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Salzburger Freilichtmuseum

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Pressemitteilungen

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Klangwolke über dem Freilichtmuseum

„Junge Musikanten – alte Höfe“ im Salzburger Freilichtmuseum

Hörbare Tradition inmitten sichtbarer Tradition: So kann in wenigen Worten die Veranstaltung „Junge Musikanten – alte Höfe“ im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain beschrieben werden. Am Sonntag, 26. Mai, stellt das Freilichtmuseum seine „alten“ Bauernhöfe über 150 „jungen“ Volksmusikanten zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen im Museumsgasthaus. Anschließend singen und musizieren von 12 bis 17 Uhr über 40 Volksmusikensembles aus allen Salzburger Gauen an 17 Standorten im gesamten Museumsareal (bei Schlechtwetter finden die Darbietungen in den Stuben der Häuser statt).

Ein abwechslungsreiches Programm vom Harmonika Duo bis zur Tanzlmusi aus Köstendorf, vom Zithertrio bis zum Flügelhorn Duo, mit Familien-Musiken und gemischten Saitenensembles wird das Freilichtmuseum zum Klingen bringen. Weitere Gruppen sind die Aigenbergleitn Musi und das Buchberg Harfenduo aus dem Pongau, die „Eachtlinge“ (Lungau), die „Soizigen Soatn“ (Tennengau), die Heubodn Musi und die Junge Pinzgauer Tanzlmusi (beide Pinzgau.), die Gruppe „z`Viert“ und die Weidmoos Tanzlmusi aus dem Flachgau u.v.m.

Die Veranstaltung „Junge Musikanten – alte Höfe“ erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Musikum Salzburg und dem Salzburger Volksliedwerk. Das Programm wurde erstmals vor zehn Jahren durchgeführt und findet seither im Zweijahresrhythmus statt. Das Musikum Salzburg unterrichtet derzeit 9.500 Schülerinnen und Schüler. In der Fachgruppe Volksmusik sind Diatonische Harmonika, Hohes Blech, Gitarre, Klarinette, Zither, Kontrabass, Blockflöte, Hackbrett, Tiefes Blech, Violine, Posaune, Harfe und Gesang vertreten.Wesentlicher Teil der Ausbildung ist die praktische Umsetzung des Gelernten in Form öffentlicher Auftritte. Das besondere Ambiente des Salzburger Freilichtmuseums bildet für die jungen Musikanten einen idealen Rahmen, ihr Können einem breiten Publikum zu präsentieren.

Sonntag, 26. Mai, 11–17 Uhr: Junge Musikanten – alte Höfe
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

Rückfragen richten Sie bitte an:

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16, Fax 43-662-850011-9
www.freilichtmuseum.com 

Zuletzt aktualisiert am Di. 21. Mai 2013 von Harald Waitzbauer.

Festliches Maibaumaufstellen am 1. Mai

Mittwoch, 1. Mai: Festliches Maibaumaufstellen im Salzburger Freilichtmuseum

Maibaumkraxeln, Bölzelschießen, Handwerksvorführungen: Mittwoch, 1. Mai, findet im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain wieder das traditionelle Maibaumaufstellen statt. Der beliebte Festtag ist in Salzburgs größtem Museum ein Fixpunkt des Jahresbrauchtums. Auf ambitionierte Maibaumkraxler warten schöne Preise. Organisiert wird die Veranstaltung von den „Großgmainer Weihnachtsschützen“. Die Bäuerinnen von Großgmain tragen zum leiblichen Wohl bei und verwöhnen die Festgäste mit Spezialitäten aus der Bauernküche. Für die musikalische Stimmung des Festes sorgt die Trachtenmusikkapelle Wals. Beginn der Veranstaltung: 13 Uhr.
Treffsichere Besucher können sich im „Bölzelschießen“ versuchen. Außerdem haben sich wieder zahlreiche Handwerker angesagt, die ihre traditionellen Handwerkskünste vorführen, darunter Schnapsbrenner, Schmied, Bäcker und Rechenmacher.

Sonntag, 5. Mai: Stiegl-Musik-Brunch

Von Mai bis September findet an jedem ersten Sonntag im Monat im Museumsgasthaus „Salettl“ ein Brunch mit wechselnden Musikschwerpunkten statt. Am Sonntag, 5. Mai, spielt von 11 bis 15 Uhr das Ensemble „Saloniker à la carte“ Wiener Salonmusik aus der Zeit um 1900, Interpretation von Klezmermusik und Highlights aus der Welt des Musicals. In der Gasthausküche heißt es an diesem Tag „rund um den Spargel“.

Mittwoch, 1. Mai, ab 13 Uhr: Festliches Maibaumaufstellen
Sonntag, 5. Mai, 11–15 Uhr: Stiegl-Musik Brunch mit dem Ensemble „Saloniker à la carte“
Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain

Rückfragen richten Sie bitte an:

Dr. Harald Waitzbauer
SALZBURGER FREILICHTMUSEUM
Hasenweg
5084 Großgmain
Tel. +43-662-850011-16, Fax 43-662-850011-9
www.freilichtmuseum.com

 

Zuletzt aktualisiert am Do. 25. April 2013 von Harald Waitzbauer.

Hauseröffnung, Kastanienbäume, Modellbahnhof

Fast pünktlich zu Frühlingsbeginn öffnet das Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain nach der Winterpause am Samstag, 23. März, wieder seine Pforten. Gleich am ersten Öffnungstag findet der „traditionelle Ostermarkt“ statt, der sich wegen seines besonderen Angebotes großer Beliebtheit erfreut. Der Ostermarkt ist die erste einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, die im Freilichtmuseum im Laufe des Jahres abgehalten wird.

„Auto halt! Straßenmaut!“

Manchen Spaziergängern, die im Winter am Hasenweg unterwegs waren, wird es bereits aufgefallen sein: Im größten Museum Salzburgs mit seinen bereits über hundert Objekten kommt ein weiteres dazu. Im Bereich „Pinzgau“ entsteht ein neues Bauwerk. Diesmal handelt es sich um kein Bauernhaus oder Gebäude aus dem landwirtschaftlichen Bereich, sondern aufgebaut wird ein Zweckbau aus den Anfängen des modernen Tourismus. Die Rede ist von einem Mauthaus aus dem Jahr 1935, das auf 1.860 m Seehöhe an der Großglockner Hochalpenstraße stand. Das Gebäude – ein Geschenk der Großglockner Hochalpenstraße AG (GROHAG) an das Salzburger Freilichtmuseum – stellt beispielhaft die Entwicklung des motorisierten Fremdenverkehrs in einem eng begrenzten ländlichen Raum dar. Das ganz aus Holz gebaute Haus diente viele Jahrzehnte als Kontroll- und Mautstation und war zugleich eine Servicestation mit einer Mobil-Tankstelle. Im Freilichtmuseum wird neben dem Mauthaus auch die Tankstelle mit den alten Zapfsäulen wieder zu sehen sein. Im Obergeschoß des Mauthauses entsteht eine moderne von der GROHAG finanzierte Ausstellung über geschichtliche Aspekte der Glocknerstraße. Die Eröffnung findet am 4. August statt. Ein weiteres Bauvorhaben, das heuer abgeschlossen werden soll, betrifft eine Jagdhütte aus den 1920er Jahren für den Bereich „Lungau“.

Museumsbahn im Kleinformat

Auch bei der Museumsbahn geht die Arbeit nicht aus. Nachdem voriges Jahr mit Unterstützung des Fördervereins eine dritte Lokomotive angekauft wurde, geht das Museum heuer daran, im Werkstattgelände ein notwendiges drittes Abstellgleis zu bauen. Anschließend werden die Abstellgleise mit einer Überdachung versehen, die vom ehemaligen Bahnsteig 13 des Hauptbahnhofes stammt.

Kleines Detail am Rande: Die Museumsbahn ist Basis einer originellen Idee. Inspiriert durch das Bahnhofsgebäude „Flachgau“ stellt die Firma Hornby, der führende Modellbahnhersteller in Großbritannien, für alle Freunde der Modelleisenbahn das Gebäude nun als Modell im Maßstab 1:87 her (lieferbar ab Mai 2013).

Endlich Schatten

Eine Investition, die die Besucher der Museumsgastronomie freuen wird, ist die Pflanzung von bereits ausgewachsenen Kastanienbäumen im Gastgarten des Museumsgasthauses „Salettl“. Die klassischen Schattenspender bedeuten für den Gastronomiebereich auch eine optische Aufwertung.

An der Verbesserung für die „Erledigung von dringenden Bedürfnissen“ wurde in der Winterzeit gearbeitet: Weitgehend in Eigenleistung entstand im Eingangsbereich für Besucherinnen und Besucher ein komplett erneuerter, erweiterter und mit einer behindertengerechten Toilette ausgestatteter Sanitärbereich.

Sonderausstellung „Weiterbauen am Land“

Eine neue Sonderausstellung, die für den Erhalt und die Weiterentwicklung ländlicher Baukultur sensibilisieren soll, ist in der Galerie des Eingangsgebäudes zu sehen. Die Ausstellung

„Weiterbauen am Land“ entstand aus einer grenzüberschreitenden Kooperation des Archivs für Baukunst der Universität Innsbruck mit dem Bundesdenkmalamt in Innsbruck und dem Amt für Bau- und Kunstdenkmäler der Autonomen Provinz Südtirol in Bozen. Die Problematik von positivem und negativem Umgang mit alten Bauten auf dem Land betrifft Tirol und Salzburg in gleicher Weise. Daher hat die Arbeitsgemeinschaft „Gemeindeentwicklung Salzburg“ die Ausstellung nach Salzburg gebracht und um einige Beispiele aus dem Bundesland ergänzt. Im Rahmen des LEADER-Projektes „Neues Leben in alten Mauern“ war sie bereits in mehreren Salzburger Gemeinden zu sehen.

„Die Salzburger sind ein munteres Volk“

Unter diesem Titel erscheint in der Schriftenreihe des Freilichtmuseums als Band 20 eine neue Publikation. Univ.-Prof. Guido Müller bringt darin eine interessante Zusammenstellung von oft sehr subjektiven Schilderungen des Salzburger Landlebens durch Autoren des ausgehenden 18. und des 19. Jahrhunderts. Die Buchpräsentation findet am Dienstag, 7. Mai, im Salzburger Freilichtmuseum statt (gesonderte Einladung).

Förderverein als wichtige unterstützende Kraft

Ein Glück, dass das Freilichtmuseum seinen Förderverein hat. Dank der fast 1.700 Mitglieder und ihrer jährlichen Beiträge ist es dem „Verein der Freunde“ mit seinem langjährigen Obmann Hofrat Hermann Rehrl möglich, das Museum in vielerlei Hinsicht finanziell zu unterstützen. So konnte das Projekt „Gastgartenbäume“ dank der finanziellen Unterstützung des Vereins ebenso verwirklicht werden wie die in Kürze erscheinende Publikation von Guido Müller. Weitere Vorhaben, die der Verein 2013 finanzieren wird, sind eine für die heurige Saison geplante Besucherbefragung durch ein Marktforschungsinstitut und die dringend notwendige Restaurierung einzelner Exponate aus dem Depot, darunter eine Kutsche und ein Personenschlitten aus der Zeit um 1900, sowie ein in der Sammlung einmaliger polychromer Christus am Kreuz aus Pappmaché aus dem späten 18. Jahrhundert. Ein notwendig gewordenes neues Dienstfahrzeug konnte ebenfalls mit Mitteln des Vereins angeschafft werden.

Maßnahmen gegen Insekten, Pilz und Hausschwamm

Ein nicht zu vernachlässigendes Thema in einem Freilichtmuseum ist der Schutz aller Exponate vor Schädlingen. Die unbewohnten Museumshäuser sind den unterschiedlichsten Witterungsbedingungen ausgesetzt, was die Gefahr von Schädlingsbefall in Form von holzzerstörenden Insekten, Pilzen oder Hausschwamm mit sich bringt. Auch bei der Übertragung von Gebäuden und der Aufnahme von Exponaten in die Museumssammlung kann es zur Einschleppung von Schädlingen kommen. Heuer startet daher ein über mehrere Jahre geplantes Projekt, bestehend aus Bestandsaufnahme („Monitoring“), Schlussfolgerungen und schließlich Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung. In Zusammenarbeit mit externen Partnern soll damit ein dauerhafter Schutz der Museumsobjekte erreicht werden.

Veranstaltungsüberblick 2013

Die heurige Saison wird wieder durch ein dichtes Veranstaltungs- und Festprogramm bestimmt. Abgehalten werden u. a. die beliebten Traditionsveranstaltungen „Maibaumaufstellen“, „Handwerkertag“, „Kinderfest“ und „Kirtag“. Auch das „Oldtimer-Traktorentreffen“ findet heuer wieder statt. Als neue Veranstaltungsreihe wird der „Stiegl Musik-Brunch“ ins Programm aufgenommen: Von Mai bis September wird es an jedem ersten Sonntag im Monat Live-Musik mit wechselndem Musikschwerpunkt von Volksmusik bis Jazz geben. Die Gasthausküche bietet zu dieser Veranstaltung spezielle Angebote.

Die Großveranstaltungen im Überblick:

  • Traditioneller Ostermarkt (23.3.)
  • Ei, Ei, Ei – Ostereier suchen für Kinder (31.3.)
  • Andere Länder – andere Speisen (21.4.)
  • Festliches Maibaumaufstellen (1.5.)
  • Junge Musikanten – alte Höfe (26.5.)
  • 7. Internationales Oldtimer-Traktorentreffen (16.6.)
  • Großer Handwerkertag (14.7.)
  • „Auto halt! Straßenmaut!“ Eröffnung Mauthaus Guttal (4.8.)
  • Großes Kinderfest (8.9.)
  • Krapfen, Mäus‘ und Apfelradl (29.9.)
  • Museums-Kirtag (5./6.10.)
  • Ein altes Wanderkino zu Gast im Freilichtmuseum (20.10.)

Darüber hinaus werden besonders an den Wochenenden verschiedenste Handwerksvorführungen abgehalten. Zu Besuchszeiten geöffnet sind wieder das Museumsgasthaus „Salettl“ und die Dorfkrämerei. Die Museumsbahn fährt während der Öffnungszeiten durchgehend von 9 bis 17 Uhr, die Fahrt mit der Bahn ist im Eintrittspreis inbegriffen

Öffnungszeiten

Das Salzburger Freilichtmuseum ist in den Monaten März, April, Mai, Juni, September und Oktober von Dienstag bis Sonntag 9–18 Uhr geöffnet. In den Ferienmonaten Juli und August ist das Museum täglich geöffnet. Die Saison im Salzburger Freilichtmuseum dauert bis einschließlich Sonntag, 3. November.

Kontakt

Salzburger Freilichtmuseum
Hasenweg
5084 Großgmain
Tel. 0662-850011
salzburger@freilichtmuseum.com
www.freilichtmuseum.com

Zuletzt aktualisiert am Do. 25. April 2013 von Harald Waitzbauer.