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Semel-Kasten

Lessach/Zoitzach
18. Jhdt .

Der vom Semelgut im Lessachtal stammende, zweigeschossige Getreidekasten zeigt die bei den Lungauer Speicherbauten besonders sorgfältige Verzinkung der Blockwand.

 
Die Lichtluken in den Giebelwänden sind mit dichtgestrickten Gittern gegen Ungeziefer gesichert, was insofern wichtig war, als im Oberkasten auch Fleisch, Speck und Schmalz aufbewahrt wurden. In den Getreidetruhen bewahrte man Roggen, Gerste, Hafer auf, zuweilen auch Weizen, Grieß und Mehl.
Außer Nahrungsmitteln wurden auch Gerätschaften, Weideglocken und der beim Almabtrieb verwendete goldene Kuhkranz im Getreidekasten verwahrt.

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