Das Haus ist durch eine wechselvolle Geschichte geprägt.
1732, während der großen Emigration in Salzburg, verließen auch die damaligen Taxbauern, Familie Höll, ihren Hof. In den nächsten 60 Jahren wechselte der Hof neunmal den Besitzer. Auch im 19. Jahrhundert war der Hof ständig verschuldet und wurde mehrmals verkauft, so im Jahr 1875, 1889. Im Jahr 1911 kaufte ihn Ferdinand Berger, der Großvater des heutigen Altbauern.
Im Museum wird die hauskundlich sehr interessante und für den Pongau bis ins 19. Jh. typische Rauchstube gezeigt. Die Rauchstube war lange Zeit der Hauptwohnraum des Bauernhauses.
In der Rauchstube spielte sich das ganze häusliche Leben ab: hier wurde gekocht, hier hielt man sich auf und auf den Bänken, die entlang der Wände befestigt waren, wurde sogar geschlafen. Bis ins 18. Jhdt. bereitete man sich in der Rauchstube durch Angießen des heißen Ofens auch Dampf- und Schwitzbäder.

Erst Ende des 19. Jh. fing man vereinzelt an, die Küche von der Stube abzutrennen, damit diese rauchfrei wurde.
Im 1.Stock wurde eine Ausstellung zum Thema "Dienstboten im Land Salzburg" eingerichtet. |