, die Konsequenzen des persönlichen Handelns zu erkennen. Und bei Entscheidungen – im privaten wie im musealen Alltag – kreative und verantwortliche Lösungen zu entwickeln. Dafür braucht es eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

Das Fotoarchiv des Salzburger Freilichtmuseums als Basis für Fotokunst

Das Fotoarchiv des Salzburger Freilichtmuseums im Wandel des Blicks

Auf Anregung von Michael Weese, Direktor des Freilichtmuseums, und anlässlich 40 Jahre Fotohof Salzburg setzten sich 15 Fotokünstler*Innen aus dem engeren Kreis der Galerie Fotohof mit zwei Bildarchiven im Besitz des Salzburger Freilichtmuseums auseinander. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist die Ausstellung „SalzburgBilder – Fotoarchive als Quelle für zeitgenössische Fotografie“.

Zwei Hauptprotagonisten schaffen die Grundlagen

Die Fotosammlung des Salzburger Freilichtmuseum basiert vor allem auf den Aufnahmen zweier Protagonisten: Bruno Kerschner und Kurt Conrad. Kerschner steuerte der Sammlung als Berufsfotograf Aufnahmen zu Salzburger Landschaften, Naturaufnahmen, dem ländlichen Alltag und der vorindustriellen Welt der Bergbauernhöfe bei. Aber auch die fortschreitende Industrialisierung und Modernisierung wurden von ihm festgehalten. Für Conrad hingegen war das Fotografieren das Medium der Dokumentation. Stets führte er bei seinen Erkundungen die dafür notwendigen Utensilien mit (darunter eine Agfa Silette für Diafilme sowie ein Prismenfernglas). Und weil er sich der Aufgabe stellte, die Haus- und Siedlungsformen Salzburgs möglichst exakt in Lage, Orientierung, Typus und Größe zu bestimmen, war er nicht nur volkskundlicher Hausforscher sondern definitiv auch Feldforscher. Der Öffentlichkeit ist Kurt Conrad als Gründer des Salzburger Freilichtmuseums bekannt.

Im Bestand der Fotosammlung des Salzburger Freilichtmuseums befinden sich rund 3400 Aufnahmen von Kerschner, bzw. 8000 von Conrad.

Ein neuer Blick auf das Fotoarchiv

Die Zusammenarbeit mit dem Fotohof hat sich bei der Initiative, das Fotoarchiv des Salzburger Freilichtmuseums für einen weiteren Blick zu öffnen, als Glücksfall erwiesen. Das Fotomaterial aus den Archiven diente den Fotograf*innen als Inspirationsquelle für ihre Projekte. Die Arbeiten reflektieren Themen wie Haus und Inventar, Bauernhaustypologien oder bäuerliche und handwerkliche Arbeit. Viele zeigen, dass die Fotokünstler*innen nicht das Besondere gesucht, sondern das Banale ausgewählt haben. Das macht ihre Bearbeitung besonders. Die Arbeiten der Fotograf*innen verdeutlichen, dass das Fotoarchiv des Salzburger Freilichtmuseums nicht nur einen historischen Wandel dokumentiert, sondern selbst ständig im Wandel ist.

Die Kooperation mit dem Fotohof veranschaulicht auch eindrucksvoll, wie sehr Sammeln, Bewahren und Erforschen zusammengehören. Wissen – gesammelt und gespeichert - und Zukunftsfähigkeit bedingen einander. Ein Aspekt, der für das Salzburger Freilichtmuseum besonderes Gewicht hat:  es betrachtet seine Sammlung als eine, die offen, unabschließbar und unabgeschlossen ist. Entsprechend wird die Fotosammlung im Museum durch Abbildungen der Werke der 15 Fotokünstler*innen ergänzt.

Ausstellung im Fotohof und der Stadtgalerie Lehen

Die Ausstellung „SalzburgBilder - Fotoarchive als Quelle für zeitgenössische Fotografie“ ist vom 29. Juni 2021 – 7. August 2021 im Fotohof und in der Stadtgalerie Lehen – beide in Salzburg – zu sehen. Weitere Informationen zur Ausstellung sind zu finden unter www.fotohof.at.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

 

"Natur im Garten"-Plakette für das Salzburger Freilichtmuseum

Als erste öffentliche Gartenanlage wurde das Salzburger Freilichtmuseum mit der "Natur im Garten"-Plakette ausgezeichnet

Das weitläufige und äußerst vielfältige Außengelände des Salzburger Freilichtmuseums in Großgmain wurde als erste in Salzburg öffentliche Gartenanlage mit der „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet. Im Beisein von Landesrätin Daniela Gutschi wurde dem Museum kürzlich die Plakette übergeben. „Es freut mich sehr, dass die Betreiberinnen und Betreiber des Freilichtmuseums als gutes Beispiel vorangehen und die Freiflächen nach den „Natur im Garten“ Kernkriterien gestalten und pflegen“, so Landesrätin Gutschi. „Ich bin von der Leistung der zuständigen Gärtner und Mitarbeiter*innen begeistert, die ein solch großes Areal auf rein naturnahe Weise bewirtschaften.“

Naturnahe Bewirtschaftung zahlt sich aus
Viele der Haupt-Kriterien der Auszeichnung hat das Salzburger Freilichtmuseum freilich schon vorher erfüllt. Z. B. wurden auf dem Gelände schon bis jetzt nur natürliche Dünger eingesetzt und auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden verzichtet. Neu ist der komplette Verzicht auf Blumenerden mit Torf. Im Bereich der Bewirtschaftungsweise, Pflege und Material konnte das Museum die Juror*innen mit der bisher geleisteten Arbeit überzeugen. Die unterschiedlichsten Strukturen des Außengeländes des Freilichtmuseums bieten eine wichtige Lebensgrundlage für die Tier- und Pflanzenwelt Museum. Diese Vielfalt auf dem 50 ha großen Gelände ist besonders eindrucksvoll.

Die naturnah angelegten Bauerngärten mit Themen wie Kräuter- oder Färbergarten, usw. beweisen, dass mit natürlichen Mitteln und Materialien aus der Umgebung wahre Oasen entstehen können. Dies veranschaulicht, wie die Vorfahren ihre Nutzflächen mit einfachen Mitteln bewirtschaftet haben. Man darf nicht vergessen, dass früher eine nachhaltige Bewirtschaftung Basis für Versorgung war.

Top-Bewertung auch in den erweiterten „Natur im Garten“-Kriterien
Auch die weiteren Kriterien wie Begegnung, Erholung und Klimawandelanpassungen wurden bewertet. Das Gelände des Salzburger Freilichtmuseums bietet für Jung bis Alt gemeinschaftlich nutzbare Bereiche wie Sitzmöglichkeiten, beschattete Begegnungszonen und Spielbereiche an. An heißen Sommertagen wird im Bereich Pinzgau gerne der Kneippbereich zur Abkühlung besucht. Nachdem die Gärten nach überliefertem Wissen und aufgrund wissenschaftlicher Forschungsarbeit angelegt und gepflegt werden, stellten die zusätzlichen „Natur im Garten“ Richtlinien bei der Bewertung keine Hindernisse dar. Aus historischen Quellen wissen die Verantwortlichen im Freilichtmuseum, dass z. B. nur wenige künstlichen Lichtquellen, keine Kunststoffgefäße oder intensive Pflegemethoden zur Bewirtschaftung der Nutzflächen eingesetzt wurden.  

Beeindruckende Vielfalt
Die Vielfältigkeit und der Reichtum der Pflanzen- und Tierwelt begeistern mich und ich freue mich, dass ein wertvoller Beitrag für die Biodiversität geleistet wird – Gratulation an Herrn Direktor Mag. Weese und sein Team“, meint Landesrätin Mag. Daniela Gutschi, die selbst regelmäßige Besucherin des Museums ist. Sie lädt alle Interessierten ein, sich auch einmal die naturnahen Gartenanlagen zu besichtigen. Ihr Tipp: den nächsten Sonnentag nützen und sich mit den Picknick-Jausen-Boxen des Museumsgasthauses in die weitläufigen Grünflächen der Anlage zu begeben und die Natur am Fuße des Untersbergs genießen.

 

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

8ung: korrigierter Bildnachweis (gegenüber der Medieninformation per Mail): Land Salzburg/Neumayr

Raus in die Natur - rein in die Kultur

Das Salzburger Freilichtmuseum ist erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Seit Ende März sind im Salzburger Freilichtmuseum die Pforten für die heurige Saison geöffnet. Trotz aller coronabedingten Einschränkungen für den Museumsbetrieb bietet das 50 Hektar waldreiche Gelände ausreichend Platz zum Verweilen und Spazieren. Mit der Gewissheit, den notwendigen Abstand einhalten zu können und sich sicher zu fühlen. Ein sieben Kilometer langes Wegenetz lädt zum Flanieren ein und die über 100 historischen Bauten können besichtigt werden. Allerdings mit FFP2-Maske und mit einer Einbahnregelung.

Im Freigelände kann – unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln – auf das Tragen von FFP2-Masken gerne verzichtet werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Salzburger Freilichtmuseums sind bemüht, den Aufenthalt im Freilichtmuseum so angenehm wie möglich zu gestalten. Dabei setzen sie aber auch auf die Kooperationsbereitschaft und Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher.

Gastronomie
Das Museumsgasthaus „Salettl“ erwartet seine Gäste mit einem corona-konformen Konzept: Neben den bewährten Picknickboxen steht im Take-Away eine feine Auswahl an kalten und warmen Snacks sowie immer ein aktuelles Tagesangebot Verfügung. Ebenso sind kalte und warme Getränke und der Klassiker „Kaffee und Kuchen“ erhältlich. Das Angebot wird laufend und saisonal angepasst. Konsumiert werden darf im Abstand von 50 Meter vom Gasthaus. Apropos Picknick: dafür stehen im Gelände des Freilichtmuseums rund 30 Tische und Bänke zur Verfügung. Gerne dürfen die Besucherinnen und Besucher ihre Jause auch selber mitbringen.

Neuer Eingangsbereich…..
Stolz ist das Freilichtmuseum auf den neu gestalteten Eingangsbereich. In einem zeitgemäßen, hellen, freundlichen Ambiente können nun die Besucherinnen und Besucher empfangen werden. Großer Stellenwert wurde in der Planung der Information beigemessen: auf zwei Bildschirmen sind jeweils Aktuelles rund um das Geschehen im Museum sowie Informationen über die tagesaktuellen Veranstaltungen zu erfahren. Am Büchertisch können Interessierte in den Publikationen des Freilichtmuseums schmökern. Und nicht zuletzt ist auch ein neues Zutrittssystem installiert. Mit diesen Maßnahmen gelingt es dem Freilichtmuseum, bereits im Eingangsbereich die Corona-Regelungen für den Museumsbetrieb umzusetzen. Dazu gehört auch der getrennte Ein- und Ausgang ins Museum. Nicht zuletzt betrachtet das Museum diese Neuerungen auch als Testbetrieb für das neue Besucherzentrum, das voraussichtlich 2023 in Betrieb genommen werden kann.

Nicht mehr im Eingangsbereich zu finden ist der Museumsladen. Das beliebte Sortiment der „Museumskrämerin“ wurde erweitert und ist nun ausschließlich in der Krämerei auf dem Gelände erhältlich.

….. und neue Ausstellung
Mit der neuen Dauerausstellung „Schatten-Szenografie“ lenkt das das Freilichtmuseum das Augenmerk auf die weniger idyllische Seite des Landlebens. In Schattenspielen können die verschiedenen Herausforderungen des Alltagslebens vergangener Jahrzehnte und Jahrhunderte hautnah miterlebt werden. Schauplätze dafür sind drei Häuser: Lärchenhof, Abrahamhof und Bamerhof. Alle drei zusammen ergeben ein eindrückliches Bild vom nicht immer einfachen Alltag im ländlichen Leben vergangener Zeiten.

Wermutstropfen
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage kann die Museumsbahn noch nicht in Betrieb genommen werden. Zudem verzichtet das Freilichtmuseum im ersten Halbjahr auf die Durchführung der beliebten Großveranstaltungen. Für die Herbstmonate stecken jedoch bereits einige Pfeile im Köcher und die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen.

Aufgrund der sich häufig ändernden Lage informiert das Salzburger Freilichtmuseum zu allen Ausstellungen, Veranstaltungen sowie zu den geltenden Corona-Bestimmungen für den Museumsbetrieb laufend auf seiner Internetseite: www.freilichtmuseum.com.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43 662 / 850 011 12
michael.weese@freilichtmuseum.com

 

Bildnachweis: Salzburger Freilichtmuseum

quer/feld – Literatur ab Hof

Im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wird Literatur in Szene gesetzt.

In der dritten Ausgabe von „Literatur ab Hof“ sind die Gebäude, die Wege und die Landschaft im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain die Bühne für Literatur. In einem geführten Rundgang in der Landschaft, in Häusern und Höfen werden literarische Spuren in Szene gesetzt, das Museum wird zum ganz besonderen Kunst-Raum.

Thema ist diesmal die Natur: die wilde und die bezähmte Natur als Spiegelbild, unberührte Landschaft als Wunschbild, ein Leben auf dem Land als Gegenbild. Die mit Lesung, Musik und Schauspiel inszenierten Spaziergänge dauern etwa zwei Stunden und finden zu folgenden Terminen statt:

Samstag, 19.09.2020, 11:30, 15:00, 17:00
Sonntag, 20.09.2020, 11:30, 15:00

Mit: Augustin Groz, Laura Roberta Kuhr, Christian Sattlecker (Schauspiel) und Slavoljub Jeremic / Pera (Musik)

Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe und dietext, unterstützt vom Förderverein des Salzburger Freilichtmuseums.

Kosten inkl. Eintritt:
Erwachsene: EUR 15,00
Ermäßigt: EUR 12,00.
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com.


Rückfragen richten Sie bitte an:

Margit Rummerstorfer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-19
margit.rummerstorfer@freilichtmuseum.com

Über Sauschneider, Würgefallen und Hanichlzäune

Im Salzburger Freilichtmuseum wurden drei Dauerausstellungen überarbeitet und aktualisert.

Das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain besitzt hohe Beliebtheitswerte. Diese verdankt das Museum in erster Linie seinen ländlichen Originalbauten und deren Gestaltung sowie der weitläufigen Naturlandschaft. Darüber hinaus gibt es aber – verteilt auf das gesamte Areal – zwölf größere und kleinere Ausstellungen, die sich mit den unterschiedlichsten Themen des ländlichen Raums befassen. Drei davon sind jetzt komplett überarbeitet und aktualisiert in neuem Gewand zu besichtigen.

Lungau-Ausstellung neu gestaltet und ergänzt

Im Oktober 1994 wurde im Lungauer Teil des Museumsareals der „Abrahamhof“ aus Unterweißburg bei St. Michael im Lungau eröffnet. Damit verbunden war eine im Gebäude eingerichtete Dauerausstellung über diesen besonderen Salzburger Landesteil. Seither sind 26 Jahre ins Land gezogen. Um die Schau wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen, wurde ein inhaltlicher und didaktischer „Relaunch“ vorgenommen, Texte neu aufbereitet und mit einer generellen Überarbeitung ein neuer Zugang zum Thema geschaffen. Im Zentrum der Ausstellung steht das Alltagsleben und seine Veränderungen in den letzten 200 Jahren. Tondokumente von Zeitzeugen berichten über den Lungauer Alltag vor dem 2. Weltkrieg und ein origineller Kurzfilm der Illustrationskünstlerin Stefanie Hilgarth zeigt, auf welchen Verkehrswegen man im Lauf der Geschichte in den Lungau kam. Fixer Ausstellungsbestandteil ist die Geschichte des Wander- und Saisonberuf der „Sauschneider“. Neu dazugekommen ist das Thema „Der Lungau heute“, der eine Brücke in die Gegenwart schlägt.

Mausefallen und Zaunformen in neuem Gewand

Eine weitere komplett überarbeitete Themenausstellung beschäftigt sich mit historischen Mausefallen. Was sich im ersten Moment relativ unspektakulär anhört, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Bereich, bei dem der Fantasie und Erfindungsgabe des Menschen kaum Grenzen gesetzt sind. Um den Hausnagern zu Leibe zu rücken, verwendete man u. a. Klotzfallen, Würgefallen, Schlagfallen und Wasserfallen. Auch Lebendfallen (Korb- und Kastenfallen) kamen zur Anwendung, sie dienten aber meist nur dazu, die gefangenen Mäuse anschließend zu ertränken. Holz- und Drahtfallen wurden früher in verschiedenen Regionen Mitteleuropas in Hausarbeit hergestellt und anschließend von Wanderhändlern zu den Kunden gebracht. Die Ausstellung „Die Maus im Haus“ ist im Anthofer-Getreidekasten gleich neben der Lungau-Ausstellung zu sehen.

Aktualisiert und farblich blau „eingekleidet“ wurde die kleine Dauerausstellung „Alte Zaunformen“. Zäune unterschiedlichster Machart prägten früher weite Teile der Kulturlandschaft und zeigen den Ideenreichtum des Menschen bei der Einfriedung von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Die Schau mit Modellen der traditionell gebräuchlichsten Zaunformen im Land Salzburg sind im Kellbauernkasten in unmittelbarer Nähe zum Museumsgasthaus „Salettl“ untergebracht. Die meisten Zaunmodelle stammen aus dem Jahr 1924 und sind somit fast hundert Jahre alt. Verantwortlich für die Neugestaltung der drei Ausstellungen ist die wissenschaftliche Museumsmitarbeiterin Monika Brunner-Gaurek.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
www.freilichtmuseum.com

„Mit Abstand“ das beste Museum!

Das Freilichtmuseum öffnet am 1. Juni wieder seine Pforten

Eines gleich vorweg: Die geltenden Abstandsregeln sind auch im Salzburger Freilichtmuseum einzuhalten. Aber es tut sich damit wesentlich leichter als viele andere Museen. Mit seinen 50 Hektar bietet das waldreiche Gelände für die Besucherinnen und Besucher ausreichend Platz. Ein sieben Kilometer langes Wegenetz kann entlang spaziert und über hundert historische Bauten können besichtigt werden. Auch die bei Alt und Jung beliebte Krämerei ist geöffnet.

Abstands- und Hygieneregeln, wie das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, gelten auch in den Häusern, an markanten Punkten gibt es Hinweisschilder mit Verhaltensregeln. Im Freigelände kann aber auf das Maskentragen gerne verzichtet werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bemüht, den Aufenthalt im Freilichtmuseum so angenehm wie möglich zu gestalten. Freilich setzen sie dabei auch auf die Kooperationsbereitschaft und Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher.

Auch das Museumsgasthaus „Salettl“ ist für seine Gäste sehr gut vorbereitet: Wer den allgemein verordneten Gastronomieregelungen etwas ausweichen möchte, kann dort Picknickboxen erwerben, um sich im weitläufigen Areal zu einem Picknick niederlassen. Rastplätze sind im Gelände vorbereitet und Picknickdecken dürfen mitgebracht werden. Zur Eröffnung und an den Sonntagen serviert das Freilichtmuseum zum Picknick im Grünen auch noch musikalische Kostproben.

Aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen hat das Museum viele für heuer angekündigte Veranstaltungen leider absagen müssen. Diese haben ja bisher immer von der unmittelbaren Nähe, vom Mitmachen-Können und vom Angreifen gelebt: Handwerkertag und Handwerkervorführungen müssen daher vorerst entfallen. Und da nach den derzeitigen Verordnungen ein Betrieb der Museumsbahn leider nicht möglich ist, muss auch das für heuer geplante große Jubiläumsfest „10 Jahre Museumsbahn“ auf das kommende Jahr verschoben werden. Aus diesem Grund kann das Museum bis auf Weiteres bei reduzierten Eintrittspreisen besucht werden.

Dennoch: Wenn am Pfingstmontag, dem 1. Juni, die heurige Saison beginnt, erwarten die Besucherinnen und Besucher eine Menge neue Attraktionen. Draußen wie Drinnen. So wurden etwa die beliebten Dauerausstellungen „Lungau – Land hinter’m Tauern“ im Abrahamhof und „Historische Zaunformen“ im Kellbauernkasten komplett überarbeitet und aktualisiert. Und auch die Ausstellung „Die Maus im Haus“ wird noch im Juni fertiggestellt und sich dann den Besucherinnen und Besuchern in einer neuen Gestaltung präsentieren.

Aufgrund der sich häufig ändernden Lage informiert das Salzburger Freilichtmuseum zu allen Ausstellungen, Veranstaltungen sowie zu den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln laufend auf seiner Internetseite: www.freilichtmuseum.com

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Mag. Michael Weese
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-12
www.freilichtmuseum.com

Freilichtmuseum von 26.12.2018 bis 6.1.2019 geöffnet

Winteridylle im Salzburger Freilichtmuseum

Alle Jahre wieder… Wie jedes Jahr ist das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain auch heuer ab 26. Dezember wieder geöffnet. Bis Montag, 6. Jänner, erwartet die Besucher eine (hoffentlich) verträumte Winterlandschaft. An den Tagen rund um die Jahreswende kann man hier mit einem romantischen Spaziergang oder einer Fahrt mit der Pferdekutsche zur Ruhe und inneren Einkehr finden.

Mit der Kutsche durch das Museum, Aufwärmen im Gasthaus „Salettl“

Eingehüllt in warme Decken lässt man sich auf dem Pferdewagen durch die stille Landschaft kutschieren. Im Museumsgasthaus „Salettl“, wo der Holzofen bullert, werden den Besucherinnen und Besuchern warme Speisen und heiße Getränke kredenzt. Kutschenfahrten gibt es (außer bei Regen) täglich von 10 bis 15 Uhr (Erwachsene € 5,-, Kinder € 3,-).

Geänderte Öffnungszeiten, reduzierter Eintrittspreis

Donnerstag, 26.12.2019 bis Montag, 06.01.2020, täglich 10–16 Uhr (Häuser bleiben geschlossen, Einlass und Kutschenfahrten bis 15 Uhr). Reduzierter Eintrittspreis: € 5,-, Kinder bis 18 Jahre frei.


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Ins Freilichtmuseum zur „Adventroas“

Ein Familienadvent von Haus zu Haus.

An den ersten beiden Adventwochenenden (So, 1.12 und Sa/So, 7./8.12.) findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain die Veranstaltung „Adventroas – Ein Familienadvent von Haus zu Haus“ statt. Keine Verkaufsstände, kein unnötiger Lärm, kein Massenandrang – dafür besinnliche Stimmung, gute Gerüche aus den Bauernküchen, Musik in den Stuben und die Möglichkeit – vor allem für Kinder – sich aktiv am Basteln von Strohsternen, Zapfenwichteln und Papierengerln, am Wachskerzen drehen und Kekse backen zu beteiligen. Hunderte Laternen und Kerzenlichter weisen den Weg von Haus zu Haus, wo gebastelt und gekocht, musiziert und gesungen, geschnitzt, modelliert, geschmiedet und erzählt wird. Im Engerlpostamt kann an das Christkind geschrieben werden, im adventlichen Labyrinth kann man sich verlaufen …

Neben den Kletzentascherln, Sennenhupfern, Bratäpfeln und anderen Speisen, die in den Bauernküchen zubereitet werden, gibt es natürlich auch heiße Maroni, Sporerpunsch, Dörrobst, Glühmost und andere typische Adventgenüsse. Wer Genaueres über die Jahreszeit mit ihren kurzen Tagen und langen Nächten erfahren möchte, kann sich in der „Räucherstube“ kundig machen oder sich dem geführten Spaziergang „Dunkelheit und Stille“ anschließen.

Allgemeine Informationen

Termine:
Sonntag, 01.12., 10–17 Uhr
Samstag, 07.12., 10–17 Uhr
Sonntag, 08.12., 10–17 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene EUR 14,00, Kinder (6–18 Jahre) EUR 7,00;  Eintrittskarten gibt es ausschließlich im Vorverkauf auf oeticket.com. Freikarten haben für diese Sonderveranstaltung keine Gültigkeit.

Handwerks- und Bastelstuben zum Mitmachen

  • Bemalen von Christbaumschmuck, Bascettasternen und Papierengerln, Gestaltung persönlicher Schutzengerl und andere weihnachtliche Basteleien
  • Basteln von Zapfenwichteln
  • Strohsterne basteln
  • Gravieren von Foliensternen mit Kindern
  • Basteln mit Naturmaterialien
  • Wachskerzendrehen
  • Spinnen mit Spinnrädern und der Handspindel
  • Lebkuchenbackstube – Kinder backen Kekse und Lebkuchen
  • Weihnachtliche Gestecke basteln

Weitere Handwerksarbeiten

  • Weihnachtliche Häkeleien
  • Heiliggeisttaubenschnitzer
  • Schmiedearbeiten
  • Messingverarbeitung
  • Schnitzfiguren und andere Schnitzereien
  • Modellieren von Krippenfiguren aus Ton

Gute Düfte aus den Bauernküchen

  • Kochen am offenen Feuer
  • Köstliches aus dem Suppentopf
  • Wetzstoanudln, Almnussen, Sennenhupfer
  • Bratäpfel, Kinderpunsch
  • Auch das Museumsgasthaus „Salettl“ ist ganz auf Advent eingestellt.

Feines zum Advent

  • Imkereiprodukte, Ausschank von Metwein
  • Feinkost in der Krämerei
  • Kletzenbrot, Dörrobst, Eierlikör, kleine Leckereien aus dem Holzofen
  • Maroni, gebrannte Mandeln, Wedges, Bioorangenpunsch
  • Sporer-Punschstand zum Aufwärmen
  • Glühmost aus dem Kessel, Brände, Liköre, Kinderpunsch
  • Kartoffelchips und Speck

Musik, Geschichten und Erzählungen

  • Märchenerzählungen in der Stube
  • Heitere und besinnliche Weihnachtsgeschichten
  • Advent- und Weihnachtslieder, vorweihnachtliches Musizieren
  • Puppentheater Sindri
  • Schattentheater Sombra

Weitere Aktivitäten und Stationen

  • Ausstellung: Wintersportgeräte von anno dazumal
  • Räucherstube, Räucherbräuche, Räucherprodukte, Räuchern mit Kindern
  • Krippenausstellung
  • Ausstellung von Glöcklerkappen
  • Führung (13:30 Uhr): Dunkelheit und Stille – Vorweihnachtlicher Spaziergang durch den Pinzgau
  • Engerlpostamt – Weihnachtsengerl helfen beim Briefeschreiben ans Christkind
  • Tannenlabyrinth


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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"Stubenhocken" zum Saisonausklang

In den Stuben des Freilichtmuseums wird erzählt, gesungen, referiert, musiziert – und auch gekocht!

Die Saison im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain neigt sich ihrem Ende zu. Letzter Öffnungstag ist Sonntag, der 3. November. Zum Saisonausklang wird mit der Veranstaltung „Stubenhocken“ ein vielfältiger kultureller Schlussakkord gesetzt. Von 11 bis 15 Uhr wird in den Häusern erzählt, gesungen, referiert, musiziert – und auch gekocht!

 

KochSTUBE (11–15 Uhr): Roland Essl macht „Holzknechtmuas“

STUBENMusik (11–15 Uhr): die Eichetwalder Stubenmusi zupft die Saiten

STUBENSingen (11–12 Uhr, 12:30–13:30 Uhr): offenes Singen mit Roswitha Meikl und dem Salzburger Volksliedwerk

LiteraturSTUBE (11–14:30 Uhr zu jeder vollen Stunde): am Manuskript Bodo Hell, am Alphorn Fritz Moßhammer

ArchitekturSTUBE: Architekt Philip Lutz, Büro Ludescher + Lutz (11–12 Uhr, 13:30–14:30 Uhr): Kulturlandschaften

LeseSTUBE(11:30–14 Uhr): „Kratzbürste“ Hannelore Wernitznig mit heiteren Erinnerungen aus alten Zeiten

MundartSTUBE (ab 11:00 zu jeder halben Stunde): Gedichte und Geschichten in Mundart mit dem Salzburger Bildungswerk

Wandern Sie also von Haus zu Haus, treten Sie ein und nehmen Sie Platz! Ein Übersichtsplan mit den Programmpunkten und den Uhrzeiten liegt kostenlos in der Eingangshalle des Museums auf.

Ab 14 Uhr Geburtstagsfest „40 Jahre Zischkhäusl“

Das Zischkhäusl aus der Gemeinde Perwang war das erste wieder errichtete Gebäude im Museum, die Firstfeier fand am 18.11.1979 statt. Das Freilichtmuseum würdigt das 40. Wiederaufbaujubiläum des Hauses und gleichzeitig den 100. Geburtstag des Museumsgründers Kurt Conrad mit einem Geburtstagsfest.

Direktor Michael Weese referiert über die Aufgabe eines Freilichtmuseums in der heutigen Zeit. Anschließend schildert Monika Brunner-Gaurek Pläne und Ideen für die Errichtung eines Freilichtmuseums in Salzburg. Im Gespräch mit der ehemaligen Eigentümerin des Zischkhäusls sowie ehemaligen Museumsmitarbeitern wird an die erste Hausübertragung erinnert. Gleichzeitig wird Kurt Conrad gewürdigt, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre. Musikalische Umrahmung: Trachtenmusikkapelle Perwang am Grabensee.

Sonntag, 3. November 2019, 11–15 Uhr
Stubenhocken – Kulturstücke in der Bauernstube
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Klare Orientierung und einfache Kommunikation

Das Siegerprojekt für ein neues Besucherzentrum steht fest

Das Salzburger Freilichtmuseum erhält ein „Besucherzentrum für historische Baukultur“. Dieser erfreulichen Mitteilung zum heurigen Saisonbeginn folgte als erster Umsetzungsschritt ein vom Museum ausgeschriebener Architekturwettbewerb. Von 55 Architekturbüros, die sich für die Realisierung des Projekts bewarben, wurden schließlich zwölf Büros eingeladen, sich am anonymen Wettbewerbsverfahren zu beteiligen. Aus den eingereichten Projekten wurde in der am 4. September 2019 abgehaltenen Jurysitzung das Siegerprojekt ermittelt. Die Jury bestand aus jeweils drei Fach- und Sachjuroren und einem fünfköpfigen nicht stimmberechtigten Beraterteam.

Die Gründe für den Bau eines neuen Besucherzentrums sind bekannt: Das derzeitige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ platzt buchstäblich aus allen Nähten. 34 Jahre lang wurde auf engstem Raum kreativ improvisiert – nun ist man hier am Ende der Gestaltungsmöglichkeiten angelangt. Die Errichtung eines sowohl funktionalen als auch architektonisch dem Gesamtensemble entsprechenden Neubaus war daher ein lang gehegter Wunsch des Museums.

Finanzierung durch Land Salzburg

Der Wunsch wurde vom Land gehört, ebenso wurde auch der dringende Bedarf erkannt. „Mir ist vollkommen bewusst, dass hier ein Handlungsbedarf besteht“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Mit dem neuen Gebäude erhält das Salzburger Freilichtmuseum nicht nur zeitgemäße Bedingungen für MitarbeiterInnen und BesucherInnen, sondern hier wird in Zukunft auch verstärkt eine intensivere Vermittlung und Erforschung unserer ländlichen Vergangenheit möglich sein. Für die Realisierung des Projekts Besucherzentrum sind – vorbehaltlich des Budgetbeschlusses – vom Land vier Millionen Euro vorgesehen.“ Auch der Förderverein des Freilichtmuseums wird sich an der Finanzierung des Großprojekts beteiligen.

Zum einen soll das neue Besucherzentrum den Eingangs- und Kassenbereich neu ordnen und damit eine optimale Aufnahme, Abwicklung und Weiterleitung von jährlich über 100.000 Besucherinnen und Besuchern gewährleisten. Ebenso soll das neue Gebäude zeitgemäße Arbeits-, Besprechungs-, Sozial-, Technik- und Lagerräumlichkeiten aufweisen. Auf der anderen Seite besteht aber auch der Anspruch, dass das Besucherzentrum mehr sein soll als „nur“ ein neues Eingangs- und Verwaltungsgebäude. Das Salzburger Freilichtmuseum entwickelt sich zu einem offenen Forschungsmuseum. Direktor Weese: „Wir wollen unser Wissen mehr mit der Gesellschaft teilen. Dieses Selbstverständnis soll sich auch im neuen Besucherzentrum wiederfinden, etwa durch eine attraktive Zugänglichkeit für die Nutzung von Fachbibliothek, Foto-, Inventar- und Planarchiv. Für individuelle Recherchen sollen den Besucherinnen und Besuchern digitale Arbeitsstationen – Bildarchiv, Inventararchiv, Fachbibliothek, Hausmonographien – zur Verfügung stehen. Wir wollen mit der Gesellschaft über vergangene und zukünftige Entwicklungen des ländlichen Raumes reden. Wir wollen von der Gesellschaft hören, wie wir uns zu entwickeln haben. Für diese Form des Dialogs mit Kooperationspartnern aus Architektur, Denkmalpflege, Tourismus und Wirtschaft wie auch mit Schulen und Universitäten ist ein einladender Tagungsraum vorgesehen.“ Das Museum möchte sich entsprechend seiner Bedeutung als wichtige kulturelle und wissenschaftliche Einrichtung des Bundeslandes Salzburg präsentieren. „Das Freilichtmuseum ist so etwas wie das ländlich-bäuerliche Gedächtnis unseres Landes“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Im 19. Jahrhundert haben noch zwei Drittel der Salzburger Bevölkerung im bäuerlichen Bereich gelebt und gearbeitet. Es gilt, hier die Geschichte und Entwicklung der einstmals größten Bevölkerungsgruppe auf breiter Basis zu vermitteln.“

Es verstand sich von selbst, dass an einem Ort wie dem Freilichtmuseum bei einem geplanten Neubau eine sensible Herangehensweise und Auseinandersetzung gefordert war. In der Ausschreibung wurde daher eine Architektur erwartet, die sich mit den historischen Haus- und Hofformen des Landes Salzburg auseinandersetzt, und diese für das Besucherzentrum neu interpretiert. Der Bau- und Werkstoff Holz sollte in seinen verschiedensten Formen im Vordergrund stehen.

Siegerprojekt kommt aus Bregenz

Am 4. September wurde von der Jury aus zwölf eingereichten Arbeiten das Siegerprojekt ermittelt. Es handelt sich um eine Arbeit der Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur-Sturm des Architekturbüros Cukrowicz Nachbaur aus Bregenz. Die Jury lobte die logische, höchstökonomische Holzkonstruktion“ mit leicht lesbarer Struktur, die „dem ganzen Innenbereich Rhythmus und Ordnung“ gibt. Das projektierte Gebäude tritt weniger als Baukörper in Erscheinung, denn als Fassung des Landschaftsraums und Rückgrat des Museumsgeländes“. Die Eingangshalle als Empfangs- und Verteilerraum stifte „enorm selbstverständlich Überblick und Orientierung“. Aufgrund der übersichtlichen Längsachsen, die Vortragssaal, Wissensspeicher und Verwaltung verbinden, ergibt sich  eine „klare Orientierung und einfache Kommunikation zwischen Gästen und MitarbeiterInnen des Museums“. Cukrowicz und Nachbaur zählen zu den erfolgreichsten Vorarlberger Architekten. Spätestens mit dem Bau des Vorarlberger Landesmuseums in Bregenz (2012/13) erhielt ihre mit zahlreichen Preisen gewürdigte Arbeit auch international hohe Aufmerksamkeit.

Wie geht es weiter?

Der Standort des neuen Besucherzentrums befindet sich westlich des Thanngütls, wird direkt vom Parkplatz aus erschlossen (siehe Beilage) und wird eine Nettogeschoßfläche von ca. 1.245 m² aufweisen. Nach der Erstellung eines Vorentwurfs mit eventuellen Adaptierungen, Behördeneinreichung sowie Ausschreibung und Vergabe der Bauarbeiten wird ein Baubeginn im Sommer 2020 angepeilt. Da sich der Baustellenbereich abseits des historischen Areals befindet und direkt vom Parkplatz erreicht werden kann, wird sich die Beeinträchtigung für den laufenden Museumsbetrieb in Grenzen halten. Fertigstellung und Eröffnung sind im Sommer 2021 geplant.

Das bisherige Eingangs- und Verwaltungsgebäude „Thanngütl“ erhält eine neue Bestimmung. Da in der Wegführung hier der Ausgang geplant ist, wird in der Halle des Thanngütl ein großzügig dimensionierter Museumsladen entstehen. Außerdem findet hier das Büro des Fördervereins, welches derzeit sehr provisorisch im Depotgebäude des Museums untergebracht ist, eine neue Heimat. Geplant sind weiters Sozialräume für das Aufsichtspersonal.

Für das Salzburger Freilichtmuseum bedeutet die Errichtung des neuen Besucherzentrums einen Quantensprung direkt ins 21. Jahrhundert. Museale Vermittlungs- und Forschungsarbeit erhält dadurch völlig neue Rahmenbedingungen und Möglichkeiten.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

Herbstgenüsse

Kulinarischer Herbstmarkt in Salzburgs größtem Museum

Unter dem Motto „Herbstgenüsse – Erdäpfel, Kraut, Maroni und Co.“ findet am Sonntag, 20. Oktober, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ein kulinarischer Herbstmarkt statt. Im Mittelpunkt stehen genussreiche landwirtschaftliche Produkte aus Salzburg. Angeboten werden Kürbisse aus dem Freilichtmuseum sowie Bauernbrot, Fleischprodukte, Wild, Obst, Dörrobst, Gemüse, Käse, Säfte, Essig, Edelbrände und Lungauer Eachtling von regionalen Erzeugern. Für den kleinen Hunger gibt es Erdäpfel aus dem Kartoffeldämpfer und frisch gemachte Kartoffelchips. Außerdem: Krapfen, Mäusʼ und Apfelradel, Reiberdatschi, Obst aus dem Dörrofen und noch vieles mehr. Die Drischel Drescher zeigen, wie früher das Getreide gedroschen wurde, und beim Milchlehrpfad kann man sich im Wettmelken versuchen. Zahlreiche Handwerksvorführungen runden das Angebot ab.

Pomologie im Freilichtmuseum

Wer mehr über die eigenen Obstsorten erfahren möchte, ist bei dieser Veranstaltung ebenfalls richtig. Der Salzburger Landesverband für Obst- und Gartenbau bestimmt Apfel- und Birnensorten: einfach fünf ungewaschene bzw. unpolierte Früchte mit Stiel mitbringen.

Sonntag, 20. Oktober 2019, 10-16 Uhr
Herbstgenüsse – Kulinarischer Herbstmarkt
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Margit Rummerstorfer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
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Kirtag im Freilichtmuseum

Zwei Tage Kirtagsvergnügen

Unbeschwerte Kirtagsfreude, ausgelassene Stimmung und fröhliche Atmosphäre: Am Samstag, 5. Oktober, und Sonntag, 6. Oktober, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain der bereits traditionelle Museums-Kirtag statt. Abseits von Alltagshektik, Autoverkehr und Hightech-Angeboten bietet das wunderschöne Ambiente des Freilichtmuseums mit Schiffschaukeln, Ufo Jet, Kinderkarussell sowie Wurf- und Schießbuden einen wunderbaren Rahmen für gute Laune.

Puppentheater, Drehorgel, Lebkuchenherzen

Das Puppentheater „Sindri“, die Drehorgel mit dem frechen Raben Valentin und Kinderschminken dürfen ebenso wenig fehlen wie gebrannte Mandeln, frische Bauernkrapfen, Lebkuchenherzen, Schaumrollen, türkischer Honig und andere Kirtags-Schmankerl. An beiden Tagen finden zahlreiche Handwerksvorführungen statt, und die Museumsbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

PROGRAMM:

Samstag, 5.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Kasperl und der Zwergendoktor

Sonntag, 6.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
11 Uhr, 14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Kasperl und der Zwergendoktor

Museums-Kirtag
Samstag/Sonntag, 05./06.10., jeweils 10–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Essigpatscherl, Pechsalben und Zwiebelschmalz

Eine Veranstaltung zum Thema Volksheilkunde mit dem Verein TEH.

Wozu dienen Essigpatscherl? Wie macht man Zwiebelschmalz? Wie riecht Pechsalbe? Wofür helfen Ansatzschnäpse? Das alles und noch mehr erfahren interessierte Besucherinnen und Besucher am Sonntag, dem 22. September, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. An diesem Tag sind die Mitglieder des Vereins TEH („Traditionelle Europäische Heilkunde“) aus dem Pinzgauer Saalachtal zu Gast im Museum.

Seit Jahrhunderten werden heimische Pflanzen zu Salben, Ölen, Tinkturen, Aufgüssen und Auszügen verarbeitet. Im Verein TEH wird dieses Wissen gebündelt und weitervermittelt. Auf diese Weise sichern die Vereinsmitglieder den Erhalt alten bäuerlichen Heilwissens, das in Form von Kursen, Wanderungen, Seminaren und innovativen Produkten erfahrbar gemacht wird.

Im Freilichtmuseum gibt es an diesem Tag die Möglichkeit, den TEH-Mitgliedern über die Schulter zu blicken und sich beraten zu lassen. An verschiedenen Stationen wird unter anderem gezeigt, wie man Kräuter- und Pechsalben herstellt oder Tinkturen ansetzt, was Schwitzbäder bewirken und welche heimischen Kräuter und Harze man zum Räuchern verwenden kann. Natürlich können die bäuerlichen und regionalen Naturprodukte im Freilichtmuseum erworben werden.

Programm:

  • Pechsalbe kochen: die Pechsalbe als Allheilmittel mit ihrer entzündungshemmenden, abschwellenden und antibakteriellen Wirkung ist „das traditionelle Heilmittel“.
  • Öle und Salben: einfache Herstellung von Wundsalben, aber auch Einreibungen mit ihren Wirkungen.
  • Alkoholische Auszüge und Tinkturen: Herstellung von Ansatzschnäpsen für Einreibungen, Auszug von Kräutern und deren innere Anwendung.
  • Hydrolate: Destillieren von Kräutern zur Gewinnung von ätherischen Ölen und Hydrolaten (traditionelle Methode).
  • Wickel: verschiedene Wickel für Kinder und Erwachsene, deren Zubereitung und Anwendung.
  • Seifensieden: wie werden Seifen gemacht und worin liegt der gesundheitliche Vorteil gegenüber Gels etc.
  • Badl: traditionelles Bäderwissen; vom Schwitzbad zum Wannenbad und deren Gebräuche.
  • Räuchern und Kräuterbuschen: Räuchermischungen und deren Bestandteile zum Schutz, zur Reinigung und Aromatherapie.
  • Kräuterkissen und Tees: Kräuterkissen als Auflagen und zur Aromatherapie; verschiedene Teemischungen abgestimmt auf unterschiedliche Bedürfnisse.
  • Honig: vom Sauerhonig bis zu Bienenwachstücher

11 Uhr und 14 Uhr: Kostenlose Sonderführung:

Volksfrömmigkeit und Aberglaube – von Abwehrzeichen am Haus, Drudensternen, Schluckbildchen und allerhand Volksheilmitteln…


Sonntag, 22. September 2019, 10–17 Uhr

Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain


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Mag. Monika Brunner-Gaurek
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-14
monika.brunner@freilichtmuseum.com

Literatur ab Hof

Literarischer Spaziergang zum Thema "Bleibe/n"

Seit vergangenem Jahr wird im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain Literarisches in Szene gesetzt. Unter dem Motto „Literatur ab Hof“ geht es diesmal um das Thema Bleibe und Bleiben, kurz „Bleibe/n“, das durch Literatur, Schauspiel und Musik erlebbar gemacht wird. In einem geführten Rundgang durch das Museumsgelände werden Häuser, Wege und Landschaft zur Bühne, das Museum wird damit zum ganz besonderen „Kunst-Raum“.

Die Inszenierung erfolgt von dietext, Christian Sattlecker und dem Salzburger Literaturforum Leselampe. Mitwirkende: Augustin Groz, Laura Roberta Kuhr und Christian Sattlecker (Schauspiel) sowie Slavoljub Jeremic/Pera (Musik). Veranstaltungsdauer: ca. zwei Stunden.

Termine:
Samstag, 14. September, 11:30 und 15:00 Uhr
Sonntag, 15. September, 11:30 und 15:00 Uhr

Kosten für Eintritt und geführten Rundgang: 15 Euro (Fördervereinsmitglieder 12 Euro)
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com

 

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Mag. Michael Weese
Tel. +43-662-850011-12
michael.weese@freilichtmuseum.com

Großes Kinderfest

Spiel, Spaß und Erlebnis in Salzburgs größtem Museum.

Am Sonntag, 8. September, findet auf dem weitläufigen Gelände des Salzburger Freilichtmuseums in Großgmain wieder Salzburgs schönstes Kinderfest statt. Von 9 bis 17 Uhr ist bei über 40 Spiel-, Bastel- und Erlebnisstationen Spaß und Freude angesagt. Salzburgs traditionsreiches Kinderfest gibt es bereits seit 1998.

Das Programm ist vielfältig und abwechslungsreich: Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch der Salzburger Feuerwehrjugend, Austoben im Heuhupfberg, Bogen schießen, Wanderstöcke schnitzen, Stelzen gehen, Steckerlbrot backen mit den Pfadfindern, und vieles mehr. Auf die Kinder warten ein Zauberclown, und die Erlebnisstation „Kinderpolizei“ ist ebenfalls wieder mit dabei. Außerdem: die GrünholzMOBILwerkstatt bietet ein Aktivangebot zum Mitmachen: Hier kann man nach Herzenslust schnitzen, hobeln, drechseln, bohren und sägen.

Viele Handwerker des Freilichtmuseums sind an diesem Tag ganz auf Kinder eingestellt: Die jungen Besucherinnen und Besucher können ein eigenes Radiogerät basteln, Eierbecher drechseln, Ringe schmieden oder beim Steinmetz ihre überschüssigen Kräfte loswerden. Und wer immer noch nicht genug hat, fährt eine Runde mit der Museumseisenbahn oder kühlt sich in der Natur-Kneippanlage ab.

Ein kostenloser Orientierungsplan liegt an der Kassa auf, die Museumseisenbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

Sonntag, 8. September 2019, 9–17 Uhr
Großes Kinderfest
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain


Rückfragen richten Sie bitte an:

Margit Rummerstorfer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
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margit.rummerstorfer@freilichtmuseum.com

„melodisch kulinarisch“: Grenzwertiger Sound

Musikgruppe "GrenzWertig" im Freilichtmuseum

Man mische etwas Tradition und Bodenständigkeit mit Leichtsinn sowie dem Mut, etwas Neues auszuprobieren, und heraus kommt eine einzigartig grenzwertige Musikrichtung aus Salzburg! Die Gruppe „GrenzWertig“ gastiert am Samstag, 24. August, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Ort des musikalischen Geschehens: der Gastgarten des Museumsgasthauses „Salettl“. Bläsersound, E-Gitarre, Gesang sowie der unverwechselbare Klang der „Zugin“ machen jeden Auftritt zu einem musikalischen Genuss. Tauchen Sie also ein in eine unendlich bunte Musikwelt und genießen Sie den GrenzWertigen Sound!

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

Salzburger Freilichtmuseum
"GrenzWertig"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 24. August 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

"melodisch kulinarisch": innig, lebendig und spritzig frisch

Kultband "Salzburger Nockerl" im Freilichtmuseum

Mit dem Auftritt der Formation „Salzburger Nockerl“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain gibt es einen vielversprechenden Musiknachmittag. Ort des musikalischen Geschehens: der Gastgarten des Museumsgasthauses „Salettl“. Die Vollblutmusiker rund um Hubert Brunauer verbinden alpenländische Volksmusik mit Klängen und musikalischen Strömungen von überall her. Eigenheiten des Jazz und barocke Klangfarben finden ebenso Eingang in die traditionelle Volksmusik wie der Sound des Didgeridoos, Elemente der irischen Musik oder der „Beat“ und das „Feeling“ der Musik aus Mazedonien. Keinesfalls versäumen!

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

Salzburger Freilichtmuseum
"Salzburger Nockerl Novum"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 10. August 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

Tuten und blasen im Freilichtmuseum

Musik spontan und "unplugged"

Offener Musiktag im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain: Am Sonntag, 4. August, steht das Museumsgelände für Musik aus allen Richtungen zur Verfügung – das Freilichtmuseum als Bühne für alle, die drauflos musizieren wollen, einfach weil es Spaß macht!

Musikinstrument mitnehmen und los geht’s! Allein oder gemeinsam mit anderen Musikenthusiasten – Volksmusik oder klassisch, Jazz, Folk, Rock, Pop, Weltmusik, alles ist möglich, Hauptsache „unplugged“. Die Ensembles oder Einzelinterpreten können vor einem Bauernhaus, an den Wegen, in einer Wiese, neben einem Troadkasten, am Bahnhof und an den Haltestellen der Museumsbahn oder auch im Zug aufspielen. Dabei soll nicht darauf vergessen werden, den obligaten Hut oder andere Spendenbehälter aufzustellen. Anmeldung ist keine erforderlich, freier Eintritt für Personen mit Musikinstrument!

 

Sonntag, 4. August 2019
Tuten und blasen, 9–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

"melodisch kulinarisch". Jazzgitarre und Hackbrett

Duo "Lila House" im Freilichtmuseum

Im Rahmen der Reihe „melodisch kulinarisch“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ist am Samstag, 27. Juli, das Duo „Lila House“ zu Gast. Lila House – das sind Heidelore Wallisch-Schauer und Thomas Wallisch. Wenn Hackbrett und Jazzgitarre einander begegnen, dann ergibt sich ein musikalisches Universum grenzenloser Spielfreude.

Heidelore Wallisch-Schauer gilt als eine der virtuosesten Salteriospielerinnen, der studierte Jazz-Gitarrist Thomas Wallisch ist aufgrund seiner stilistischen Vielseitigkeit ein äußerst gefragter Studiomusiker. Stiegls musikalischer Wochenausklang klingt also vielversprechend.

Salettl-Wirt Josef Gassner junjun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

 

Salzburger Freilichtmuseum
"Lila House"

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 27. Juli 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

"melodisch kulinarisch" mit Adi Jüstel

Salzburgs ewig junger Jazz-Altmeister im Freilichtmuseum

Im Rahmen der Reihe „melodisch kulinarisch“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ist am Samstag, 13. Juli, Salzburgs Jazzlegende Adi Jüstel zu Gast. Mit dem „Latin Swing Express“ spielt der Altjazzer von 15 bis 18 Uhr im Gastgarten des „Salettls“ Swing-Klassiker, Blues, Boogie und lateinamerikanische Musik. Salettl-Wirt Josef Gassner jun. steht am Grill, wo Fleisch und Gemüse brutzeln. Mit der Eintrittskarte ins Museum ist die Veranstaltung frei zugänglich.

 

Salzburger Freilichtmuseum
Adi Jüstel Latin Swing Express

"melodisch kulinarisch" - Stiegls musikalischer Wochenausklang
Samstag, 13. Juli 2019, 15-18 Uhr

 

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

 

Großer Handwerkertag

Gezeigt werden über 50 alte Handwerksarten.

Am Sonntag, 30. Juni, finden im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder zahlreiche Handwerksvorführungen statt. Über fünfzig alte und nur mehr selten ausgeübte Handwerksarten sind an diesem Tag vertreten. Vor und in den alten Bauernhäusern trifft man auf Weber, Holzschuhmacher, Brotbäcker, Seifensieder, Seiler, Strohpatschenmacher und viele andere Spezialisten. Gezeigt werden auch alte Bauernhofarbeiten wie Klöppeln, Spinnen und Filzen. Auch die Handwerker des Museums demonstrieren alte Fertigkeiten wie Kalk löschen, die Herstellung von Holznägeln und die Bearbeitung einer Holzbrunnensäule. Der einmal jährlich abgehaltene und äußerst beliebte Handwerkertag ist eine hervorragende Gelegenheit zum Zuschauen und Einkaufen.

Ein kostenloser Orientierungsplan liegt an der Kassa auf, die Museumseisenbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren im Einsatz.

Sonntag, 30. Juni 2019
Großer Handwerkertag, 10–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

Probieren – entdecken – mitmachen

Abschlussveranstaltung der „Woche der Landwirtschaft“ im Freilichtmuseum

Die Abschlussveranstaltung der „Woche der Landwirtschaft“ (27.04.–05.05.) findet heuer wieder im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain statt. Das „Ländliche Fortbildungsinstitut“ der Landwirtschaftskammer (LFI) richtet für die Besucherinnen und Besucher im Museumsgelände zahlreiche Mitmachstationen ein: Brot backen mit den Seminarbäuerinnen, Butter schütteln beim Milchlehrpfad, richtig räuchern, Kräuterführungen und Flechten von Weidenkugeln. Edelbrandsommeliers stellen ihre „Selbstgebrannten“ vor, das Genussmobil bietet Pongauer Wildprodukte an und der Landesverband für Obst- und Gartenbau berät rund um Obstbaumschnitt und –pflege. Außerdem zeigt die Europameisterin im Sensenmähen, wie’s richtig (und schnell) geht.

Weitere Handwerker, die an diesem Tag im Museum sind: Imker, Klöpplerin, Seifensieder, Bäcker und Rechenmacher.

Salzburger Freilichtmuseum
Probieren – entdecken – mitmachen
Sonntag, 5. Mai 2019, 10-17 Uhr

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Margit Rummerstorfer
+43-662-850011-19
margit.rummerstorfer@freilichtmuseum.com

Zum Maibaumaufstellen ins Freilichtmuseum

Zahlreiche Handwerksvorführungen in und vor den Museumshäusern

Am Mittwoch, 1. Mai, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wie jedes Jahr das traditionelle Maibaumaufstellen statt. Der beliebte Festtag ist in Salzburgs größtem Museum ein Fixpunkt des Jahresbrauchtums. Organisiert wird die Veranstaltung von den „Großgmainer Weihnachtsschützen“. Ihnen zur Seite stehen die Bäuerinnen von Großgmain, die zum leiblichen Wohl beitragen und die Festgäste mit Spezialitäten aus der Bauernküche verwöhnen. Die musikalische Umrahmung des Festes kommt heuer von der Trachtenmusikkapelle Wals. Meisterschützen sind beim Bölzelschießen bestens aufgehoben.

Man kann zwischenzeitlich auch einen Abstecher zu den Handwerksvorführungen machen: Neben vielen anderen Handwerkern sind am 1. Mai ein Holzschuhmacher, eine Schnapsbrennerin und der Brotbäcker anwesend.

Festliches Maibaumaufstellen
Mittwoch, 1. Mai 2019, ab 13 Uhr


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

Literatur ab Hof

Literarischer Spaziergang zum Thema "Weg/e gehen"

Wiederaufnahme: Neue alte Pfade mit Literatur beschreiten! Unter dem Motto „Weg/e gehen“ werden im Museumsgelände Geschichten, Texte und Gedichte aus verschiedenen Epochen rund ums Weggehen und Ankommen inszeniert, Räume durch Literatur und Schauspiel neu erschlossen. Die mit Lesung, Musik und Schauspiel inszenierten Spaziergänge wurden von dietext, Christian Sattlecker und dem Salzburger Literaturforum Leselampe erarbeitet und dauern etwa zwei Stunden. Den Abschluss bildet eine Einkehr im Museumsgasthaus „Salettl“ (Konsumation nicht im Preis inbegriffen).

Termine:
Samstag, 27. April, 11:30 und 15:00 Uhr
Sonntag, 28. April, 11:30 und 15:00 Uhr

Kosten für Eintritt und geführten Rundgang: 15 Euro (Fördervereinsmitglieder 12 Euro)
Anmeldung unter: salzburger@freilichtmuseum.com

 

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Dr. Harald Waitzbauer
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Ei Ei Ei - der Osterhase im Freilichtmuseum

Am Ostersonntag, 21. April, ist im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder der Osterhase unterwegs. Bepackt mit Ostereiern beschenkt er große und kleine Museumsbesucher, die des Weges kommen. Museumsgäste mit sportlichen Ambitionen können sich auch auf die Suche nach Ostereiern machen, die in einem ausgeschilderten Teilbereich des Freilichtmuseums versteckt sind. Mit Tipps und Hinweisen sind die netten Personen von der Museumsaufsicht und sicherlich auch der Osterhase gern behilflich.

Ei, Ei, Ei – Ostereier suchen für Kinder
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Ostersonntag, 21. April 2019, 10–14 Uhr

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
www.freilichtmuseum.com

Traditioneller Ostermarkt

Palmbuschenbinden steht auch heuer wieder im Mittelpunkt.

Der traditionelle Ostermarkt am Samstag, 13. April, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain zählt in Salzburg zu den feinsten Märkten seiner Art. Salzburger Bäuerinnen bringen ein breites und hochwertiges Angebot aus eigener Herstellung, darunter Osterschinken, Ostereier, Speck, Osterbutter, diverse Brotsorten, Fastenbrezen, frische Pofesen, Säfte, Kräuter und vieles mehr. Bäcker, Schnapsbrenner und Imker sind ebenfalls vor Ort. Hungrige können sich auf Pofesen, Lungauer Würste, Speckbrote und andere Imbisse für zwischendurch freuen.

Besonderer Anziehungspunkt des Ostermarktes ist das Palmbuschenbinden, organisiert vom Heimatverein „D’Lattenberger“. Handwerker zeigen die Herstellung von kunsthandwerklichen Dingen rund ums Osterfest, wie das Bemalen und Verzieren von Ostereiern und Wachskerzen, das Schnitzen von Heiliggeisttauben oder Stoffhanddruck. Kinder können gleich vor Ort Ostereier verzieren.

Traditioneller Ostermarkt
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Samstag, 13. April 2019, 10–17 Uhr

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
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Saisonstart 2019: Neues Besucherzentrum geplant

In zweieinhalb Jahren soll das „Besucherzentrum Historische Baukultur“ als neues Entrée des Salzburger Freilichtmuseums eröffnet werden.

Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2018 startet das Salzburger Freilichtmuseum am Sonntag, 31. März, mit einem musikalischen Auftakt in die neue Saison. Bis 3. November kann man an 198 Tagen zu Eintrittspreisen, die seit 2016 unverändert geblieben sind, das Museum besuchen.

Neues Besucherzentrum kommt

Wer ein bisschen hinter die arbeitstechnischen Kulissen des Freilichtmuseums blickt, erkennt das Problem: Der derzeitige Eingangs- und Verwaltungsbereich im „Thanngütl“ platzt buchstäblich aus allen Nähten. 34 Jahre lang wurde auf engstem Raum kreativ improvisiert – nun ist man hier am Ende der Gestaltungsmöglichkeiten angelangt. Die Errichtung eines sowohl funktionalen als auch architektonisch zum Gesamtensemble passenden Neubaus ist daher ein lang gehegter Wunsch des Museums. „Jetzt ist es soweit“, freut sich Museumsdirektor Michael Weese. „Das ‚Besucherzentrum Historische Baukultur‘ ist nun keine Zukunftsmusik mehr, sondern stellt ein konkretes Vorhaben dar, welches in den kommenden drei Jahren geplant, gebaut und bezogen werden soll.“

Der Standort des neuen Besucherzentrums ist westlich des Thanngütls geplant und wird direkt vom Parkplatz aus erschlossen (siehe Beilage). Das Besucherzentrum wird eine Fläche von ca. 1.250 m² aufweisen. Als erster Schritt findet die europaweite Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs statt. „Für Vorbereitung, Planung und Durchführung der Ausschreibungsverfahrens haben wir 200.000 Euro reserviert“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Die Ergebnisse werden im Herbst präsentiert. Laut Bauzeitplan ist die Fertigstellung und Eröffnung des Besucherzentrums Mitte 2021 vorgesehen.

Das neue „Besucherzentrum Historische Baukultur“ soll drei wichtige Funktionen erfüllen. Zum einen ist ein Informationsbereich für den Besucherempfang und die Besucherinformation vorgesehen. Weiters entsteht ein Bürobereich, der die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, verwaltungs- und bautechnischen sowie besucherorientierten Arbeitsgebiete aufnehmen wird. Schließlich wird das Besucherzentrum einen Tagungsbereich mit Tagungsraum sowie einen Wissensspeicher mit Fachbibliothek, Fotoarchiv und Planarchiv aufnehmen. „Das Freilichtmuseum stellt für sich den Anspruch eines offenen Forschungsmuseums“, sagt Michael Weese. Daher werden den Besucherinnen und Besuchern u. a. digitale Arbeitsstationen für individuelle Recherchen zur Verfügung stehen. „Das Freilichtmuseum ist so etwas wie das ländlich-bäuerliche Gedächtnis unseres Landes“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Im 19. Jahrhundert haben noch zwei Drittel der Salzburger Bevölkerung im bäuerlichen Bereich gelebt und gearbeitet. Es gilt, hier die Geschichte und Entwicklung der einstmals größten Bevölkerungsgruppe auf breiter Basis zu vermitteln.“

Das jetzige Eingangsgebäude wird eine sinnvolle Nachnutzung erhalten: Hier werden der Museumsladen und das Büro für den Förderverein einziehen, außerdem werden im Thanngütl die Räumlichkeiten für das Aufsichtspersonal untergebracht.

Lebendiges Museum: Breite Angebotspalette für Besucherinnen und Besucher

Im vergangenen Jahr wurde das Freilichtmuseum von über 111.000 Menschen besucht, übrigens das zweitbeste Besucherergebnis seit seinem Bestehen. „Viele Museumsbesucher sind ‚Wiederholungstäter‘ und kommen nicht zuletzt aufgrund des attraktiven Jahresprogramms“, sagt Michael Weese. Als lebendige Einrichtung bietet das Salzburger Freilichtmuseum ein vielschichtiges Programm und die Besucherinnen und Besuchern können aus einer breiten Angebotspalette wählen. Darunter findet man die beliebten klassischen Veranstaltungen wie das Maibaumaufstellen, den Handwerkertag, das Kinderfest und den Kirtag. Außer während der Sommerferien wird praktisch monatlich eine Großveranstaltung ausgerichtet.

Neben den „Klassikern“ gibt es heuer eine ganze Reihe weiterer Besucherangebote, die das Freilichtmuseum gemeinsam mit Kultur- und Wirtschaftspartnern realisiert. Gemeinsam mit dem Forum Salzburger Volkskultur wird im Juni an eineinhalb Tagen das Fest der Volkskulturen veranstaltet, zu dem allein tausend Mitwirkende erwartet werden. Teilnehmer der Veranstaltung sind die volkskulturellen Gruppen und Vereine des gesamten Bundeslandes, zu denen auch zahlreiche neu beheimatete Organisationen gehören. Das gesamte Museumsareal wird dabei zur Bühne für Musik, Tanz und Gesang inklusive einer Kulinarikmeile mit Spezialitäten von ganz nah bis weiter weg. Als abendliches Highlight gibt es einen atemberaubenden „Karneval“ der nigerianischen Community in Österreich.

Gänzlich andere Inhalte bringt das Format Literatur ab Hof, das gemeinsam mit dem Salzburger Literaturforum Leselampe und dem Kulturverein dietext gestaltet wird. Im Rahmen von inszenierten literarischen Spaziergängen werden die Gebäude, Wege und Landschaft zur Bühne für Literatur aus verschiedenen Genres und Epochen und somit ein ganz besonderer „Kunst-Raum“. Jeweils im April und September werden diese literarischen Leckerbissen in Szene gesetzt. Das Zustandekommen dieser literarischen Erkundungstour im Museumsareal wird vom Förderverein maßgeblich unterstützt.

Eine neue musikalische Reihe ist für die Sommer- und Ferienmonate vorgesehen. Gemeinsam mit der Stieglbrauerei und dem neuen Gastwirt Josef Gassner jun. wurde das Format melodisch kulinarisch kreiert. An vier Samstagen im Juli und August gibt es im Gastgarten des Museumswirtshauses Salettl einen musikalischen Wochenausklang mit unterschiedlichen Musikgruppen. Unter einem weiten musikalischen Bogen finden sich klassischer Jazz mit Salzburgs Jazzlegende Adi Jüstel ebenso wie innovative Volks- und Weltmusik mit den Salzburger Nockerl sowie bodenständig bis experimentell mit den Gruppen Lila House und GrenzWertig. Mit einer zünftigen „Salettl-Grillerei“ wird der melodische Teil kulinarisch untermalt. Die Musikveranstaltungen sind mit der Eintrittskarte ins Museum frei zugänglich.

Einen gänzlich anderen Inhalt findet man bei der erstmals durchgeführten Veranstaltung Essigpatscherl, Pechsalben und Zwiebelschmalz. In Kooperation mit dem im Pinzgau ansässigen Verein „Traditionelle Europäische Heilkunde“, kurz TEH, wird bei dieser Veranstaltung altes bäuerliches Heilwissen vermittelt, wie bereits im Titel ersichtlich ist: Wozu dienen Essigpatscherl? Wie macht man Zwiebelschmalz? Wie riecht Pechsalbe? Wofür helfen Ansatzschnäpse? Das überlieferte Heilwissen ist inzwischen bereits als „Immaterielles Kulturerbe der UNESCO“ anerkannt.

Der Versuch, eine Adventveranstaltung zu schaffen, die keinen Marktcharakter besitzt, wurde von den Besuchern im letzten Jahr sehr gut aufgenommen. Daher wird auch heuer wieder an den ersten beiden Adventwochenenden die Adventroas abgehalten. Der Familienadvent „von Haus zu Haus“ bietet besinnliche Stimmung, gute Gerüche aus den Bauernküchen, Musik in den Stuben sowie die Möglichkeit – vor allem für Kinder – sich aktiv am Basteln von Strohsternen, am Wachskerzen drehen und Kekse backen zu beteiligen.

Umweltfreundlich und nachhaltig mit „Green Event“ Alle Veranstaltungen des Freilichtmuseums werden nach sogenannten „Green Event“-Kriterien durchgeführt. „Green Event“ ist eine Initiative des Landes, Publikumsveranstaltungen nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Gesichtspunkten zu organisieren (klimaschonende Mobilität, Verwendung von regionalen und saisonalen Lebensmitteln sowie Mehrweggeschirr, Abfalltrennung und –sammlung u. a.).

Neugestaltung von Dauerausstellungen

Zur Angebotspalette gehören nicht nur Veranstaltungen. Die Inhaltsvermittlung erfolgt auch durch zahlreiche größere und kleinere Themenausstellungen, die in verschiedenen Häusern zu sehen sind. Mehrere davon sind in der Zwischenzeit in die Jahre gekommen und bedürfen einer umfassenden Erneuerung. So werden heuer die Ausstellungen über historische Zaunformen und über den Lungau neu gestaltet und inhaltlich aktualisiert. Zur Realisierung dieses Vorhabens wurden vom Land 60.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Förderverein als wichtige Stütze des Museums

Erfreuliches gibt es vom Förderverein des Freilichtmuseums zu berichten. Noch nie hatte der Verein so viele Mitglieder! Wie der Vorstandsvorsitzende Heinrich Christian Marckhgott berichtet, betrug der Mitgliederstand Anfang März 2.643 Personen, die das Museum mit ihren Jahresbeiträgen bei bestimmten Projekten finanziell unterstützen, wie etwa das Veranstaltungsformat „Literatur ab Hof“. Und die Werkstatt des Museums freut sich seit heuer über einen neuen multifunktionalen Traktor (Lindner Geotrac 84ep). Besondere finanzielle Unterstützung durch den Förderverein erfährt das Museum bei der Planung des neuen Besucherzentrums.

Neuer Wirt schwingt den Kochlöffel

Eine wesentliche Neuerung beim Besucherangebot betrifft die Museumsgastronomie. Der langjährige Salettl-Wirt Rudi Wohland (2002–2018) ist in Pension gegangen und macht nun Platz für Josef Gassner jun. jun. Er wird sich in Zukunft um das Wohl der Gäste kümmern. Hinter ihm stehen die „Gassner Gastronomie Betriebe“ seines Vaters Josef Gassner jun., die mit großem Erfolg mehrere gastronomische Betriebe in Salzburg führen. Mit der Gassner-Gastronomie hat die Stieglbrauerei (als gastronomische Hauptpächterin) und das Freilichtmuseum einen kompetenten und erfahrenen Gastronomen ins Boot geholt. Für das „Salettl“ hat Josef Gassner auch schon das kulinarische Konzept präsentiert: nämlich eine traditionelle, authentische, regionale und frische Küche. Um dem eigenen hohen Qualitätsanspruch auch bei großen Besucherzahlen halten zu können, hat er sich bewusst für eine kleine Speisekarte entschieden. Diese wird rund fünf österreichische Wirtshausklassiker sowie zwei bis drei saisonale Tagesgerichte enthalten. Je nach Jahreszeit werden abwechselnde Spezialitäten angeboten, wie zum Beispiel eine gemütliche „Salettl-Grillerei“ im Sommer. Die Wildgerichte stammen aus der eigenen Jagd, ansonsten setzt man in den Gassner Gastronomiebetrieben auf die bewährte langjährige Zusammenarbeit mit regionalen Lieferanten.

Schon wieder zwei Jubiläen Ohne in Jubiläumseuphorie zu verfallen freut sich das Museum, dass im heurigen Jahr sogar zwei runde Geburtstage anfallen. Zum einen wurde der Initiator, Gründer und erste Direktor des Freilichtmuseums, der Hausforscher Kurt Conrad, vor hundert Jahren geboren (1919–1994). Es ist unbestreitbar, dass es ohne Conrads Leidenschaft und Hartnäckigkeit das Freilichtmuseum in seiner heutigen Dimension nicht geben würde. Bereits ab Ende der 1960er-Jahre wurden kulturgeschichtlich bedeutende Objekte ländlicher Baukultur abgetragen und für eine spätere museale Verwendung gelagert. Das zweite Datum steht mit dem ersten in direktem Zusammenhang: Das sogenannte „Zischkhäusl“ feiert seinen 40. Geburtstag. Das aus dem 18. Jahrhundert stammende Austraghaus war das erste Gebäude, das für das Museum – noch fünf Jahre vor dessen Eröffnung – fertiggestellt wurde. Beide Jubiläen werden im Rahmen der Veranstaltung „Stubenhocken“ am 3. November begangen.

Rückfragen

SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Dr. Harald Waitzbauer
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salzburger@freilichtmuseum.com 

28.03.2019

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