Pressemitteilungen

Freilichtmuseum von 26.12.2016 bis 8.1.2017 geöffnet

Winteridylle im Salzburger Freilichtmuseum

Wie jedes Jahr hat das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain auch heuer wieder ab 26. Dezember geöffnet. Bis Sonntag, 8. Jänner, erwartet die Besucher eine verträumte und romantische Museumslandschaft. Ein Winterspaziergang vorbei an jahrhundertealten Bauernhäusern zählt dabei zu den besonders schönen Erlebnissen.

Mit der Kutsche durch das Museum, Aufwärmen im Bundwerkstadel
Oder man besteigt die Pferdekutsche, hüllt sich in warme Decken und lässt sich durch die stille Landschaft kutschieren (täglich 10–15 Uhr, außer bei Regen; Erwachsene € 5,-, Kinder € 3,-). Da das Gasthaus „Salettl“ gerade umgebaut wird, werden den Besucherinnen und Besuchern diesmal im Bundwerkstadel warme Speisen und heiße Getränke kredenzt.

Weihnachtsgeschichten in der Bauernstube
Das Knotzinger-Bauernhaus präsentiert sich nach alten Vorbildern in festlicher Weihnachtsdekoration. In der Stube bullert der Kachelofen, wenn fröhliche und besinnliche Wintergeschichten vorgetragen werden.

Termine:
27. und 28.12.2016, jeweils 12:30, 13:30 und 14:30 Uhr: „Kratzbürste“ Hannelore Wernitznig erzählt „Fröhliche Weihnachtsgeschichten von anno dazumal“.
03.–08.01.2017, jeweils 12–16 Uhr: Anne-Christien Wagener liest Geschichten „Beim Kerzenschein am Kachelofen“.

Öffnungszeiten, reduzierter Eintrittspreis
Montag, 26.12.2016 bis Sonntag, 08.01.2017, täglich 10–16 Uhr (Einlass und Kutschenfahrten bis 15 Uhr). Reduzierter Eintrittspreis: € 5,-, Kinder bis 18 Jahre frei. (Häuser bleiben geschlossen.)

 

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Dr. Harald Waitzbauer

SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16
harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com 

Knapp die 100.000er-Marke überschritten

Das Freilichtmuseum beendet die heurige Sommersaison.

Knapp aber doch im sechsstelligen Bereich! Mit 100.442 Besucherinnen und Besuchern ist zu Allerheiligen die Saison im Salzburger Freilichtmuseum nach 207 Öffnungstagen zu Ende gegangen.

Auch sonst fällt die Saisonbilanz durchwegs positiv aus: Mit der Eröffnung einer Lokremise samt Gaisberglok und Waggon wurde das „Bahnhofsviertel“ des Museums architektonisch abgerundet und inhaltlich aufgewertet. Seit heuer ergänzen zwei neue Ausstellungen das Besucherangebot, 17 Eigenveranstaltungen konnten abgewickelt werden und allein an 70 Tagen fanden die unterschiedlichsten Handwerksvorführungen statt.

Vordringlichstes Bauprojekt in der besuchsfreien Zeit betrifft die längst zu klein gewordene Küche im Museumsgasthaus „Salettl“. Bis zur Wiedereröffnung des Museums im März 2017 entsteht ein vergrößerter und komplett neu eingerichteter Küchenbereich mit zwei Ausgabestellen für den Gastgarten.

Winteröffnungszeiten

Während der Weihnachtsfeiertage, von 26. Dezember bis 8. Jänner, hat das Freilichtmuseum wieder geöffnet. Man darf sich bereits jetzt auf Kutschenfahrten durch die Winterlandschaft und Weihnachtsgeschichten in der warmen Bauernstube freuen. Auf hungrige und durstige Besucher warten im Bundwerkstadel Speisen und Getränke.


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg
5084 Großgmain
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harald.waitzbauer@freilichtmuseum.com

Herbstgenüsse

Kulinarischer Herbstmarkt in Salzburgs größtem Museum

Unter dem Motto „Herbstgenüsse – Erdäpfel, Kraut, Maroni und Co.“ findet am Sonntag, 16. Oktober, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ein kulinarischer Herbstmarkt statt. Im Mittelpunkt stehen genussreiche landwirtschaftliche Produkte. Es werden Kürbisse und Kraut roh und verarbeitet angeboten, Schnäpse und Säfte probiert, es gibt Lungauer Erdäpfel („Eachtling“) aus dem Kartoffeldämpfer, Brot aus dem Holzofen sowie Fleischprodukte, Wild und Käse von regionalen Erzeugern. Außerdem werden Krapfen gebacken und Maroni gebraten. Zahlreiche Handwerksvorführungen und eine musikalische Begleitung durch die „Loidhartinger“ runden das Angebot ab.

Sonntag, 16. Oktober 2016
Herbstgenüsse – Erdäpfel, Kraut, Maroni und Co., 10–16 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Mag. Susanne Brandner
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
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susanne.brandner@freilichtmuseum.com

Kirtag im Freilichtmuseum

Zwei Tage Kirtagsvergnügen

Unbeschwerte Kirtagsfreude, ausgelassene Stimmung und fröhliche Atmosphäre: Am Samstag und Sonntag, 1./2. Oktober, gibt es im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder den traditionellen Museums-Kirtag. Abseits von Alltagshektik, Autoverkehr und Hightech-Angeboten bietet das wunderschöne Ambiente des Freilichtmuseums mit Ringelspiel, Schiffschaukeln, Ufo Jet, Entenfischen sowie Wurf- und Schießbuden einen wunderbaren Rahmen für gute Laune.

Puppentheater, Drehorgel, Lebkuchenherzen

Das Puppentheater „Sindri“ und die Drehorgel mit dem frechen Raben Valentin dürfen ebenso wenig fehlen wie gebrannte Mandeln, Lebkuchenherzen, Schaumrollen, türkischer Honig und andere Kirtags-Schmankerl. An beiden Tagen finden wieder zahlreiche Handwerksvorführungen statt, und die Museumsbahn ist ganztägig mit zwei Zuggarnituren in Betrieb.

PROGRAMM:
Samstag, 1.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Frau Holle

Sonntag, 2.10.:
09–17 Uhr: Museumsbahn in Betrieb
10–17 Uhr: Kirtagsvergnügen und Handwerksvorführungen
11 Uhr, 14 Uhr: Puppentheater „Sindri“: Frau Holle

Museums-Kirtag
Samstag/Sonntag, 1./2. Oktober 2016, jeweils 10–17 Uhr
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

 

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Mag. Monika Brunner-Gaurek
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Rupertisingen im Freilichtmuseum

Einladung zum "offenen Singen"

Gemeinsam mit Museumsbesucherinnen und -besuchern gestalten Waltraud Stögner und die „Mitanånd Musi“ am Sonntag, 25. September, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain einen Volksliednachmittag zum Zuhören und Mitsingen. Vorkenntnisse sind keine erforderlich, ein Einstieg in die Singstund’ ist für alle interessierten Personen jederzeit möglich. Im Vordergrund der Veranstaltung steht die Freude am gemeinsamen Singen, Liedblätter zum Mitsingen gibt es vor Ort.

Gesungen werden vornehmlich einfache alpenländische Volkslieder zum Thema Herbst. Das „Rupertisingen“ findet in Zusammenarbeit mit dem Salzburger VolksLiedwerk statt.

Rupertisingen
Salzburger Freilichtmuseum, Großgmain
Sonntag, 25.9.2016, 14–16 Uhr

 

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Dr. Michael Becker
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
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Großes Kinderfest

Spiel, Spaß und Erlebnis in Salzburgs größtem Museum.

Am Sonntag, 11. September, findet auf dem weitläufigen Gelände des Salzburger Freilichtmuseums in Großgmain Salzburgs schönstes Kinderfest statt. Von 9 bis 17 Uhr ist bei über 40 Spiel-, Bastel- und Abenteuerstationen Freude, Spaß und Erlebnis angesagt.

Das Programm bietet viele lustige Kinderspiele, Ponyreiten, Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch, Austoben im Heuhupfberg, Bogen schießen, Wettlauf mit Tiroler Schi, Stelzen gehen, Steckerlbrot backen, und vieles mehr. Die Erlebnisstation „Kinderpolizei“ bringt auch heuer wieder ein tolles Überraschungsprogramm. Auf die Kinder warten außerdem ein Zauberclown, ein Märchenerzähler und ein Kindertheater.

Viele Handwerker des Freilichtmuseums sind an diesem Tag ganz auf die Kinder eingestellt: Die jungen Besucher können ein eigenes Radiogerät basteln, Eierbecher drechseln, Ringe schmieden oder beim Steinmetz ihre überschüssigen Kräfte loswerden. Und wer immer noch nicht genug hat, fährt eine Runde mit der Museumseisenbahn oder kühlt sich in der Natur-Kneippanlage ab.

Großes Kinderfest
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Sonntag, 11. September 2016, 9–17 Uhr


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
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"Salzburger Nockerl"

Kultband „Salzburger Nockerl“ im Freilichtmuseum

Vielversprechender Musiksonntag im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain: Die bekannte Formation „Salzburger Nockerl“ tritt am Sonntag, 4. September, von 11 bis 15 Uhr im Museumsgasthaus „Salettl“ auf. Die Vollblutmusiker rund um Hubert Brunauer verbinden alpenländische Volksmusik mit Klängen und musikalischen Strömungen von überall her. Eigenheiten des Jazz und barocke Klangfarben finden ebenso Eingang in die traditionelle Volksmusik wie der Sound des Didgeridoos, Elemente der irischen Musik oder der „Beat“ und das „Feeling“ der Musik aus Mazedonien. Keinesfalls versäumen! Die Veranstaltung ist mit der normalen Eintrittskarte ins Museum frei zugänglich. Kein Aufpreis! Eine Veranstaltung im Rahmen des Stiegl Musik-Brunch.

Stiegl Musik-Brunch mit „Salzburger Nockerl“
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Sonntag, 4. September 2016, 11–15 Uhr


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
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Ausgedampft!

Neuigkeiten aus dem Bahnhofsviertel des Freilichtmuseums

Am Sonntag, 21. August 2016, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain in Anwesenheit von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrat Heinrich Schellhorn die festliche Eröffnung von zwei wiedererrichteten Gebäuden und einer neuen Dauerausstellung statt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von einer Abordnung der Musikkapelle der Salzburg AG. Die neuen Museumsattraktionen befinden sich im Bereich des Bahnhofs „Flachgau“ der Museumsbahn und bilden eine attraktive Ergänzung des musealen Bahnhofsviertels.

Die Lokomotivremise
Ein markantes Fachwerkgebäude stellt die mit gebrannten Ziegeln ausgemauerte Lokremise dar. Das Gebäude wurde 1908 am Bahnhof von Böckstein errichtet und diente als Heizhaus für Dampflokomotiven. Laut Bauplan hatte das Gebäude ursprünglich eine Länge von 21 Metern. In dieser Form wurde es auch im Museum wiedererrichtet. Bereits 1909, dem Jahr der Eröffnung des Tauerntunnels, erfolgte eine Erweiterung auf 33 Meter.

Die Funktion des Gebäudes als Heizhaus blieb bis zur Elektrifizierung der Tauernbahn Ende 1933 erhalten. Anschließend wurde das Gebäude von Bahnmitarbeitern genutzt, die für den Oberleitungsbau zuständig waren. Die Remise diente nun als Turmwagenschuppen – mit der Hilfe von Turmwägen wurden die Oberleitungen repariert bzw. konnten die im Winter von der Tunneldecke herabhängenden Eiszapfen entfernt werden – und auch als Lager für Oberleitungsmasten und Erdungsstangen.

2013 erhielt das Freilichtmuseum die Lokremise von den ÖBB geschenkt, im Sommer 2014 erfolgte die fachgerechte Abtragung durch Museumsmitarbeiter. Nach dem Wiederaufbau des Gebäudes im Museum wurde der Innenraum für die Einrichtung der Dauerausstellung „Gaisbergbahn“ adaptiert.

Dauerausstellung „Gaisbergbahn“ in der Lokremise
Im Zentrum der Ausstellung steht eine Originalgarnitur der ehemaligen Zahnradbahn auf den Gaisberg, bestehend aus der Zahnraddampflok Nr. 1 und Personenwaggon Nr. 6. Beide Fahrzeuge wurden 1886 in der Maschinenfabrik Esslingen gebaut. Lok und Waggon sind eine Leihgabe des Technischen Museums in Wien, die Übersiedlung nach Salzburg kam auf Anregung des früheren Salzburger Verkehrsdirektors Gunter Mackinger zustande. Rund um die beiden Fahrzeuge informieren mehrere Schautafeln über die Themen Streckenführung, Fahrbetrieb, Tourismus und Fahrzeuge. Obwohl kaum noch jemand die Gaisbergbahn in Betrieb kennt – sie wurde Ende 1928 eingestellt – ist dieses Beförderungsmittel für viele Salzburger nach wie vor von großer emotionaler Bedeutung.

DIE GAISBERGBAHN AUF EINEN BLICK
Eröffnung: 25. Mai 1887
Betriebseinstellung: 30. Oktober 1928
Rechtsform seit Eröffnung: Aktiengesellschaft „Gaisbergbahn-Gesellschaft“
Saisonaler Betrieb: Mai bis Oktober
Länge: 5,3 km
Höhenunterschied: 845,7 m
Spurweite: 1000 mm
Maximale Neigung: 250 ‰
Haltestellen: 4 (inkl. Endstationen)
Lokomotiven: 5
Personenwaggons: 6 (1896–1928), davon (seit 1903) 4 offene und 2 geschlossene Wagen
Dauer der Bergfahrt: 35–47 Minuten
Dauer der Talfahrt: 46–53 Minuten

Passagier-Abort
Ebenfalls neu im „Bahnhofsviertel“ ist ein aus Holz gebauter Passagier-Abort, der im Jahr 1906 an der Haltestelle Böckstein errichtet wurde. Die Planzeichnung der K.K. General-Direction der Österreichischen Staatsbahnen für das „Häusl“ stammt bereits von 1894. Es ist anzunehmen, dass im alten Österreich an zahlreichen Haltestellen typengleiche Toilettenhäuschen standen.

Das Häuschen besitzt eine Damen- und eine Herrenseite. Im Plumpsklo für Herren befindet sich im Vorraum eine Pissoirwand aus Betonguss. Die Senkgrube unter dem Gebäude musste händisch entleert werden. Ein Stück Alltagsgeschichte stellen die teils in Kurrentschrift verfassten „Graffitis“ im Damenklo dar, zum Beispiel: „2. 17. Järige Mädchen aus […] suchen 2 Burschen z. Hoagasten zum Tanzen“ oder – diesmal von einem Mann verfasst: „suche Mädchen oder Frau bis 60 Jahre zum spielen / ich mache alles gut / Hansi“.

Mit der Eröffnung der Tauernbahnstrecke Bad Gastein–Spittal an der Drau im Jahr 1909 war die Haltestelle Böckstein als Verkehrshalt bis 1968 in Betrieb. In diesen 59 Jahren wurde auch der Abort benutzt.

Salzburger Eisenbahngeschichte
Mit den neuen Einrichtungen bietet das Freilichtmuseum mit seinen Bauten, Fahrzeugen und Kleinausstellungen nun einen umfangreichen und interessanten Querschnitt zur Salzburger Eisenbahngeschichte.

Gaisbergbahn: Haltestellengebäude Zistel-Alpe (Nachbau nach Originalplänen), Ausstellung „Gaisbergbahn“ mit Originalgarnitur Lokomotive und Waggon.

Murtalbahn: Haltestellengebäude Lintsching.

SKGLB vulgo „Ischlerbahn“: Haltestellengebäude Söllheim (Nachbau nach Originalplänen).

Tauernbahn: Lokremise Bahnhof Böckstein, Passagier-Abort Haltestelle Böckstein.

Feldbahnen: Kaprun-Lore (TKW-Kaprun/Diabaswerk Saalfelden), Torfwagen (Torfwerk Bürmoos, Torfwerk Ainring), Kipplore (verschiedene Baustellen Stadt Salzburg); Lok „Eva“ (Torfwerk Bürmoos); Ausstellung „Feldbahnen“.

 

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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 1
5084 Großgmain
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Irrsdorfer Tanzlmusi

„Irrsdorfer Tanzlmusi“ im Freilichtmuseum

Musikalischer Sonntag im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain: Im Rahmen des „Stiegl Musik-Brunch“ spielt am Sonntag, 7. August, die „Irrsdorfer Tanzlmusi“ im Museumsgasthaus auf. Von 11 bis 15 Uhr gibt es eine bunte Mischung an Volkstanzmelodien, Polka, Walzer, Landler und anderen Volksmusikstücken zu hören.

An diesem Tag sind im Freilichtmuseum auch zahlreiche Handwerker tätig, u. a. werden Kupferverarbeitung, Klöppeln, Filzen und Weben gezeigt.

Stiegl Musik-Brunch mit der „Irrsdorfer Tanzlmusi“
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Sonntag, 7. August 2016, 11–15 Uhr


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Dr. Harald Waitzbauer
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Sehr zum Wohl!

Kulinarischer Streifzug durch Salzburgs traditionelle Getränkelandschaft.

Schon einmal Limonade nach einer Rezeptur aus dem 18. Jahrhundert probiert? Oder Bier aus dem Pinzgau? Oder Wein aus Großgmain? Rund um die Trinkkultur in Salzburg geht es bei der Veranstaltung „Sehr zum Wohl!“ am Sonntag, 31. Juli, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain.
Salzburg ist vor allem als Bierland bekannt, 18 große und kleine Brauereien sind im Bundesland mit der Bierproduktion beschäftigt. Die traditionelle Salzburger Getränkelandschaft ist aber weit größer und vielfältiger. Im Freilichtmuseum präsentieren an diesem Tag Bierbrauer, Weinhauer, Mostbauern, Schnapsbrenner, Metproduzenten, Limonadenhersteller, Saftpresser und Kräuterkundige ihre Produkte.

Klosterwein, Bauernmost, altes Limonadenrezept
Als Vertreter ihrer Zunft stellen an diesem Tag eine sehr große und eine sehr kleine Brauerei ihre Produktpalette vor, geben Auskunft über Rohstoffe und Herstellungsverfahren und bieten Kostproben an. Dass Salzburg auch eine alte Weinbautradition besitzt, ist wenigen bekannt. Es handelt sich entweder um Weine von Salzburger Klöstern, die seit vielen Jahrhundertern Weinberge in Wien bzw. Niederösterreich besitzen, oder um private Weinbaubetriebe in und um die Stadt Salzburg. Die Produkte beider Anbauvarianten werden im Museum vorgestellt.
Wenn es um traditionelle Getränke geht, darf natürlich der Most nicht fehlen, im konkreten Fall kredenzt ein Mosthersteller aus Nußdorf am Haunsberg seine vergorenen Obsterzeugnisse. Weitere Produkte, die an diesem Tag angeboten werden, sind u. a. Edelbrände, verschiedene Liköre, Kräuterlimonaden, Verdünnungssäfte, Almrosensirup und Met. Die anfangs erwähnte Limonade nach der Rezeptur aus dem 18. Jahrhundert bereitet das „Zentrum für Gastrosophie“ direkt vor Ort zu – solange der Vorrat reicht.
Mit dem Stiegl-Pferdewagen geht es von 12 bis 16 Uhr durch das Museumsgelände. Thematisch zum Tagesmotto passend spielen von 11 bis 16 Uhr die „Edelbrand-Musikanten“ auf, und jeweils um 14 Uhr und 16 Uhr findet unter dem Motto „Wein vergoldet jeden Tag“ eine unterhaltsame Lesung mit Musik statt.

Sonntag, 31. Juli 2016, 10–17 Uhr
„Sehr zum Wohl!“
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain


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Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
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Großer Handwerkertag

Über 100 Handwerker zeigen am 3. Juli ihr traditionelles Können.

Am Sonntag, 3. Juli, steht das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder im Zeichen des alten Handwerks. An diesem Tag zeigen über 100 Handwerker alte und kaum mehr ausgeübte Berufe und Handwerksarten. Vor und in den alten Bauernhäusern des Freilichtmuseums trifft man auf Weber, Holzschuhmacher, Rechen- und Sensenmacher, Seiler, Strohpatschenmacher und viele andere Spezialisten. Jedes der hergestellten Stücke ist ein Unikat. Gezeigt werden auch alte Bauernhofarbeiten wie Weben, Spinnen und Filzen. Der einmal jährlich abgehaltene und äußerst beliebte Handwerkertag ist eine hervorragende Gelegenheit zum Zuschauen und Einkaufen.
Auch die Handwerker des Museums demonstrieren alte Fertigkeiten wie Kalk löschen, Holznägel herstellen und Holzbearbeitung mit der Breithacke.
Mit der Museumseisenbahn können die Besucher eine Rundfahrt unternehmen und bequem die einzelnen Handwerksstationen aufsuchen. Auf der Strecke sind ganztägig zwei Zuggarnituren im Einsatz. Für Speis und Trank ist selbstverständlich gesorgt.

Stiegl Musik-Brunch mit Adi Jüstel
Im Rahmen des Stiegl Musik-Brunchs im Freilichtmuseum ist am selben Tag Salzburgs Jazzlegende Adi Jüstel zu Gast. Mit dem „Latin Swing Express“ spielt der Altjazzer von 11 bis 15 Uhr im Gasthaus „Salettl“ Swing-Klassiker, Blues, Boogie und lateinamerikanische Musik.

Sonntag, 3. Juli 2016
Großer Handwerkertag, 10–17 Uhr
Stiegl Musik-Brunch mit Adi Jüstel, 11–15 Uhr


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Salzburgisch-bayerischer Musikantentag

Junge Musikanten - alte Höfe

Am Sonntag, 19. Juni, von 11.00 bis 16.00 Uhr findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain ein salzburgisch-bayerischer Musikantentag statt. Unter dem Motto „Junge Musikanten – alte Höfe“ bringen 34 Salzburger und 18 bayerische Volksmusik- und Volkslied-Ensembles das gesamte Museumsareal mit Instrumentalmusik, Gesang, Rhythmus und Tanz zum Erklingen. Die Ensembles kommen aus alles Salzburger Landesteilen, zu hören gibt es vielfältige Formen der Volksmusik von diesseits und jenseits der Salzach.

Der musikalische Grenzverkehr erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Musikum Salzburg und liefert einen unterhaltsamen Beitrag zum landesweiten Jubiläum „Salzburg 2016“, in dem es um grenzüberschreitende und verbindende Eigenschaften geht.

Salzburger Freilichtmuseum
Junge Musikanten – alte Höfe: Salzburgisch-bayerischer Musikantentag
Sonntag, 19. Juni 2016, ab 11 Uhr

 

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Salty Dixie Ramblers

„Salty Dixie Ramblers“ im Freilichtmuseum

Am Sonntag, 5. Juni, spielt von 11 bis 15 Uhr im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain (Gasthaus „Salettl") die Oldtime Jazzband „Salty Dixie Ramblers". Die Dixieland Jazz- und Swingband spielt hauptsächlich im traditionellen New Orleans Style der 1920er und 1930er Jahre und Stücke aus der Swing-Ära der 1940er Jahre. Kein zusätzlicher Eintritt zur Musikveranstaltung!

An diesem Tag finden im Freilichtmuseum auch Handwerksvorführungen statt, darunter Weben, Drechseln und die Herstellung von Holzschindeln.

Stiegl Musik-Brunch mit den „Salty Dixie Ramblers"
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Sonntag, 5. Juni 2016, 11–15 Uhr

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Maibaumaufstellen verschoben!

Aufgrund der Schlechtwetterprognose wird das Maibaumaufstellen im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain um eine Woche verschoben. Neuer Termin: Sonntag, 8. Mai, ab 13 Uhr.

Organisiert wird die Veranstaltung von den „Großgmainer Weihnachtsschützen“. Ihnen zur Seite stehen die Bäuerinnen von Großgmain, die zum leiblichen Wohl beitragen und die Festgäste mit Spezialitäten aus der Bauernküche verwöhnen. Die musikalische Umrahmung des Festes kommt heuer von der Trachtenmusikkapelle Großgmain. Auf erfolgreiche Maibaumkraxler warten schöne Preise. Eine von Mozarts Freizeitbeschäftigungen, das „Bölzelschießen“, kann man an diesem Tag auch im Freilichtmuseum versuchen. Zahlreiche Handwerksvorführungen runden den Festtag ab.

Salzburger Freilichtmuseum
Festliches Maibaumaufstellen
NEUER TERMIN
: Sonntag, 8. Mai 2016, ab 13 Uhr

 

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SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg 263
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Leben wir vor 200 Jahren

Zeitreise ins Jahr 1816.

Wie lebte es sich im Jahr 1816 auf einem Salzburger Bergbauernhof? Was wurde im Bauerngarten angebaut, was gekocht? Welche Vorräte wurden angelegt? Wie stand es um die Hygiene und wie wurde Wäsche gewaschen? Antworten darauf und auf noch mehr gibt am Sonntag, 24. April, die Veranstaltung „1816 – Leben wie vor 200 Jahren“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain.

Die Besucherinnen und Besucher unternehmen eine Zeitreise in eine versunkene Welt. In einer Rauchstube wird „Muas“ am offenen Feuer zubereitet. Hier gibt es Kostproben. In einer Bauernküche kocht – ebenfalls am offenen Herdfeuer – Weiserhofwirt Roland Essl „Hoagnastnidei“, Verkoster sind auch hier herzlich willkommen. Auch Holzofenbrot wird gebacken.

Aschenlauge statt Vollwaschmittel

In einem weiteren Bauernhaus erfährt man mehr über die bäuerliche Vorratshaltung anno 1816. Interessierten Museumsgästen wird außerdem demonstriert, wie das Wäschewaschen mit Aschenlauge funktionierte. Gezeigt wird auch die bäuerliche Textilerzeugung anno 1816: Schafwolle spinnen, Weben, Hanf– und Flachsverarbeitung. Und beim Bauerngarten informiert die Museumsgärtnerin, was auf einem Bauernhof um 1816 angebaut wurde. Weitere Themen: Holzarbeit und Inbetriebnahme der Säge, Arbeitsgeräte für die Feldarbeit aus dem frühen 19. Jahrhundert, Handwerksvorführungen u. a.

Im Lärchenhof erwartet die Besucher schließlich die gleichnamige Sonderausstellung „1816 – Leben wie vor 200 Jahren“, die anschaulich das karge Leben vor 200 Jahren darstellt.

1816 – Leben wie vor 200 Jahren
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain
Sonntag, 24. April 2016, 10–14 Uhr

 

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Mit Gottvertrauen und Gaisbergbahn in die neue Saison

SPERRFRIST: 14.03.2016, 10 Uhr!

Das Salzburger Freilichtmuseum öffnet am Samstag, 19. März, seine Pforten.

Der Saisonbeginn im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain richtet sich nach den Osterfeiertagen. Zumeist fällt der erste Öffnungstag auf den Samstag vor Palmsonntag, an dem auch der traditionelle Ostermarkt abgehalten wird. Heuer ist das der 19. März. Der Ostermarkt im Salzburger Freilichtmuseum ist längst zu einer Institution geworden. Viele Menschen nehmen sogar eine längere Anreise in Kauf, um diesen besonders reizvollen Markt besuchen zu können. Bis 1. November ist das Freilichtmuseum an 207 Tagen für Gäste aus aller Welt geöffnet.

Sonderausstellung zu „Salzburg 2016“: Wie lebte man 1816 als Bergbauer?

Das Jubiläumsjahr „Salzburg 2016“ findet auch im Salzburger Freilichtmuseum seinen Niederschlag. Landesrat Heinrich Schellhorn: „Heuer feiern wir 200 Jahre Salzburg bei Österreich. Das Freilichtmuseum leistet mit seiner Sonderausstellung „Hunger, Not und Gottvertrauen!“ einen wichtigen Beitrag dazu. In dieser Sonderausstellung wird sehr anschaulich und hochinformativ aufgezeigt, wie die ländliche Bevölkerung um 1816 gelebt hat. Besucherinnen und Besucher bekommen so eine lebendige Vorstellung von Lebensrealitäten vergangener Jahrhunderte. Dieses gelungene Sichtbarmachen von Alltagskultur gelingt dem Freilichtmuseum jedes Jahr aufs Neue sehr gut.“

Das Freilichtmuseum widmet seine Aufmerksamkeit dem armseligen Alltagsleben einer um das Jahr 1816 lebenden Bauernfamilie. Das Leben der Familie Grimming, welches in der Sonderausstellung „Hunger, Not und Gottvertrauen!“ exemplarisch dargestellt wird, ist nur eines von vielen, das in jener Zeit einen solchen oder ähnlichen Verlauf nahm. Die Sonderschau wurde im „Lärchenhof“ (ursprünglich aus St. Martin am Tennengebirge) eingerichtet, wo die Familie Grimming damals auch tatsächlich wohnte. Was wurde angebaut, was stand auf dem Speiseplan? Welche Krankheiten suchten die Familie heim? Wie viel Abgaben musste sie jährlich dem Grundherrn leisten? Das sind einige der Fragen, denen in dieser Ausstellung nachgegangen wird. Weit weg von dem, was heutzutage in vielen Hochglanzmagazinen als „authentisches Landleben“ verkauft wird, soll den Besucherinnen und Besuchern ein möglichst wahrheitsgetreues Bild jener Umstände nähergebracht werden, die vor 200 Jahren auf einem Bergbauernhof im Land Salzburg herrschten. Nach heutigen Maßstäben wäre das Leben der Familie Grimming wahrscheinlich eine einzige Abfolge von Katastrophen, damals nahm man das dürftige Auskommen und die Schicksalsschläge als gottgewollt hin.

Es war einmal die Gaisbergbahn…

Am 21. August findet die offizielle Eröffnung der im Museum wiedererrichteten Lokomotivremise aus Böckstein statt. Der mit Ziegeln ausgefachte Holzständerbau wurde im Sommer 2014 von Mitarbeitern der Museumswerkstatt am Bahnhof Böckstein abgebaut. Nach dem Transport ins Museum begann man sogleich mit dem Wiederaufbau. In der Zwischenzeit ist die Remise fertiggestellt. In Kürze wird hier eine neue Dauerausstellung eingerichtet, die sich mit der Geschichte der legendären Zahnradbahn auf den Gaisberg (1887–1928) auseinandersetzt. Im Zentrum dieser Ausstellung wird eine Originalgarnitur der Gaisbergbahn von 1886 stehen, bestehend aus Zahnraddampflok und Personenwaggon. Beide Fahrbetriebsmittel werden vom Technischen Museum in Wien als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Die Eröffnung von Remise und Ausstellung findet am 21. August statt.

Ergänzt wird das museale Bahnhofsviertel durch ein historisches „Örtchen“: Eine Bahnhofstoilette von der Haltestelle Böckstein – sie stammt wie die Remise aus den Anfangstagen der Tauernbahn – wurde ebenfalls ins Museum übertragen und ist bereits aufgestellt. Das hölzerne Plumpsklo inklusive Graffitis in Kurrentschrift stellt ein interessantes Relikt der Alltagskultur zu Beginn des 20. Jahrhunderts dar.

In Planung: Lungauer Keusche

Nach diesen Ausflügen in die Welt der Eisenbahn darf sich das Museum guten Gewissens wieder seinem eigentlichen Auftrag zuwenden, nämlich der Bewahrung, Darstellung und Vermittlung bäuerlicher Bauwerke. Hier wird in naher Zukunft ein bau- und kulturgeschichtlich interessantes Haus aus dem Lungau zu besichtigen sein. Museumsmitarbeiter werden heuer im Ortsteil Winkl der Gemeinde Ramingstein die sogenannte „Reinerkeusche“ abbauen. Als Keusche wird im Allgemeinen ein Haus mit einer sehr kleinen Landwirtschaft bezeichnet, die von sogenannten „Kleinhäuslern“ ausschließlich im Nebenerwerb betrieben wurde. Die „Reinerkeusche“ stammt aus dem Jahr 18. Jahrhundert und ist ein gut erhaltenes Beispiel für diesen bis ins 20. Jahrhundert hinein verbreiteten Haustypus, der im Lungau besonders häufig anzutreffen war. Läuft alles wie geplant, wird das Gebäude nach seiner wissenschaftlichen Erforschung 2016 abgebaut und im Jahr darauf im Lungaubereich des Museums wieder errichtet.

Baumaßnahmen hinter den Kulissen

Eine weitere Baumaßnahme, die bereits einmal angekündigt wurde, aber aus Zeitgründen nicht zustande gekommen war, soll im heurigen Jahr ebenfalls realisiert werden. Es handelt sich dabei um ein notwendiges drittes Abstellgleis für die Museumsbahn im Werksgelände. Ist das dritte Gleis gelegt, werden im Anschluss daran alle drei Abstellgleise mit einer Überdachung versehen, die vom ehemaligen Bahnsteig 13 des alten Hauptbahnhofes stammt. Baumaßnahmen „hinter den Kulissen“ gibt es auch beim beliebten Museumsgasthaus „Salettl“, aber erst in der kommenden Winterpause. Da das Gasthaus für die Gäste des Museums fixer Bestandteil eines Musemsbesuchs ist, wird es in der laufenden Saison zu keiner Störung kommen. Die notwendige Erweiterung der Küche wird daher erst in den Wintermonaten 2016/17 stattfinden.

Notwendige Bau- und Adaptierungsmaßnahmen werden u. a. durch eine Budgeterhöhung möglich. Dazu Landesrat Heinrich Schellhorn: „Ich freue mich, dass uns 2016 eine Budgeterhöhung von € 130.000 gelungen ist, mit dem das Freilichtmuseum notwendige Adaptierungsarbeiten durchführen kann, die den Besucherinnen und Besuchern zugutekommen.“

Kleiner Wurm und große Folgen

Seit drei Jahren setzt sich das Museum mit dem Problem der Holzschädlinge in den Museumshäusern auseinander. Zur Erinnerung: Eine Bestandsaufnahme, die 2013 in Zusammenarbeit mit dem Holztechnikum Kuchl durchgeführt wurde, brachte in dieser Hinsicht wenig erfreuliche Ergebnisse. Viele Gebäude erreichen auf der sechsteiligen Monitoring-Skala die Stufen 5 und 6 („starker Schädlingsbefall“ und „sehr starker Schädlingsbefall“). Konkret geht es dabei um Anobium punctatum oder den Gewöhnlichen Nagekäfer vulgo Holzwurm, der sich durch das Holz der Häuser bohrt. Diese Bestandsaufnahme ist in die Diplomarbeit „Aufbau eines Monitoringsystems zur Schädlingsbekämpfung“ eingeflossen. 2014 und 2015 wurden der Lungauer und Pongauer Museumsbereich sowie ein Haus im Flachgau schädlingsfrei gemacht, insgesamt 21 Gebäude. Dazu wurde jedes zu behandelnde Gebäude zunächst komplett in Folien verpackt und anschließend bis zu 72 Stunden mit Sulfurylfluorid-Gas behandelt, eine Methode, die international bei historischen denkmalgeschützten Gebäuden angewendet wird. Bisherige Kosten: 111.000 Euro. Heuer werden auf diese Art und Weise in den Museumsbereichen „Pinzgau“ und „Tennengau“ 13 weitere Gebäude um etwa 50.000 Euro saniert. Finanzielle Unterstützung erfährt das Projekt durch die Sektion Kultur des Bundeskanzleramts und die Firma Kaindl.

Eine neue Publikation, die als Band 23 in der Schriftenreihe des Freilichtmuseums erschienen ist, beschäftigt sich genau mit diesem Thema. Die Broschüre mit dem Titel „Kleiner ‚Wurm‘ und große Folgen – Aufbau eines Monitoringsystems als Basis für Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen“ ist die gekürzte, in enger Zusammenarbeit mit dem Museum entstandene Fassung der genannten Diplomarbeit. Autorinnen sind Larissa Pichler und die Leiterin des Museumsdepots Susanne Brandner.

Träumen erlaubt: ein neues Eingangs- und Verwaltungsgebäude

Ein großes Defizit des Museums ist nach wie vor die äußerst unbefriedigende Situation rund um den Eingangs- und Verwaltungsbereich, die dringend einer Lösung harrt. Der gegenwärtige Zustand um Kassa, Eingang und Museumsladen erweist sich als völlig ungenügend, veraltet und unpraktisch, und entspricht schon lange nicht mehr den üblichen Standards bei Museen. Der Verwaltungsbereich, der ebenfalls im Eingangsgebäude untergebracht ist, platzt im wahrsten Sinne des Wortes aus allen Nähten. Über eine mögliche Erweiterung des Teams darf gar nicht nachgedacht werden, da kein Arbeitsplatz vorhanden ist. Die Geschäftsführerin des Fördervereins hat ihr Büro in der auf kleinstem Raum zusammengepferchten Fachbibliothek im Keller aufgeschlagen. Das ebenfalls im Keller angesiedelte Fotoarchiv dient in der Zwischenzeit – mangels anderer Lagermöglichkeiten – als Abstellraum für fachfremde Gegenstände. Besprechungszimmer oder gar Seminarraum sind überhaupt nicht vorhanden, ganz zu schweigen von Räumlichkeiten für temporäre Ausstellungen.

Ein besucherfreundliches Eingangsgebäude, in dem zugleich die Verwaltung und Ausstellungsflächen untergebracht sind, wäre aus Sicht des Freilichtmuseums daher dringend erforderlich. Weiter im Raum steht auch die im Museumsleitplan angedachte Übertragung der volkskundlichen Sammlung in das Salzburger Freilichtmuseum. In diesem Zusammenhang wären entsprechende Neubauten ohnehin vonnöten.

Vereinsnachrichten

Seit letztem Jahr hat Dipl.-Ing. Axel Wagner beim „Verein der Freunde des Salzburger Freilichtmuseums“ die Stelle des Obmanns inne. Auch in diesem Jahr wird der Förderverein mehrere Museumsprojekte maßgeblich finanziell unterstützen. Dazu zählen die Fertigstellung der Lokremise und die Ausstellung über die Gaisbergbahn, die Sonderschau „Hunger, Not und Gottvertrauen“, die Erweiterung der Gasthausküche, die Arbeiten zur Errichtung des dritten Abstellgleises auf dem Werkplatz, die Restaurierung von Inventargegenständen und die Aufarbeitung und Digitalisierung des Fotonachlasses des Salzburger Fotografen Bruno Kerschner.

Als neue Geschäftsführerin kümmert sich seit Jahresbeginn Brigitte Bremer um die Belange des Vereins und seiner Mitglieder. Die Großgmainerin ist dem Museum seit Langem verbunden und ist auch als Museumsführerin tätig.

Und zu guter Letzt

In personeller Hinsicht kündigen sich am Museumshorizont neue Zeiten an. Die heurige Saison ist zugleich das letzte Wirkungsjahr von Langzeitdirektor Michael Becker. Nach 28 Jahren an der Spitze des Museums verabschiedet sich Becker mit Anfang 2017 in die Pension, womit eine für die Museumsentwicklung prägende Ära zu Ende geht. Der Posten des Direktors soll noch im Frühjahr 2016 öffentlich ausgeschrieben werden.

Veranstaltungsüberblick 2016

Das Freilichtmuseum ist auch heuer wieder Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen, die inhaltlich ein breites Spektrum abdecken. Mit 17 Veranstaltungen schafft das Museum ebenso viel wie im Jahr davor. Zum Thema „lebendiges Museum“ darf vermerkt werden, dass allein an 70 Tagen die unterschiedlichsten Handwerksvorführungen angeboten werden.

  • Traditioneller Ostermarkt (19.3.)
  • Ei, Ei, Ei – Ostereier suchen für Kinder (27.3.)
  • 1816 – Leben wie vor 200 Jahren (24.4.)
  • Festliches Maibaumaufstellen (1.5.)
  • Volkstänze aus Lettland (8.5.)
  • Stiegl Musik-Brunch: Salty Dixie Ramblers (5.6.)
  • Musikalischer Grenzverkehr – Salzburgisch-bayerischer Musikantentag (19.6.)
  • Großer Handwerkertag (3.7.)
  • Stiegl Musik-Brunch: Adi Jüstel Latin Swing Express (3.7.)
  • Sehr zum Wohl! (31.7.)
  • Stiegl Musik-Brunch: Irrsdorfer Tanzlmusi (7.8.)
  • Ausgedampft! Eröffnung Der Lokremise und Gaisbergbahn-Ausstellung (21.8.)
  • Stiegl Musik-Brunch: Salzburger Nockerl (4.9.)
  • Großes Kinderfest (11.9.)
  • Rupertisingen (25.9.)
  • Museums-Kirtag (1./2.10.)
  • Herbstgenüsse: Erdäpfel, Kraut, Maroni & Co (16.10.)

Zu Besuchszeiten immer geöffnet sind das Museumsgasthaus Salettl und die Dorfkrämerei. Die Museumsbahn fährt während der Öffnungszeiten durchgehend von 9.00 bis 17.00 Uhr, die Fahrt mit der Bahn ist im Eintrittspreis inbegriffen.

Das Salzburger Freilichtmuseum ist in den Monaten März, April, Mai, Juni, September und Oktober von Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In den Ferienmonaten Juli und August ist das Museum täglich geöffnet. Die Saison im Salzburger Freilichtmuseum dauert bis einschließlich Dienstag, 1. November.

                                     
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